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Kundenrezension

am 18. November 2010
Mit der Reporterstimme der Original-Radiomeldung über Jim Morrisons Tod im Jahr 1971 beginnt Tom DiCillos bewegende Dokumentation über eine der erfolgreichsten und charismatischten Bands Amerikas. Die Doors haben 80 Millionen Alben verkauft, noch heute gehen pro Jahr eine Million Tonträger von ihnen über den Ladentisch. Das lag, und liegt, zum großen Teil an Jim Morrison, dem Enfant Terrible der Musikszene. Morrison war, nach DiCillos Meinung, hochintelligent und gefährlich, eine Mischung, die es bis dahin im Showgeschäft noch nicht gab. Aber The Doors war nicht nur Morrison. Die Doku zeigt, dass zur Band auch noch individuelle Charaktere wie John Densmore, Robby Krieger und Ray Manzarek gehörten. Erst das Zusammenspiel dieser vier Musiker machte die Doors aus. Wie sagten sie selbst: Man glaubt, dass Jazz und Rock nicht zusammenkommen können. Aber wenn das passiert, sind wir nah dran.

Es war dies Band ohne Bass, die die Massen elektrisierte und das Establishment schlichtweg schockte. Während die 60er "mit einem Schuß" begannen, war bei den Doors von Anfang an LSD im Spiel. Das mag Morrsions Kreativität noch mehr beflügelt haben, aber am Ende waren die Drogen und der Alkohol das gleichzeitige Ende von Morrison und den Doors. Sie waren ganz oben, selbst The Who spielten bei den Doors als Vorgruppe, und am Ende scheiterten sie an sich selbst und einer nicht mehr vorhandenen Verbindung zwischen Morrison und der Band. Was wäre ein Morrison ohne Drogen gewesen? Ein Gott? Oder ein Nichts? Diese Frage wird niemals beantwortet werden. Auch Tom DiCillo schafft das mit seiner beeindruckenden Dokumentation nicht.

DiCillo nähert sich der Bandgeschichte komplett anders, als Oliver Stone das 1991 getan hat. Dokumentarisch, näher, authentischer und historischer nimmt sich DiCillo des Themas an. In eniem begleitenden Erzählstrang erfindet er ein Alter Ego Morrisons, das mit dem Wagen durch die Staaten fährt. Das ist hervorragend gemacht und hat große Klasse. Als interessierter Beobachter der Musikszene bekam ich völlig neue Ein- und Ansichten über eine ziemlich alte Geschichte. Der Aufbruch ins Rock- und Musiksstarzeitalter war, das darf jedermann auf DiCillos Aufnahmen zur Kenntnis nehmen, wesentlich härter, anarchischer und revolutionärer als alles, was heute im Business abläuft.

Janis Joplin, Jimmi Hendrix und Jim Morrison...sie alle starben im Alter von 27 Jahren. Ihre Geschichten leben noch heute. Die Morrison Story, mitsamt der Geschichte der Doors, wurde noch nie besser erzählt, als in DiCillos Film. Im Original werden die Bilder vom Erzähler Johnny Depp begleitet, in der Deutschen Synchronisation macht das Depps Synchronstimme David Nathan. Seine Stimme lässte eine vergangene Epoche wieder auferstehen. War sie besser oder schlechter? Weder noch! Aber eines, war das "Doors-Zeitalter" ganz sicher: Völlig anders!
-When you're strange- ist die Geschichte von der Musik zum Spektakel, ein aufwändig inszenierter Film mit viel Liebe zum Detail und für alle Musikbegeisterten ein absolutes Muss zum Anschauen!
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