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Kundenrezension

243 von 259 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute SLR aber nicht auf dem Niveau einer Nikon D 300s, 2. Februar 2011
Der Hype, der bislang um die D 7000 gemacht wurde, hat mich neugierig gemacht. Doch das Gehäuse konnte mich am Ende nicht wirklich davon überzeugen, meine bisherige D 90 zu verkaufen.
Mit entsprechenden Erfahrungen im Umgang mit der D 90 und der D 300s habe ich mir die Neue daher näher angesehen und einem persönlichem Praxistest unterzogen. Genügend unterschiedliche Objektive sind bei mir vorhanden.

Gleich vorweg: Sie kann Vieles, vieles besser als ihre Schwestern, hat aber auch Defizite, die ich nicht verschweigen möchte.

Doch der Reihe nach:

Bildqualität: 4 Sterne +

Mit etwas über 16 MP geht sie an den Start. Ein stolzer Wert im APSC-Format, der sich etwas unter denen der aktuellen Canons einreiht und hohe Qualität vermuten lässt. Sie liegt damit deutlich über den 12 MP ihrer Geschwister. Nun stellte sich die spannende Frage, kann sie dieses Potential auch in eine höhere Bildqualität umsetzen? Meine Antwort, nur bedingt. Der erste visuelle Eindruck ist zunächst atemberaubend. Bei genauerer Betrachtung weicht der Euphorie aber der nüchterne Sacheindruck. Warum diese differenzierte Betrachtung.

Dazu muss ich etwas ausholen: Nun im unteren ISO-Bereichen frohlocken die Aufnahmen mit enormen Detailreichtum, extremer Schärfe bei hoher Farbneutralität. Die Ingenieure der D 7000 haben ihr ein ISO-Leistungsumfang an die Hand gegeben, der wohl seinesgleichen in dieser Klasse sucht. Werte bis ISO 25.600 sind umsetzbar. Von dieser Bandbreite profitieren auch die unteren Einstufungen bis ca. ISO 6.400. Auf Deutsch, die Rauschwerte sind bis in hohe ISO-Regionen absolut top und bewegen sich auf einem Niveau über denen der D 90 und D 300s. Rauschwerte auf die Freunde der Canon 7 D und 550 D verzichten müssen. Rauschwerte die sonst bei hohen MP-Zahlen bislang nicht technisch umsetzbar waren.

Doch bei Vergrößerungen rückt ein anderer Faktor unangenehm in den Fokus, der die D 7000 (nach meiner persönlichen Einschätzung) deutlich hinter ihre Schwestern zurückfallen lässt. Man kann mir gerne dafür den Kopf abreißen und in den Kommentaren meine Rezi an den Pranger stellen, aber der Fakt bleibt! Nämlich der doch recht hohe Texturverlust mit Zunahme der ISO- Werte. Grund dafür sind die wohl recht heftigen Softwareeingriffe des neuen Expeed 2 Prozessors. Die tollen Rauschwerte gehen mit einem stärkeren Texturverlust einher. Je höher die ISO-Werte desto stärker der Verlust, eben deutlicher als bei der D 90 und D 300s. Trotz ihrer 16,2 MP kann sie in Sachen Texturverlust den 12 MP-Geschwistern nicht das Wasser reichen. Vielleicht kann man mit einem Softwareupdate den rechenstarken Expeed 2 Prozessor anpassen. Lieber etwas mehr Rauschen zulassen und dafür den Texturverlust verringern, um so das Potential des 16,2 MP-Sensors voll ausschöpfen zu können.

Was bedeutet eigentlich Texturverlust? Bildrauschen verschlechter grundsätzlich die Bildqualität. Je höher die Empfindlichkeit (ISO) desto mehr nimmt das Bildrauschen zu. Um dies zu vermeiden wird mittels Rauschunterdrückung (kamerainterne Software-Bildaufbereitung) das Bildrauschen künstlich unterdrückt. Problem, wie unterscheidet eine Kamera zwischen Rauschen und feinen Bildinformationen z.B. bei Holzmaserungen oder Stoffen = Muster mit geringem Kontrast? Oft verschwimmen die Grenzen und die Kamerasoftware nimmt feine Muster als Rauschen war und reduziert diese, Folge: Texturverlust. Diesen Verlust bei Rauschunterdrückungsmaßnahmen gering zu halten, obliegt der Kunst der Software- und Sensorentwickler. Man kann also sagen, dass die Feinzeichnung eines Bildes grundsätzlich durch Rauschunterdrückungsmaßnahmen gefährdet wird, dass hat nichts mit der Auflösung eines Sensors zu tun!

Also, wenn man Bilder, die mit entsprechenden hohen ISO-Werten erstellt worden sind, vergrößert, erkennt man, dass wichtige Details im Bild verloren gegangen sind. Fehlende Details, die ein Bild in seinem Schärfeeindruck teilweise erheblich trüben können. Manche sprechen von "matschigen" Texturen. Bei normalen Ausdrucken (bis A 4) ist dieser Umstand freilich nicht sofort erkennbar. Für Leute aus dem Profilager sind das alles schon gewichtige Argumente, im Amateurbereich spielt es kaum eine Rolle, da die D 7000 sich auf sehr hohem Niveau bewegt.

Um keinen Frust aufkommen zu lassen, die Abbildungsleistungen sind wirklich Oberklasse und dieser Kamera würdig, doch der Vergleich zu Produkten aus dem Hause Nikon muss gestattet sein. Wer also ein D 90 besitzt muss sich nicht grämen, deren Bildqualität ist immer noch zeitgemäß und absolut top. Die Bildqualität der D 300s bleibt insoweit unangefochten.

Der Weißabgleich (automatisch) arbeitet recht ordentlich, manuelle Korrekturen können selbstverständlich in dieser Klasse vorgenommen werden. Insoweit deckt sich der Leistungsumfang mit denen der D 90 und D 300s. Beide D 90 und D 300s haben in dieser Disziplin - Bildqualität eine 5 Sterne + Wertung erhalten, dabei bleibe ich.

Benutzerfreundlichkeit: 5 Sterne

Die Benutzer- Menüführung ist Nikon typisch und auch für Neulinge dieser Marke schnell erlernbar. Nikon bleibt sich seinem Bedienkonzept auch mit der D 7000 treu.

Die Einstellräder (Blende + Belichtungszeit) befinden sich wie gewohnt rechts am Handgriff und bestehen aus Hartgummi (statt Hartplastik wie bei der D 90), was griffiger ist. Mit Daumen und Zeigefinger kann man wie gewohnt alles intuitiv anpassen. Über die Funktionstaste, kann man sofern mit dem richtigen Modus belegt und im Verbund mit eines der Einstellrädchen die einzelnen (39) Messfelder des Autofokus schnell und problemlos anwählen.

Die Inbetriebnahme wie immer ein Traum: Rechte Hand an die Kamera - Wahlhebel am Auslöseknopf gedreht und sofort los arbeiten!

Neben RAW Dateien kann man auch JPEG Dateien oder wenn man Lust hat beides gleichzeitig in verschiedenen Qualitätsstufen abspeichern. Dafür stehen in dieser Klasse erstmals zwei Speicherplätze zur Verfügung. Die RAW Dateien werden mit einer 14Bit Farbtiefenkonvertierung profigerecht abgespeichert.

Wirklich schön, das Nikon auch der neuen D 7000 das Active D-Lighting spendiert hat, damit gelingen ohne Nachbearbeitung (statt D-Lighting im Bildbearbeitungsporgramm) kontraststarke Bilder (Aufhellungen in den Schattenbereichen)!

Die D 7000 ist mit einer Automatikfunktion und Motivprogramme ausgestattet, zudem bietet sie gegenüber der D 90 die Möglichkeit zwei USER-Modi individuell zu belegen, was ich bei meiner D 90 schon vermisse. Somit reiht sich die D 7000 als Semi-Profi ' Modell ein. Die D 300s verzichtet dagegen völlig auf Motivprogramme etc., sie ist ein echtes Profimodell. Grundsätzlich bietet die D 7000 auch Amateuren und Neulingen einen Einstieg in die Fotowelt.

Die Videosektion nutzte ich nach wie vor gar nicht, somit kann ich sie auch nicht bewerten.

Thema Serienbildgeschwindigkeit, rasante 7 Bildern/sec oder gar 8 Bilder wie bei der D 300s (mit Zusatzhandgriff MB-D10 mit dem Akku Typ EN-EL4a), schafft sie nicht. Aber 6 Bilder /sec sind ein stolzer Wert und somit einer Canon 60 D etc. ebenbürtig. Die Verschlusszeit der D 7000 mit 1/8000sec ist ebenfalls sehr sportlich und somit auf dem Niveau vieler Konkurrenzprodukte.

Der Autofokus der Nikon greift - je nach Einstellung - auf bis zu insgesamt 39 Meßfelder und 9 Kreuzsensoren zurück. Die D 300s führt dagegen 51 Meßfelder bei 15 Kreuzsensoren in die Autofokusschlacht. In der Praxis sind diese Ausstattungsdetails aber eher vernachlässigbar, da der Autofokus bei der D 90, D 300s und D 7000 auf gleich schnellem Niveau arbeitet. Allenfalls im Labor ließen sich sicherlich Unterschiede feststellen. Auch die D 7000 führt die gute Tradition des 3D-Tracking-Modus im Autofokusbetrieb weiter, so dass bei schnell bewegten Zielen, die Schärfe automatisch nachgeführt wird. Von daher gelingen auch Sportaufnahmen problemlos. Nach wie vor ärgerlich, der zähe Autofokus im LiveView-Betrieb. Es vergeht deutlich zu viel Zeit, als notwendig bzw. sinnvoll wäre. Das Objekt der Begierde, z.B. ein Käfer bei Makroaufnahmen im Live View Modus, ist dann schon davon gekrabbelt. Zumindest besitzt sie aber eine Gesichtserkennung. Ich selbst bezeichne mich als "Sucher-Kind" und bin überzeugt, dass niemand eine schwere SLR im Verbund mit einem großem Objektiv lange mit seinen Armen von sich hält, um den LiveView-Modus wirklich zu nutzen. Ich verwende LiveView max. auf dem Stativ. Insoweit vermisse ich auch keinen Schwenkmonitor. Beispiel? Der Versuch eine SLR vom Format einer D 7000 mit einem 300er Tele über den Kopf zu halten, dann im Live-View auch noch verwackelungsfreie Bilder zu erstellen, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Sicher ein extremer Test, aber er zeigt deutlich die Grenzen. In dieser Disziplin sind kompakte kleinere Kameras einfach überlegen. Bei Makroaufnahmen mit unbewegten Objekten kann man sich, sofern ein Stativ verwendet wird, auf die sehr gute Fokussierung verlassen, dann ist auch der Geschwindigkeitsnachteil nicht von Belang. Gleiches gilt aber auch für die D 90, D300s, D 700, D3 und D3s.

Gehäuse - Haptik: 4 Sterne

Ein hochwertiges Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung wirbt um die Fotografenhand. Das Gehäuseformat bewegt sich aber nur unmerklich über denen einer D 90. An die ausgewachsene Größe einer D 300s mit entsprechend großzügig ausgeformtem Handgriff reicht auch die D 7000 nicht heran. Der Griff der D 7000 bietet dennoch einen sicheren Halt. Das Handling ist insoweit gut. Mit Verwendung eines Zusatzgriffes kann das Handling noch deutlich verbessert werden. Selbstverständlich wird zu diesem Preis auch ein echtes Glasprisma verbaut. Das Sucherbild ist hell und klar und besitzt fantastische 100% des Bildausschnittes bei 0,94 facher Vergrößerung.

Verarbeitung und Finish: 5 Sterne

Die D 7000 ist wie ihre Schwestern traumhaft solide verarbeitet und sogar an allen wichtigen Stellen gegen Staub und Nässe geschützt. Die Gummierung ist sauber aufgebracht. Das Gehäuse ist deutlich wertiger als das der D 90.

Bildbearbeitungsfunktionen: 4 Sterne

Die D 7000 bietet seinem User zahlreiche manuelle Korrekturmöglichkeiten, wie etwa das bereits erwähnte D-Lighting, verschiedene Filter, Rote-Augen-Korrektur , RAW in JPEG Konvertierung (mit allen Möglichkeiten der Bildbearbeitung). Sogar eine automatische Vignettierungskorrektur (je nach Objektiv), Horizontbegradigungen oder Fisheye- Filtereffekte etc., alles an Bord. Wenn das Bild in der Kamera bearbeitet wurde, wird neben dem Original die geänderte Version abgespeichert. So geht nichts verloren und man kann, wenn man möchte am PC noch mal alles nachbearbeiten - aber die Ergebnisse sind meisten so gut, dass es diesen Aufwandes nicht bedarf. Somit bleibt Nikon seiner Benutzerfreundlichkeit auch mit dem neuen Modell treu.

Weiterhin bietet die D 7000 das von Nikon bekannte PictureControl System an, sprich auf separaten Plätzen kann man ganz individuelle Bildparameter für Aufnahmen abspeichern und diese via Speicherkarte sogar auf den PC oder in andere Nikons übertragen! Für Leute mit mehreren Gehäusen ein gewichtiges Argument. Die Anwahl dieser individualen Parameter kann im Menü oder über den Monitor mit der Infotaste leicht erfolgen. Der bereits erwähnte USER-Mod ergänzt dieses System sinnvoll.

Wie schon ihre Schwestern bietet auch die D 7000 eine sehr intelligente Blitzsteuerung seinem Nutzer an, wobei der Gehäuseblitz als Masterblitz eingesetzt werden kann. So kann man mit Zusatzblitzgeräten schnell eine Studioanlage antreiben.

Grundsätzlich sind fast alle Funktionen an der D 7000 individualisierbar. Hat man sich vertan, kann man über die Reset-Tasten-Kombination Werkszustand wiederherstellen!

Alltagstauglichkeit (Akkulaufzeiten): 4 Sterne

Dank kamerainterner Energiesparmaßnahmen geizt die D 7000 mit dem Strom. Als Manko empfinde ich aber die Verwendung eines neuen Akku-Typs, so dass ein Austausch mit üblichen Akkus aus der Nikon-Reihe nicht möglich ist. Man muss sich also völlig neu Eindecken. Da ich bereits mehrere Akkus für die D 90 besitze, wären diese bei einem möglichen Umschwenk sinnlos geworden. Zumal der neue Typus keinen echten Leistungsgewinn verzeichnet. Leider. Ich habe ca. 650 Bilder mit der D 7000 geschossen, davon einige Live-View und Blitzaufnahmen. Mit einer Restkapazität von gut 35 % sind noch zahlreiche Aufnahmen umsetzbar, ein sehr guter Wert. Mit Zusatzhandgriff und Akku Erweiterungen können nikontypisch lange Laufzeiten erwartet werden.

Die Option zwei separate Speicherkarten im SDHC-Format zu verwenden, lassen Gestaltungsspielraum zu. Ich hätte mir aber die Anbindung unterschiedlicher Speicherkartentypen wie CF- und/oder SDHC gewünscht, wie es bei der D 300s möglich ist. Grund: da die CF-Karten doch deutlich flotter arbeiten als die SDHC. Vorallem im Download am PC ist der Geschwindigkeitsvorteil der CF-Karten prägnant. Grundsätzlich kann man jede der Speicherkarten einzeln ansteuern, als Überlauf oder zusammen als einen großen Speicher, zur Datensicherung oder zum Kopieren der Daten zwischen den Karten nutzen, ganz nach Belieben. Eine Funktion die der D 90 fehlt, ich aber bislang nicht vermisst habe.

Preisleistung: 4 Sterne

Das sauber verarbeitete hochwertige Gehäuse mit dem gebotenen Leistungsumfang stellt einen echten Mehrwert dar.

End Fazit: satte 4,3 Sterne

Ein tolles modernes Gehäuse, sehr sauber verarbeitet und klasse Haptik, in ihrer Größe eher an die D 90 angelehnt und mit der D 300s nicht vergleichbar. Die Bildqualität ist verdammt hoch, reicht aber wegen des doch starken Texturverlustes bei steigenden ISO-Werten nicht an die Abbildungsleistungen ihrer Schwestern D 90 und D 300s heran. Ihre Stärke von 16,2 MP kann sie nur bei geringen ISO-Werten voll ausreizen. Das Rauschverhalten ist dagegen in allen ISO Bereichen sensationell niedrig und übertrifft die Angaben ihrer Konzernschwestern.

Wer also eine D 90 besitzt braucht nicht wirklich über einen Wechsel nachdenken. Für Leute, die die Möglichkeit haben, zwischen einer D 7000 und D 300s zu wählen, bleibt die Qual der Wahl. Die D 300s ist einfach profigerechter ausgestattet (Stichwort CF-Karten Anbindung, Bildübertragungsfunktionen via W-Lan und FTP-Protokoll etc.), hat das deutlich größere Gehäuse und glänzt mit wirklich phantastischen Abbildungsleistungen, trotz ihrer vermeintlich geringeren 12 MP. Für Neulinge im Nikon-Lager stellt die D 7000 ein verlockendes und lohnendes Objekt der Begierde dar. Die Preise zwischen D 7000 und D 300s haben sich jedoch stark angenähert, insoweit würde ich persönlich der D 300s den Vorzug geben. Allen anderen, wünsch ich viel Spaß mit Ihrer D 7000, es lohnt sich.
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1-10 von 35 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.02.2011 12:17:56 GMT+01:00
katzegonzo meint:
Vielen Dank für die sehr professionelle Rezension. Der Vergleich mit der D300s war für mich die letzte Bestätigung, dass ich mir dieses Modell kaufe und nicht die D7000.

Veröffentlicht am 02.02.2011 15:57:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2011 16:11:25 GMT+01:00
Katze Grelly meint:
Ausgezeichnete Rezension, um sachliche Korrektheit bemüht und zu 95% auf den Punkt getroffen! Dies vorab, weil viele der in der Fotoabteilung zu lesenden Rezensionen eben dieses vermissen lassen.

Ich kann mich nach einigen Wochen D7000 weitgehend mit der Rezension einverstanden erklären; die D7000 ist technisch insgesamt wirklich eine ausgezeichnete Kamera, aber dennoch bleiben Wünsche offen. Meine Probleme habe ich vornehmlich mit der Haptik des Geräts.

1. Der Griff ist mir zu klein; der kleine Finger meiner rechten Hand hängt buchstäblich in der Luft, wenn ich nicht meine Hand ziemlich weit am Griff nach oben quetsche. Nun könnte man den Batteriegriff MB-D11 ansetzen, der das Anfassen wesentlich sicherer macht. Da dieser aber keine zusätzliche Leistung bringt, mir die Hochformatknöpfe auch egal sind, da ich für das Format 16:9 fotografiere, wobei es kein Hochformat gibt, verteuert sich durch eine solche Maßnahme die Kamera um 250€ , ohne dafür außer der Griffverbesserung einen Gegenwert zu bieten, im Gegenteil, der Gewichtsvorteil der D7000 ist hin! D200/D300/S5pro liegen auch ohne Batteriegriff wirklich satt in der Hand.

2. Das "Mäusekino" auf der Oberseite ist leider wieder ein solches. Ist bei den o.g. Kameras das große obere Display gut ablesbar, sollte Nikon für das wesentlich kleinere, das aber im Großen und Ganzen mit den gleichen Anzeigen ausgestattet ist, eine Lupe beilegen. Hier wäre es sinnvoll gewesen, die Anzeigen auf dem oberen Display auszudünnen und größer anzuzeigen, zumal sich auf Knopfdruck alles auf dem hinteren Display schön groß und übersichtlich anzeigen lässt. Die Augen hätten Nikon eine solche Maßnahme gedankt.

3. Daß die Verstellmöglichkeit der Blitztaste (Blitzbelichtungskorrektur bzw. Blitzbetriebsart) mit dem Zwangsaufklappen des Blitzes kombiniert ist, ist nicht schön. Zumal die darunter liegende "Bracketing-Taste" nicht mehr wirklich an einer Digitalkamera gebraucht wird, insbesondere dann nicht, wenn man sich die Belichtungskorrektur ohne Tastendruck auf das vordere Bedienrad legt.

4. Die unvollständigen Anzeigen im Sucher sind ärgerlich. Am gravierendsten, daß die Belichtungsmeßart nicht angezeigt wird. Das führt zu Fehlbelichtungen, weil z.B. die Spotmessung, die für eine Aufnahme benutzt wurde, mangels Erinnerung nicht wieder abgeschaltet wird. Tip: Spotmessung auf die Fn-Taste legen, dann wird sie nur auf Knopfdruck eingeschaltet. Tip auch, die Fn-Taste wieder nach unten zu verlegen, da die Abblendtaste seit der legendären F-801 oben war (Es spricht sehr für für die Kamera, daß man die beiden Knöpfe tauschen kann). Wer nicht nur mit einer Kamera fotografiert, weiß Bedienungsparallelitäten zu schätzen. Ärgerlich auch, daß nur entweder ISO oder restliche Aufnahmen im Sucher angezeigt werden.

Alles Flüchtigkeitsfehler bei der Konstruktion? Nein, sicher nicht; irgendwo muß ja auch noch "Luft" nach oben sein für eine kommende Nachfolgerin der D300s. Wenn man dies berücksichtigt, kann man der Kamera unter Berücksichtigung der Produkthierarchie von Nikon nur ein Riesenlob zollen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2011 21:43:38 GMT+01:00
J. Geling meint:
KOMPLIMENT!!
Das ist meiner Meinung nach die beste Rezension, die ich jemals im Internet gelesen habe!!!
Ich besaß bzw. besitze alle dieser 3 genannten Kameras (aktuell die D300s), und ich muss sagen, JEDER der genannten Punkte entspricht zu 100% meiner persönlichen Erfahrung.
Ich denke, dass allen Kaufinteressenten, die zwischen den genannten Modellen schwanken, hier eine absolut objektive und pragmatische Entscheidungshilfe an die Hand gegeben wird.

Veröffentlicht am 07.02.2011 21:38:12 GMT+01:00
D. Rekowski meint:
Beziehen sich die genannten "Texturverluste" auf JPG oder RAW Aufnahmen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2011 09:01:46 GMT+01:00
norway123 meint:
Das ist "relativ" gesehen, egal. Zwar stellt das RAW-Format eine Art "Rohdaten-Konfiguration" zur Verfügung. Aber so "roh" bzw. "unberührt" sind diese bei weitem nicht. Die kamerainterne Software von Nikon, Canon und Co nimmt bereits "Einstellungen" an den Dateninformationen vor. Zudem greift auch beim RAW-Format der Rauschfilter ein. Selbst im "ausgeschalteten" Filter-Zustand, denn das Bild muss ja durch die Kameraelektronik grundsätzlich generiert und optisch sichtbar gemacht werden. Wenngleich im RAW-Format ein deutliches "Mehr" an Bildinformationen enthalten und somit einer Nachbearbeitung zugänglicher ist. Der Effekt des Texturverlustes ist aber im JPG-Format ausgeprägter, zugegeben.

Der Verlust an Texturen ist bei fast jeder Kamera mit steigenden ISO-Werten zu erwarten. Bei den einem Gehäuse mehr, bei den anderen Gehäusen weniger, je nach den inneren elektronischen Vorgaben. Denn der sensorische Zielkonflikt: kontrastarme Strukturen und Bildrauschen zu trennen, ist fast immer gegeben. Hat man sich selbst an eine hohe Bildqualität mit geringen Verlusten gewöhnt (z.B. bei der D 90 und D 300s), fällt der Umstieg und die Bereitschaft einen niedrigeren Qualitätssprung hinzunehmen schwer. Wie bereits im Test erwähnt spielt die D 7000 in den unteren ISO-Bereichen (ISO 100 bis ISO 400) ihre 16 MP-Stärke voll aus. Man muss aber erwähnen, dass man einen Unterschied der Auflösung (gegenüber den 12 MP-Sensor) erst bei Vergrößerungen ab A 4 tatsächlich auch optisch wahrnimmt (persönliche Einschätzung). Kennt man nichts anderes als die Bilddaten einer D 7000 wird man dennoch sehr zu frieden mit den Ergebnissen sein.

Hoffe ich konnte Ihnen helfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2011 10:41:27 GMT+01:00
D. Rekowski meint:
Haben Sie Beispielfotos, die das belegen? Ich habe ein D90 und D7000 und sehe nicht so ohne weiteres, dass die D7000 einen Texturverlust im Vergleich zur D90 aufweist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2011 13:43:56 GMT+01:00
norway123 meint:
Die Auflösung der hier bei Amazon einspielbaren Bilder reichen für einen optischen Vergleich leider nicht aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2011 13:52:30 GMT+01:00
D. Rekowski meint:
Schon, aber es gibt doch genügend Foto-Platformen im Internet für sowas, z.B. http://ploader.net/ oder auch http://flickr.com/

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2011 09:23:28 GMT+01:00
Katze Grelly meint:
Hier scheint es ja ein großes Bedürfnis vorrangig am Vergleich der 3 Nikon-Gehäuse D7000, D300s und D90 zu geben. Wer insoweit einen neutralen Vergleich lesen möchte, sei auf die Zeitschrift "Fototest", Ausgabe 2/11 (derzeit im Handel) verwiesen. Die Zeitschrift wird herausgegeben von Dr. Artur Landt, einem alten Hasen der Fototechnik, ist im Großen und Ganzen sehr verlässlich in ihren Analysen, hält allerdings gelegentlich etwas starr an etwas einseitigen Testkriterien fest.

Die Wertungsreihenfolge für die genannten Kameras ist: 1. D7000, 2. (nahezu gleichauf) D300s, 3. (mit gewissem Abstand) D90. Der Test mit seinen Ergebnissen ist für mich plausibel und nachvollziehbar. Wer mehr wissen will, möge ihn selbst studieren.

Persönliche Anmerkung zu der hiesigen Diskussion: Die Auflösung bei fortgeschrittenen ISO-Zahlen spielt in der Praxis keine so große Rolle, denn bei diesen Aufnahmen, die idR bei Dämmerung, Dunkelheit oder Kunstlicht aufgenommen werden, kommt es im Ergebnis auf die Lichtstimmung und weniger auf die Schärfe an, mehr jedoch auf die Abwesenheit insbesondere von Farbrauschen, welches sich ansonsten insbesondere in den dunklen homogenen Flächen unangenehm bemerkbar macht. Insoweit macht die D7000 ihre Sache bei 3200 und 6400 ISO sehr gut. Fotos mit darüber hinaus gehenden Empfindlichkeiten habe ich noch nicht gemacht, aber selbst 12800 ISO sollen nach Tests noch durchaus brauchbar sein. Fakt ist, daß sich selbst Motive in weitgehender Dunkelheit insbesondere mit VR-Objektiven mit 6400 ISO aus der Hand einfangen lassen, so daß ich die dringende Notwendigkeit für weitergehende Empfindlichkeiten nicht unbedingt sehe und auch mit einer nicht ganz so knackigen Schärfe bei 3200 und 6400 ISO gut leben kann.

In diesem Sinne halte ich die D7000 von den 3 genannten Kameras derzeit für den technisch gesehen "best buy", insbesondere auch vor dem Hintergrund des gegenüber der D300s günstigeren Preises. Wer die größere, massivere Kamera haben möchte - dafür sprechen auch "gewichtige" Gründe - der sollte besser auf die D400 warten, die vermutlich noch im Herbst dieses Jahres bzw Frühjahr 2012 kommt. Hierfür spricht u.a. die bessere Haptik (s. insoweit auch mein Beitrag weiter oben). Die D90 ist mit ihrem derzeitigen Gehäusepreis von nur noch ca. 650€ ein ganz heißer Tip für Sparfüchse, denn die Kamera ist ohne Zweifel sehr gut.

Als Fazit bleibt jedoch: Die D7000 ist eine hervorragende, technisch sehr gelungene Kamera, die man nur sehr empfehlen kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2011 13:08:28 GMT+01:00
J. Geling meint:
Ich habe mich ebenfalls über Testberichte geärgert, die den Texturverlust der D7000 bemängeln. Nachdem ich die D7000 aber mittlerweile gegen die D300s eingetauscht habe und nun die Bilder vergleichen kann, muss ich einsehen, dass die Kritik durchaus berechtigt ist. Siehe folgende Vergleichsbilder D300s vs. D7000. Bei 100% Ansicht ist der Unterschied gravierend.

http://ploader.net/files/298921e4f12834791c6b5f8f20b85d4e.JPG
http://ploader.net/files/4016f8e26514fd376f2878886a26f1a3.JPG
http://ploader.net/files/c1be736947a4ae93cd89844291375686.JPG
http://ploader.net/files/43653dc3cb2f0683c5d1d8bd47fb963f.JPG

Die D7000 ist sicher eine sehr gute Kamera, den Vergleich mit der D300s hält sie jedoch nicht stand.
Sorry, aber wenn Testzeitschriften etwas anderes schreiben, kann ich das nícht ernst nehmen...
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