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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 24. März 2013
Als „Der Exorzist“ 1973 in die Kinos kam, war das schon Aufsehen erregend, da der Film für damalige Verhältnisse sehr hart und verstörend war. Nichtsdestotrotz war der Film dennoch ein großer Erfolg, was aber auch kein Wunder war, denn schließlich verkaufte sich bereits die Romanvorlage von William Peter Blatty, der übrigens auch für das Drehbuch verantwortlich war, wie warme Semmeln. 1999 wurde der Film dann noch mal neu aufgelegt und als Directors Cut neu veröffentlicht worden, wobei man da auch noch mal die Möglichkeit bot, den Klassiker im Kino zu erleben.

Der Film hatte es eigentlich nicht leicht dennoch ein voller Erfolg zu werden, wurde er in vielen Ländern grundsätzlich erst ab 18 freigegeben, was auch in manchen Teilen immer noch der Fall ist. Aber was hat es mit dem Untertitel “der erschreckenste Film aller Zeiten” auf sich? Hat ein Film aus den 70ern in der Zeit von „Saw“, „Hostel“, „Freitag der 13te“, „Frontiers“ und Konsorten überhaupt noch eine Chance?
Ja hat er, denn hier zählt nicht der augenscheinliche Horror, sondern der, der im Kopf entsteht und davon gibt es in „Der Exorzist“ eine ganze Menge. Dabei fängt der Streifen doch relativ harmlos an:
Irgendwo im Nordirak sieht man ein paar Ausgrabungen, bei der eine seltsame Figur ausgebuddelt wird. Schnitt: Irgendwo in den U.S.A. sieht man eine allein erziehende Frau, die nebenbei bemerkt erfolgreiche Schauspielerin ist, mit ihren Kindern. Doch eine Tochter verhält sich in letzter Zeit etwas merkwürdig, weswegen sie zum Arzt geschickt wird, der wiederum Untersuchungen anstellt. Mit der Zeit gewinnt der Film aber zunehmend an Fahrt, bei dem das Ende allerdings den gewaltigen Höhepunkt darstellt. Hier wird eine dermaßen bedrückende und intensive Atmosphäre aufgebaut, die bis heute nur selten erreicht wurde, denn gerade diese Stimmung ist es, die den Film immer noch zu Recht als den erschreckensten Film aller Zeiten darstellen.
Dies wird vor allem von der noch jungen Linda Blair sehr gut umgesetzt, die hier bereits sehr früh mit der Authentizität eines Charakter Darstellers die besessene Regan spielt und dabei Ellen Burstyn, die ihre Mutter spielt, alt da stehen lässt. Ebenso genial besetzt: Jason Miller als Pater Damien Karras und der herausragende Max von Sydow als Pater Lancaster Merrin.
Übrigens: Manch einer wird Rudolf Schündler als Hausdiener Karl erkannt haben, der in den Lümmel von der ersten Bank Filmen den Oberstudienrat Dr. Arthur Knörz gegeben hat.

Das Bild
Selbstverständlich kann man mittlerweile mit entsprechendem Aufwand auch von einem alten Film wie „Der Exorzist“ mittlerweile auch ein herausragendes Bild erwarten. Und in der Tat hat Regisseur Friedkin sich persönlich der Sache angenommen und die Restauration überwacht. Herausgekommen ist dabei ein deutlich besseres Bild als noch auf DVD, bei dem vor allem die Farben deutlich kräftiger wirken. Des Weiteren ist auch eine sehr gute Schärfe festzustellen, die zwar nicht an die Glanztaten von „James Bond“, „African Queen“ oder „Dr.Schiwago“ heranreichen kann, aber dennoch für sein Alter sich nicht zu verstecken braucht. Das vernehmbare Filmkorn ist ebenfalls im annehmbaren Bereich und mindert den positiven Eindruck hier keineswegs.

Der Ton
Beim Directors Cut kann man sich an einer Armada an Tonspuren erfreuen, die sich sogar auf Kanadisches Französisch oder Lateinamerikanisches Spanisch spezialisieren. Wer allerdings die frühen DVD Veröffentlichungen von Warner kennt, weiß, dass dies früher keine Seltenheit war.
Der Ton liegt bei der deutschen Spur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor, zumindest beim Directors Cut, denn die Kinofassung besitzt lediglich einen Monotrack. Der Klang weißt eine gute Dynamik vor, der es in manchen Szenen lediglich an mehr Druck mangelt, ansonsten aber sehr kraftvoll abgemischt wurde. Vor allem die vielen Surroundeffekte unterstreichen durch ihre räumliche Authentizität die sehr düstere Atmosphäre noch zusätzlich.

Die Extras
Bei „Der Exorzist“ wurde wie man gleich bemerkt nicht am Bonusmaterial gespart. So gibt es nicht nur die obligatorischen Audiokommentare, Making ofs, Interviews, Trailer & TV Spots oder Storyboard Vergleiche, denn damit allein wären schon die meisten zufrieden gewesen, nein, oben drauf gibt es noch massig weitere Featurettes zum Film wie auch zum Thema Exorzismus, so dass man in der Summe mehr als zwei ein halb Stunden an Special Features geboten bekommt, mal abgesehen von der Kinofassung des Films auf der zweiten Disc sowie einem 32-seitigen Booklet mit zusätzlichen Informationen und Bildern. Das Fanherz darf sich hier getrost freuen.

Mein Fazit:

Fans des Films müssen hier einfach zugreifen. Mal abgesehen davon, dass der Film ein unbestrittener Klassiker des Horrorfilms ist, so wird hier alleine schon auf technischer Seite ein deutlicher Mehrwert geboten, der jeden Anhänger zufrieden stimmen dürfte. Durch das zahlreiche Bonusmaterial sollte allerdings jeglicher letzte Zweifel verschwunden sein, so dass man um einen Erwerb dieser Doppel-Blu-ray nicht drum herum kommen dürfte.
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