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Kundenrezension

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Frechheit..., 10. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rise Up (Digipak) (Audio CD)
Was hatte ich mich auf dieses Album gefreut. War das W.E.T.-Debüt seit langer Zeit ein Album, das dem Melodic-Genre wirklich neue Impulse geben konnte, erlebe ich beim Nachfolger genau das, was mich in letzter Zeit immer seltener zu Produktionen aus dem Hause Frontiers greifen lässt: Ein Album nach dem Baukastenprinzip. Doch der Reihe nach:

Jeff Scott Soto singt wieder einmal perfekt: Kaum ein anderer Sänger passt so zu diesem Genre wie der rauchzarte Ex-Talisman. Die Instrumentalfraktion gibt sich songdienlich, und beim ersten Hören hat man den Eindruck einer perfekten Melodicrock-Produktion. Aber genau da liegt wohl der Hund begraben: Mit dem Debüt kann diese Scheibe nie und nimmer mithalten, denn sie stellt absolut nichts besonderes dar. Mein subjektiver Eindruck bezieht sich auf folgende Punkte:

1: Die Songs! Ich habe selten ein Album gehört, das gleichförmiger klingt. Fast ausnahmslos spielt sich alles im gezügelten Midtempo-Stampfbereich ab, und zu allem Überfluss kommt der gute Robban Bäck bei dieser Scheibe über die volle Länge mit genau zwei (!) unterschiedlichen Drumbeats aus. Na ja, vielleicht hat er gar nicht selbst auf der Platte gespielt, vom Sound und Producing her könnte es auch programmiert sein. Aber damit nicht genug. Ein bisschen Journey-Gitarren-Harmonien hier, ein bisschen Leppard-Anfettungs-Chöre da, und schon wird dem Hörer gehaltvolles Songwriting vorgemacht. Leider merkt man gerade bei den von Erik Martensson verfassten Stücken dann doch, dass der Mann in letzter Zeit einfach zu viel macht. Eclipse, Kimball und Jamison, Toby Hitchcock, Jimi Jamison und nun wieder W.E.T., das sind gut und gerne 70 Songs in den letzten zwei Jahren. Da bleibt es nicht aus, dass einem manches allzu vertraut und konstruiert vorkommt, denn die Substanz fehlt leider zusehends. Den Gipfel der Belanglosigkeiten machen für mich die nichtssagende Ballade "Love Heals" und das wirklich grausam nach Endachtziger-L.A. im schlechtesten Sinne (Poison, Warrant und wie sie alle hießen) schielende "Bad Boy". Im Intro von "Learn to live again" wird krampfhaft an die Erfolgsformel des Über-Hits "One Love" erinnert, ohne dessen Klasse auch nur annähernd zu erreichen. Dies gelingt leider nur ein einziges mal: "On the run" wäre auch auf dem Debüt nicht negativ aufgefallen. Wo wir beim Stichwort wären. Die Herrschaften von W.E.T. hätten sich jenes vielleicht vorher noch einmal anhören sollen: Invincible, One Love, Brothers in Arms, BAAMM!!!!!! So geht das! Dagegen stehen auf dem neuen Album Gähner wie "Walk away", "What you want", "The Moment".... na, jetzt wird's offensichtlich, oder?

2: Der Sound. Ok, das Debüt war auch nicht viel besser, aber ich habe es langsam satt, dass der Kompressor selbst bei der Ballade jeffs Stimme auf ein Nadelöhr zusammenquetscht, das Stereo-Panorama eingeengt erscheint und ganz offensichtlich der Regler für die Gitarren nicht gefunden wurde. Warum das so ist, ist schon klar, aber ins Radio bzw. in den Mainstream-Markt kommt man mit der Platte in der heutigen Zeit eh nicht. Was liebe ich doch meine 70er-Vinyls...

3: vom in sämtlichen Interviews viel beschworenen "Härtezuwachs" ist absolut nichts zu merken. Hierdurch soll wohl die kauffreudige "Hardrock/Metal"-Hörerschaft bei Interesse gehalten werden. Jedoch ist leider das Gegenteil der Fall. Dieser Produktion wurden selbst im Vergleich zum Debüt sämtliche (Plüsch-)Zähnchen gezogen. Als Hintertgrundgrummeln wahrnehmbare Gitarren, der beliebte Knörzelbass, Def Leppard-Stampfdrums und Kompressorpumen allein macht noch kein Rockalbum aus.

Ich wollte dieses Album wirklich gut finden, kann jedoch beim Hören absolut keine Leidenschaft wahrnehmen. Was soll's, leg ich halt wieder das Debut auf.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.03.2013 23:21:07 GMT+01:00
Dr. Tacker meint:
Du hast es gut auf den Punkt gebraucht. Kann man so unterschreiben. Es fehlen die Seele und die Höhepunkte. Das Debut hatte beides und war für mich eines der besten Alben in 2009. Auch ich hatte mich sehr auf "Rise Up" gefreut- leider vergebens.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.03.2013 19:17:37 GMT+01:00
Kann ich nachempfinden. Beim Debüt gefielen mir nur Brothers in arms, Comes down like rain und If I fall richtig gut. Beim zweiten Album finde ich Walk away, Learn to live again und Bad boy top, aber das war es dann auch. Im Vergleich zu VEGAs neuer Scheibe klingen W.E.T. auf Rise up recht lahm - einfallslos, sie kopieren sich selbst und damit wirds rasch langweilig.

Ich denke immer noch, dass um W.E.T. schon damals so ein (viel zu großer) Rummel gemacht wurde, weil es da nicht so viele gelungene Veröffentlichungen gab.

Ganz so übel wie du finde ich es jetzt nicht, aber 5 Sterne hören sich sicher auch anders an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2013 17:48:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.03.2013 17:50:42 GMT+01:00
EDDIE meint:
HI
meiner meinung nach ist aber auch die vega um längen schlechter als die erste.ich finde es hört sich alles gleich an mit einigen ausnahmen.bei beiden war die hoffnung sehr gross. aber immer noch um längen besser als was sich in den charts abspielt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 12:58:17 GMT+01:00
Finde ich nicht, aber so ist es mit den Geschmäckern nun mal. Cry, She walks alone, I'm not there for you, Savior, Hand in the air und What the hell sind schon Kaufrechtfertigung genug. Sie hat hängt zwar in der Mitte kurz durch, aber die Songqualität finde ich auf der neuen VEGA insgesamt erstaunlich gelungen, obwohl meine Erwartungshaltung sehr hoch war.
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