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Kundenrezension

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Ideen werden versenkt, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Henryk M. Broder ist Europäer und hat in seinem Buch "Die letzten Tage Europas" das Versenken einer guten Idee in seinen fünfzehn aufgeführten Kapiteln mit Wissen und Informationen aus öffentlichen und allgemein zugänglichen Quellen untermauert. Zur Seite stand ihm u.a. sein Freund Hamed Abdel-Samad, mit dem er zusammen für eine TV-Serie in europäischen Landen von Brüssel bis Krakau und von Island bis Kalabrien unterwegs war.

Der Leser selbst entscheidet, ob er das Buch dieses Autors als gelungen betrachtet. Aus der Perspektive des Europabefürworters im Gegensatz zum Europagegner dürfte die Meinung unterschiedlich ausfallen.

Henryk M. Broder spricht den Leser an und nennt in seinem Buch genügend Beispiele, die der Bürger Europas wohl genauso empfunden haben dürfte. Der Autor bezeichnet Europa als eins der Bürokraten und nennt die Gleichschaltung Totalitismus, propagiert von einer Politikerkaste, die nichts anderes zu tun hat, als dem Bürger ein Menschheitsbeglückungsprogramm überzustülpen.

Dabei beschreibt er den Beginn des gut gemeinten offenen Europas, die fallenden Grenzen, die damit verbundene Reisefreiheit und den folgenden Euro, der die Leichtigkeit einer gemeinsamen Währung vermitteln sollte.

"Die da in Brüssel wissen schon, was sie tun." Dass mit der Umstellung des Euro eine Preissteigerung in vielen Fällen auf das Doppelte verbunden war, leugnen auch heute noch die Verantwortlichen dieser Währungsumstellung. Der Bürger fühlt sich betrogen.

Broder führt in seinem Buch Beispiele unverständlicher Verordnungen der EU - Kommission auf, die der aufmerksame und informierte Leser nur noch bestätigen kann und mit Kopfschütteln quittiert.
Sehr amüsant schreibt Broder: "Würde die EU-Kommission dem Bürger verordnen einmal am Tag für drei Minuten den Atem anzuhalten, um damit den CO/2 Ausstoß zu reduzieren, hätte das nicht überrascht."

"Reform", das Zauberwort der EU. Der Bürger hat diese Reformen anzunehmen ob er will oder nicht. Broder spricht von der Herrschaft der Brüsseler Technokraten. Er nimmt u.a. Bezug auf die Verordnung der Energiesparlampen. Dass diese Lampen nicht ungefährlich sind ist bekannt. Sie leisten noch nicht einmal einen Beitrag zur Energieersparnis, da Benutzer dieser Energiesparlampen sie "länger" brennen lassen, weil sie ja so wenig Energie verbrauchen...
Oh, heiliges Brüssel, was habt ihr dem Bürger schon alles verordnet!

Der Autor Henryk M. Broder hat es wunderbar verstanden dem Bürger aus der Seele zu sprechen. Er beschreibt Themen der EU-Förderungsmaßnahmen, geht ins Detail der Verantwortung der Europäischen Zentralbank und bindet den roten Faden bis zur Staatspleite.

Der "Präsident des Europäischen Parlaments", so steht es in den Statuten, "verkörpert das Parlament nach außen und in seinen Beziehungen zu den übrigen Organen und Einrichtungen der EU." Dabei wird er von vierzehn Vizepräsidenten unterstützt. Sein "Kabinett" besteht aus 38 Mitarbeitern, einem Chef des Kabinetts und einem stellvertretenden Chef dieses Kabinetts, die ihrerseits über acht Assistenten und Berater und weitere Mitarbeiter verfügen. Aufgeblähte EU.

Henryk M. Broder möchte kein Europäer honoris causa sein, noch zwangsverpflichtet werden sich als Europäer fühlen zu müssen.

Der Autor hat es meines Erachtens in seinem 224 Seiten umfassenden Buch mit gut verständlichen Worten und Beispielen verstanden den Begriff Europa zu vermitteln. Als Leser fühle ich mich in meiner persönlichen Meinung verstanden. Der Schriftsteller hat dieses Buch inhaltlich gepaart mit Ernsthaftigkeit und Humor, das das weitumfassende Thema "Europa", von denen in dieser Rezension nur einige angeschnitten wurden, leicht und locker zum Leser hinüberbringt. Ein lesenswertes Buch!

Henryk M. Broder wurde 1946 in Katowice, Polen, geboren. Er ist Journalist beim "Spiegel" und lebt in Berlin und Jerusalem. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. 2005 erhielt Henryk M. Broder den traditionsreichen Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen und 2007 den Ludwig-Börne-Preis.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.09.2015, 23:36:11 GMT+2
Ishar21 meint:
Rückkehr zur eigenen Währung?

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=959

Mit der Kraft der zwei Währungen aus der Krise

Ökonom Wilhelm Hankel erläutert, warum die Rückkehr zur D-Mark alleine nicht ausreicht

Interview mit Professor Dr. Wilhelm Hankel von Manfred Schermer, «Fuldaer Zeitung»
Er gilt als einer der profiliertesten deutschen Ökonomen und Euro-Kritiker der ersten Stunde. Professor Dr. Wilhelm Hankel referierte kürzlich in Fulda. Am Rande des Kongresses stellte er der «Fuldaer Zeitung» seinen Lösungsvorschlag zur Euro-Krise vor: Rückkehr zu den alten Währungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euro.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416

Mit der Kraft der zwei Währungen aus der Krise Ökonom Wilhelm Hankel erläutert, warum die Rückkehr zur D-Mark alleine nicht ausreicht Interview mit Professor Dr. Wilhelm Hankel von Manfred Schermer, «Fuldaer Zeitung» http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416 Lösungen für die Euro-Krise ohne Turbulenzen und Gewalt Wilhelm Hankel und Oskar Lafontaine haben sich zu Wort gemeldet von Karl Müller http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1465 Zeit-Fragen > 2012 > Nr.4 vom 23.1.1012 > Der Euro vor dem Zusammenbruch – Bürger gegen Euro-Wahn Für unser Land «Die politische Klasse unseres Landes hat sich in eine Sackgasse verrannt. Diese Sackgasse ist das europäische Projekt, das von den Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern Europas mit grosser Mehrheit abgelehnt wird. Die Menschen haben verstanden, was unsere politische Klasse nicht wahrhaben will: Der Euro ist gescheitert, der europäische Superstaat ist gescheitert. Wenn wir alle zusammen der politischen Klasse den Gehorsam verweigern, sind wir unaufhaltsam. Zeigen wir ihnen, dass ihr Projekt des europäischen Superstaates, der Fiskalunion, des Euro nicht das Projekt der Menschen in Deutschland, nicht das Projekt der Menschen in Europa ist.» Aus dem Entwurf für eine Abschlusserklärung http://eurokonferenz.wordpress.com Wie Sahra den Euro retten will Veröffentlicht am Juli 26, 2012 Das Intelligenteste aus der Linkspartei – aber leider doch mit Pferdefuß Sahra Wagenknecht hat ein Papier zur Lösung der Euro-Krise vorgestellt. Der SPIEGEL ist begeistert – das ist ein erster Fingerzeig, dass daran etwas nicht stimmt. https://eurokonferenz.wordpress.com/2012/07/26/wie-sahra-den-euro-retten-will/#more-454 Die bürokratische EU-Diktatur ist nicht alternativlos Ein neues Buch gegen EU-, Euro- und ESM-Wahn http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=945 Nachdenkseiten Weblog nach Albrecht Müller ("Die Reformlüge") http://www.nachdenkseiten.de Kritisches zur deutschen Außenpolitik und zur NATO und USA und Ukraine und Putin und Russland und Griechenland und EU und Euro und IWF und Sparpolitik und Ukraine Krise http://www.german-foreign-policy.com Obama ist schuld an der Flüchtlingskatastrophe – Wir brauchen dringend eine Koalition gegen ISIS! 5. September 2015 • ARTIKEL VON HELGA ZEPP-LAROUCHE http://www.bueso.de/node/8211 Forum für ein neues Paradigma und "Neue Solidarität" Zeitung der EIR Nachrichtenagentur http://newparadigm.schillerinstitute.com/de/ EIR Nachrichtenagentur http://www.bueso.de Für ein Trennbanksystem und neues Gass Steagall Gesetz, gegen den neoliberalen Freihandel! EIR NEWS http://www.larouchepac.com American Free Press http://www.americanfreepress.net Forum for a New Paradigm http://newparadigm.schillerinstitute.com/

«Die EU ist seit Beginn eine Korruptions- und Transferinstitution»
Das Mittelstandsinstitut Niedersachsen warnt vor weiteren Griechenland-Hilfen! | von Prof. Dr. Eberhard Hamer

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1153

Europas Sparwahnsinn
«Aber in Wirklichkeit haben die Protestierenden recht» | von Paul Krugman

Europas Sparwahnsinn

Europas Sparwahnsinn
So viel Selbstgefälligkeit. Erst vor ein paar Tagen war die gängige Meinung, dass Eu­ropa die Dinge endlich unter Kontrolle hatte.
Auf www.zeit-fragen.ch anzeigen


http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1108

Sind EU-Skeptiker deutsch-national?

www.eu-skeptiker.de/

Diffamierungskampagne gegen alle EU- und Euro-Skeptiker. ... Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe.

Europäischer Binnenmarkt: Grundfehler der Integration

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 1 vom 3.1.2011 > «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»

«Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»
von Beat Kappeler

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.14|15 vom 3.4.2012 > Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten

Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten
Interview mit Dr. Martin Zbinden, Ressortleiter Freihandelsabkommen/EFTA im Staatssekretariat für Wirtschaft Seco

Zeit-Fragen: Je grösser die Schwierigkeiten im Euro-EU-Bereich werden, desto mehr setzt in ganz Europa ein Nachdenken ein über mögliche Alternativen. Die «zivile Koalition» in Deutschland spricht entschieden vom «Europa der Vaterländer», auf das hingearbeitet werden sollte. Damit könnten und müssten souveräne Länder ihre Verantwortung wieder wahrnehmen und auf freiheitlichem Boden ihre Belange regeln. Dazu wäre die EFTA der geeignete Rahmen, und so war eine Zusammenarbeit in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg auch gedacht.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=782&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.18|19 vom 30.4.2012 > Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten

Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten
Die «Europäische Freihandelsassoziation» (EFTA) wäre die notwendige und vernünftige Alternative
von Dr. phil. René Roca

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=825&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Das zweite Scheitern des Liberalismus

Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004

Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang

Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts. Wie seine feindlichen Brüder lässt er keine historische Erfahrung und keine theoretische Reflexion gelten, die seinen Glaubenssätzen widersprechen könnte. Diese dogmatische Enge ist ein Makel seiner Herkunft. Er ist ein kämpferischer Anti-Anti-Liberalismus, konzipiert in den Zeiten der schwersten Niederlage der liberalen Ideale. Dies prägt seine Begriffsbildung und seine Kampfesweise. Er musste seinen Feinden auf gleicher Augenhöhe entgegentreten. So übernahm er, insbesondere vom Marxismus, die Grundkonzeption einer "geschlossenen wissenschaftlichen Weltanschauung". Er zwingt alle Weltprobleme in ein einfaches Korsett, hat auf alle Fragen einfache Antworten (im wesentlichen immer dieselbe). Er verfügt über ein simples Menschenbild und er propagiert eine utopische Geschichtsphilosophie. Seine dogmatische Enge und sein utopischer Glaube hindern ihn allerdings daran, für die relevanten wirtschaftlichen Probleme pragmatische Lösungen zu finden. Dies macht ihn ebenso realitätsuntauglich, wie es der Marxismus war. Mit seinem Scheitern ist daher zu rechnen.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

Exportorientierung statt Binnenmarkt - Entwicklung

Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005

Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2

Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen Niederlagen. Im ersten Teil unserer Betrachtungen haben wir die dogmatische Enge des Neoliberalismus auf dem Gebiet der deutschen Konjunkturpolitik verfolgt (Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts). Fataler noch als die binnenwirtschaftlichen sind jedoch die weltwirtschaftlichen Folgen neoliberaler Wirtschaftspolitik.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html
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