find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Storyteller PrimeMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezension

am 24. Oktober 2002
Ich könnte eine ganze Reihe Alben nennen, die für mich Klassiker sind: Da sind diverse Led Zeppelin-, Deep Purple- und Doors-CDs und auch von Dream Theater ist eigentlich jede CD ein Meisterwerk. Dennoch habe ich mich für "Scenes From A Memory" entschieden, da dieses Album für mich einfach eines ist, das mich so begeistert, dass ich es jeden Tag hören könnte.
Sicher, es hat vorher auch schon Konzeptalben gegeben, ich erinnere nur an großartige Werke wie "The Wall" von Pink Floyd und natürlich "Tommy" von The Who - aber es ist einfach auch die Art, wie Dream Theater Musik machen, also ihr Musikstil, das, was mir absolut zusagt: das Gefrickel, die langen Soli, die genialen Riffs, Rhythmus- und Tempowechsel usw. Ich denke, bei Dream Theater ist einfach immer alles dabei: Elemente aus klassischem Hardrock, aus Metal, aus Klassik und auch durchaus manchmal aus Jazz. Diese Mischung ergibt den Stil von Dream Theater, welcher auf diesem Album sich in einer Art Oper völlig entfaltet.
Harte Rhythmen in meinem Lieblingsstück "Fatal Tragedy" mit klasse Tempowechseln wechseln sich ab mit herrlich melacholischen Balladen wie "Through Her Eyes", dann kommt dazu eine solch ausgefallene Idee wie die Sitar in "Home" - das übrigens mit das gigantischste Stück des Albums ist; schon allein dieser langsame Aufbau bis hin zu dem brachialen Riff, das in ein indisch anmaßendes Solo mündet, bis schließlich ein donnernder Heavy-Metal-Rhythmus begleitet von James LaBries Gesang den Song richtig anfangen lässt, ist unglaublich!
Jazzige Elemente wiederum kann man bei "Scenes From A Memory" wohl vor allem in "The Spirit Carries On" finden - zumindest geht der Gospelchor und teilweise auch die Klavierstimme in diese Richtung.
Zwar ist "Scenes From A Memory" nicht ein Album, bei dem so viele verschiedene Melodien zu finden sind wie bei "Images And Words", aber es ist nun einmal ein Konzeptalbum und daher zieht sich die Musik auch in motivartiger Manier durch das ganze Album. Es ist halt wie bei einer Oper: es gibt eine Overtüre und gewisse Themen kehren eben immer wieder. Und es lässt sich auf jeden Fall immer wieder irgendetwas Neues finden, so oft man das Album hört; sei es John Petruccis virtuoses Gitarrenspiel, Jordan Rudess phantasievolle Keyboardstimmen, John Myungs erstaunliche, nicht nur begleitende Bassläufe oder Mike Portnoys überragende, treibende Schlagzeugbeats betreffend. Und auch James LaBrie, wenn man sich mal richtig auf seine Stimme konzentriert, singt einfach phantastisch - allerdings ist meine Ansicht auch ohnehin, dass er eine wunderschön warme, umfangreiche und - so hoch sie auch ist - kräftige Stimme hat. Ich verstehe die Leute wirklich nicht, die seinen Gesang nicht mögen - meiner Meinung nach passt er perfekt zu Dream Theaters überragender Musik.
Ein paar Worte seien aber auch noch zum textlichen Konzept gesagt: Die Texte sind alle voll von Bildern und genialen Versen wie "where did we come from, why are we here, where do we go when we die, what lies beyond, what lay before..." usw. - das ist Poesie! - Und das Thema ist interessant (Mord und Liebe und letztlich Leben nach dem Tod) und wie gesagt textlich toll umgesetzt - auch wenn man die CD ein paar Mal gehört haben muss, um alles zu verstehen.
Fazit: Nur geniale Bands wie Dream Theater vermögen es heutzutage wohl noch, Konzeptalben dieses Kalibers mit richtigen "Leitmotiven" zu kreieren und deswegen hat Dream Theater mit "Scenes From A Memory" auch völlig zurecht einen großen Erfolg erzielt und sich endgültig an die Spitze der großen Rock-/Metalbands katapultiert.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.

Bitte geben Sie mindestens ein Wort ein
Sie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassen
Beim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.


Produktdetails

4,8 von 5 Sternen
129
4,8 von 5 Sternen
7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime