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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentlicher No-Brainer, mehr Substanz als Teil 1, 13. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Marine 2 (DVD)
In "The Marine" hetzte Wrestling-Champion John Cena noch als unaufhaltsame Ein-Mann-Armee John Triton durch das australische Outback, um seine Frau aus den Fängen von Gangstern zu befreien. In Teil 2, der mit dem Vorgänger nur den Titel gemeinsam hat, übernimmt nun Wrestling-Nachwuchs Ted DiBiase Jr. die Rolle des Marines, der in diesem Film Joe Linwood heißt.

Aufgebaut ist The Marine II in bester Stirb Langsam-Manier. Terroristen nehmen bei der Eröffnung eines Ferien-Ressorts die Partygäste als Geiseln und fordern Lösegeld oder "Tribut", wie sie es nennen. Joe Linwood, der seine Frau, die für den Gastgeber der Party arbeitet, zu diesem Trip begleitet hat, entgeht der Gefangennahme nur zufällig und will jetzt im Alleingang seine Frau rausholen. Mehr gibt die Story nicht her, die wenigen "Überraschungen" sind eher vorhersehbar, zudem gibt es, wie in anderen Rezensionen schon angerissen, hier und da ein paar unlogische Kleinigkeiten. Dennoch reicht das Grundgerüst und die tropische Kulisse für ein paar grundsolide Action-Einlagen.

Neben der schönen Kulisse punktet "The Marine II" durch einige tolle, wenn auch teils zu wackelige Kamerafahrten. So kommt Linwoods Sturmangriff auf die gesprengte Party und auch der Kampf gegen zwei Terorristen im Keller - DiBiase darf hier sogar einen Standing Dropkick aus seinem Wrestling-Repertoire zeigen - fast ohne Kameraschnitte aus. Oftmals war es dabei Regisseur Raul Reiné selbst, der mit der Kamera hinter DiBiase her rannte. Leider nimmt sich der Film selbst zu ernst, versucht in die Geschichte politische Verstrickungen und eine leidliche Ökobotschaft einzubauen, beides wird jedoch nur angerissen. Genauso vermisst man - in bester Strib Langsam-Manier - ein paar coole One-Liner von DiBiase. Eine Prise Ironie oder wenigstens hier und da ein gelungener Spruch hätten dem Film gut getan, in Teil 1 hat zumindest Oberschurke Robert Patrick hin und wieder nen coolen Spruch rausgehauen. Immerhin wirkt DiBiase dadurch wenigstens sehr verbissen.

Natürlich darf eine gute Portion US-Patriotismus nicht fehlen, wenn DiBiase reihenweise thailändische Terorristen niedermäht. Die Moral ist dabei hin und wieder etwas fragwürdig. So tötet Linwood einen bereits geschlagenen Terroristen brutal mit einem festen Tritt auf den Hals, ehe er ein paar Minuten später tatsächlich den Satz sagt "Es geht im Krieg nicht um das Töten, sondern um das Beschützen Unschuldiger." - Naaaaaja! In einer anderen Szene foltert Linwood einen anderen Terroristen mit einer industriellen Bügelmaschine und verpasst dem Fiesling dabei übelste Brandwunden - das sind auch die Szenen, die unter anderem für die FSK 18-Freigabe verantwortlich sind.

Handwerklich ist der Film ordentlich gemacht. Immer wieder kracht und scheppert es gewaltig, einige der riesigen Feuerbälle stammen jedoch aus dem Computer oder wurden digital vergrößert - man wollte die tatsächlich existierende Ferienanlage verständlicherweise nicht wirklich zerstören. Leider erkennt das geschulte Auge das digitale Feuer, vor allem wenn der Feuerball unmittelbar hinter Linwood aus einer Bodenfließe emporschießt ... wie auch immer man das erklären möchte. Unschön ist auch, dass man in der bereits erwähnten Kampfszene in einigen Einstellungen viel zu deutlich die Polsterung auf dem Boden sieht, die die harten Landungen der Schauspieler etwas weicher machen sollte. Kritik gibt es auch für das explosive Ende. Hier hätte ich mir eine nachträgliche Begegnung von Linwood mit dem Boss seiner Frau gewünscht, ein High-Five mit Church oder eine generell etwas versöhnlichere Abschlussszene. Statt dessen liegen Linwood und seine Frau nach dem Showdown im Wasser und nach dem Satz "Lass uns nach Hause fliegen" folgt unmittelbar der Abspann. Ja, es überleben natürlich alle "Good Guys".

Für die deutsche Synchronfassung hat man sich diesmal passendere Stimmen ausgesucht, als noch für Teil 1. Der Oberschurke wird von Martin Kessler, der dt. Stimme von Nicolas Cage gesprochen und auch DiBiases dt. Stimme kommt dem Original näher als die Synchronstimme für John Cena im ersten Teil. Ebenfalls sehr wohlklingend und angenehm bekannt ist das deutsche Organ von "Church", wenngleich Schauspieler Michael Rooker im Originalton - sicherlich überraschend - deutlich höher spricht.

Trotz der genannten Unzulänglichkeiten ist "The Marine II" keineswegs ein schlechter Film. Hier und da vielleicht etwas zu ernst, unnötig brutal und etwas zu plötzlich vorbei, aber dennoch besser als Teil 1.
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