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Kundenrezension

am 10. September 2010
Die einstigen Senkrechtstarter AVENGED SEVENFOLD, vielen auch bekannt als A7X hatten letztes Jahr einen schweren Schlag zu verkraften. Ihr langrähriger Freund und Schlagzeuger James "The Rev" Sullivan starb an einer Überdosis. Die Jungs ließen sich aber nicht unterkriegen und machten die Not zur Tugend, denn sie schnappten sich niemand geringeres als den mehrfach ausgezeichneten Drum-Star Mike Portnoy (DREAM THEATER)auf unbestimmte Zeit als Aushilfe und konzentrierten sich weiter auf ihren fünften Release, mit dem passenden Titel "Nightmare".

Wie würden sich A7X also nach 10 Jahren Bandgeschichte, vier Alben und diesem tragischen Zwischenfall anhören - Zum einen, wie vermutet, sehr düster, traurig und melancholisch. Somit könnte der Opener und Titeltrack 'Nightmare' als Abschied an Jimmy gedacht sein. Auch wenn sofort alle Trademarks der Kalifornier beinhaltet sind, ist trotz vieler Melodien, nicht die fröhliche Atmosphäre, die auf den letzten Alben oftmals durchblitzte, so stark hörbar. Der MidTempo Track kann aber dennoch als klassischer Song der Truppe bezeichnet werden. Was "Nightmare" für Jimmy sein könnte, könnte "Welcome To The Family" für Mike sein. Mr. Portnoy darf kurz umrühren, bevor es etwas groovig und stampfend wird. Auch dieser dynamische Song, mit treibendem Chorus gefällt auf Anhieb. Mike hält den Sound von A7X aufrecht, spielt aber etwas verspielter als sein Vorgänger.

Auch wenn im späteren Verlauf das anfangs brachiale "God Hates Us" und "Danger Line" recht thrashig daher kommen, hat man das Augenmerk auf diesem Werke bewusst auf Melancholie und Balladen gesetzt. So kommt die Akustik-Gitarre so oft zum Einsatz wie noch nie. "Tonight The World Dies" zeigt somit ganz andere Seiten der Band auf und lässt Fronter Shadows viel Platz für seine Stimme. Bei "Fiction" gibt im Anschluss das Piano die Richtung vor und "Buried Alive" lässt eine Huldigung an METALLICAs "One" vermuten. Die richtig große Dramatik zeigt aber das überlange und starke "Victim" auf.

Nach dem 10-Minüter "Save Me", der wieder alle Trademarks der Band vereint und einen richtig schönen Abschluss mit viel Atmosphäre darstellt, fragt man sich, ob diese Wandlung ausschließlich auf Grund des Todesfalles basiert und in welche Richtung AVENGED SEVENFOLD sich weiter entwickeln werden. Auch wenn kein schlechter Track zu finden ist und die Balladen gelungen sind, so steht der Band die schnelle und positive Ausstrahlung besser zu Gesicht. Fans können bedenkenlos zuschnappen.
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