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Kundenrezension

144 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Umsteiger berichtet, 16. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Apple iMac MD096D/A 68,58 cm (27 Zoll) Desktop-PC (Intel Core i5 3470, 3,2GHz, 8GB RAM, 1TB HDD, Mac OS) (Personal Computers)
Prolog:
Hier geht es um den iMac i7 3,4 Ghz. Der ist auf Amazon (zum Zeitpunkt der Rezension) nicht zu finden, wahrscheinlich vorerst nicht lieferbar, deswegen meine Rezension beim i5.

Es ist mein erster Mac. Berührung zu Apple hatte ich schon jahrelang über meine Kinder und Enkel, die allesamt Apple-Jünger sind. Ich war in der Familie der einzige Windows-Opa, und das sehr wacker und unerschrocken. Ich muss zugeben, dass ich bis vor einigen Jahren ziemlich exzessiv online-Rennen gefahren bin (Live for Speed, Nascar...), eine Disziplin, bei der ein Apple eh nicht vorkommt. Nun, diese Leidenschaft hat sich gelegt, was übrig blieb, war mein Hobby Musik und Video. Dabei benutzte ich zuletzt Cubase und die Magix Video-Palette.

Nachdem mein aktueller Highend-Rechner (Win7, i7, GTX680) mir so langsam vorkam wie ein vor sich hinfauchender Dinosaurier, beschloss ich ziemlich spontan, auf einen iMac umzusteigen. Inzwischen hatte ich schon einige Erfahrungen mit Apple gesammelt (iPad, AppleTV) und war - abgesehen vom Spott meiner buckligen Verwandtschaft - ziemlich angetan.

Im Dezember bestellte ich im Apple Shop online einen iMac 27'' in maximaler Ausstattung. Mit i7 3,4Ghz, 3TB Fusion, Geforce GTX 680MX und einem SuperDrive DVD Laufwerk. Auf einen Ausbau des Arbeitsspeichers habe ich bei der Bestellung geflissentlich verzichtet und mir dafür bei cyberport 32GB RAM bestellt. Ich meine, man kann sein Geld natürlich auch zum Fenster rauswerfen. Statt 600.- Euro Aufpreis bei Apple habe ich bei cyberport ca. 200.- Euro bezahlt und für den Verkauf der eingebauten 8GB nochmal über 40.- Euro in der Bucht bekommen. Bestellt habe ich mir aber noch die Programme Pages, Numbers und Keynote.

Nach 3 Wochen rollte der iMac an und alles war anders.

Interlude:
Wie jedem Umsteiger galt natürlich meine Hauptsorge, die (wenigen) essentiellen Windows-Programme weiter nutzen zu können. Da waren u.a meine Steuer-Software-Abo und hmmm....äh, ok: das eine oder andere Lieblingsspiel *hust*. Eine wesentliche Überlegung war dabei, ob ich nun Windows mit BootCamp (= nativ, schnell, ohne Performance-Verluste) oder virtuell (Parallels Desktop, VM Fusion = von der Grafikperformance eher mäßig) ausführen wollte. Leider leider kam kurz nach der Vorstellung des neuen iMacs die Meldung, dass BootCamp mit 3TB Festplatte nicht funktioniert. Das war natürlich bitter, weil ich auf eine große Festplatte angewiesen bin - alleine die Instrumente meiner DAW verschlingen über 1TB. Somit musste ich mich mit einer virtuellen Maschine auseinander setzen, weil irgendwelche Bastelanleitungen, wie man BootCamp trotzdem zum Laufen bekommt, wollte ich mir nicht antun. Meine Wahl fiel nach vielen Recherchen auf "Parallels Desktop 8 Switch to Mac Edition".

Dann war der iMac also da. Schon die Verpackung war absolut konsequent designed - der Mac fiel sozusagen von alleine heraus.
Der erste Akt war die Migration von Mails, Konten und wichtigen Programmen und Daten vom PC. Dank Parallels ein Kinderspiel. Es dauerte auch nicht lange, und der Mac lief. Und wie er lief. Einfach, als ob nichts läuft. Eine Ruhe in meinem Zimmer, unglaublich. Mein Dinosaurier-PC, mit seinem 1000W-Netzteil und gefühlten 23 Lüftern hatte dagegen schon etwas von einem startenden Jumbo Jet.
Ich fühlte mich im wie im Paradies und begann umgehend, mich in meiner neuen Mac-Welt einzurichten. Meine DAW (Cubase 7) liess sich absolut problemlos installieren und für meine zukünftigen Video-Projekte holte ich mir Final Cut Pro X nebst Motion 5 aus dem App Store. Endlich Abschied von diesem unsäglichen Magix-Mist. Daneben rüstete ich konsequent meine Peripherie um, also einen Airprint-fähigen Drucker, was einen neuen Router nötig machte, dazu noch mit einem Bose Compenion 20 ein neues Soundsystem.

Die Lobeshymnen über mein neues Computerglück könnten noch Seiten füllen. Der Bildschirm mit seiner Super Auflösung ist ein Traum, die grundlegende Bedienung der Programme ist wie eine neue Geburt. Alles läuft geschmeidig, ist durchdacht, logisch, intuitiv - eben so, wie man es Apple nachsagt. Das Arbeiten mit Parallels (Windows) ist so was von genial. Mit einem einzigen Wisch (siehe weiter unten -> Maus) wechselt man zwischen dem Vollbildmodus OS X und Windows 7, drag und dropt Daten zwischen den Betriebssystemen hin und her, das ist einfach nur grandios.
Sicher habe ich einige Highlights noch nicht erwähnt, aber jetzt wird es Zeit für die bitteren Pillen, und die sind natürlich auch vorhanden:

Dem Design des neuen iMacs ist das eingebaute DVD-Laufwerk zum Opfer gefallen. Mal abgesehen davon, dass sich Apple beharrlich dem bluray-Standard verschliesst, ist ein daneben gestelltes DVD-Laufwerk suboptimal. Und ja, man braucht es natürlich. Alleine meine Instrumenten-Library (Native Instruments Komplete 8) kommt auf 12 prall gefüllten DVDs daher. Und habe ich schon erwähnt, dass ich Cubase nutze? Eben. Und mit diesem Manko des externen Laufwerks bin ich beim nächsten Minuspunkt: 4 USB-Eingänge. 4, in Worten *vier*. Hat jemand USB-Hub gesagt? Leichter gesagt als getan. Nicht wenige periphere Geräte müssen direkt angeschlossen werden. Das SuperDrive zum Beispiel. Und mein e-Licenser-Dongle. Und mein Midi-Audio-Device. Haben Sie mitgezählt? Das waren schon 3. Der 4. muss natürlich für einen Hub bleiben, um meine Kamera, meinen USB-Stick, dies und jenes anzuschliessen. Das hat schon dazu geführt, dass ich für mein MIDI-Masterkeyboard extra ein optionales Netzteil kaufen musste, weil ich es nicht direkt über USB anschliessen kann. Sie merken, was ich damit sagen will: 4 USB-Eingänge sind einfach ein Witz. Und ein schlechter dazu. Da tröstet auch der USB 3.0-Standard nicht darüber hinweg.
Dass sich Apple gegen alles mögliche abschottet, ist bekannt. Safari lässt sich nur über Umwege zu Flash-Inhalten überreden, deswegen bin ich auf Google Chrome umgestiegen und auch ganz glücklich damit.
Die Bluetooth-Tastatur-Maus-Combo sieht ganz schnuckelig aus, aber so richtig ergonomisch ist das nicht. Obwohl die Tastatur plan auf dem Schreibtisch aufliegt, klappert sie beim Schreiben sehr unangenehm und das Fehlen einiger Tasten (erase, NumPad) ist lästig. Ich würde gerne auf die grössere USB-Tastatur umsteigen, aber Sie wissen ja: USB.... Die Maus ist mit der Gestensteuerung ziemlich genial, aber nach längerem Arbeiten schmerzt die Hand. Da ist das Design wichtiger gewesen. Schade..

Epilog:
Ich habe keinen Tag bereut, auf Apple umgestiegen zu sein. Auch, wenn es heute "nicht mehr cool ist", wie mir mein Sohn verraten hat. Haha. Apple sind ja heute die Bösen. Wie früher Microsoft. Da habe ich ja rechtzeitig den richtigen Zug erwischt.

Ein Stern Abzug für die nicht unerheblichen Nachteile. Aber eine Empfehlung? Natürlich.

Nachtrag am 24.3.2013: Inzwischen habe ich Tastatur und Maus ersetzt. Es kommt nun die "große" USB-Tastatur von Apple zum Einsatz sowie die LS1 Lasermaus von Logitech: Alles paletti!
Nachtrag am 20.4.2013: Inzwischen ist der iMac mit der 3TB Fusionplatte auch Bootcamp tauglich. Jetzt würde ich auf 4,5 Sterne aufwerten.
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1-10 von 26 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.02.2013, 19:53:13 GMT+1
M. Vogel meint:
Sehr schöne und amüsante Rezension - vielen Dank! Wenn Sie die USB-Tastatur verwenden bekommen Sie noch zwei USB Anschlüsse dazu, nämlich rechts und links der Tastatur. Meine Instrumente liegen übrigens auf einem 8TB NAS von Synology...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2013, 20:07:40 GMT+1
AndreHa meint:
Ah danke ;-)

NAS NAS, da war doch was. Ich bin - trotz fortgeschrittenem Alter - immer wieder für was Neues zu haben. Muss mich mal mit dem Thema auseinander setzen. Kommt Zeit kommt Rat kommt Attentat ;-)

Veröffentlicht am 24.02.2013, 04:45:42 GMT+1
Diddi meint:
Hallo,

Wie haben sie denn das RAM getauscht? Das soll doch angeblich nicht mehr möglich sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013, 08:25:01 GMT+1
AndreHa meint:
Hallo Diddi, beim 27'' Modell geht das, und zwar sehr einfach. Hinten eine Klappe öffnen, RAM rausziehen/reinstecken, fertig.
Beim 21'' Modell geht das nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2013, 19:15:11 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 01.03.2013, 16:08:45 GMT+1]

Veröffentlicht am 01.03.2013, 16:11:17 GMT+1
A. Utzinger meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013, 16:42:07 GMT+1
M. Vogel meint:
Ich schätze ihn auf kurz vor 50 :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013, 17:01:02 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 01.03.2013, 18:26:02 GMT+1
AndreHa meint:
Danke für das Kompliment. Ich bin im November 60 Jahre alt geworden. Mit 30 hat man ja kaum schon Enkel, die bereits einen Mac besitzen.

;-))

Veröffentlicht am 14.03.2013, 23:57:08 GMT+1
rudimedo meint:
Danke für die amüsante aber auch aussagekräftige Rezension. Ebenfalls Apple-Neuling (seit 4 Tagen in Gebrauch) kann ich bislang nur zustimmen - sowohl im Positiven als auch im Negativen.

Ich fühle mich ziemlich wohl auf der (seit Neuestem) dunklen Seite der Macht.

Veröffentlicht am 17.04.2013, 10:34:27 GMT+2
Artur Borecki meint:
Hallo
Wie ist das mit Cubase?
Braucht man unbedingt ein audiointerface?
Ich halte auf einem Win Rechner nur Ideen fest, aber dies sollte auf meinem neuen (Mac) Latenzfrei stattfinden können.
Braucht man unbedingt ein audiointerface?
Oder reicht die verbaute Soundkarte?
Ich gehe zur zeit über ein kleines Mischpult mit der e-Gitarre in den Rechner. Habe eine RME karte. Alles läuft.
Aber ich würde auch gerne eine Wiedergeburt erleben ;-)
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