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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 21. April 2009
Um die Tragweite des seinerzeit rebellischen Filmprojektes zu begreifen, den Mut, welcher wohl in jenen Jahren (immer noch!) dazugehörte, ein solches Thema anzupacken und auf die Leinwand zu bringen, muss man nicht nur einen Ausflug in die US-Geschichte des Jahres 1967 unternehmen, das Jahr, in dem der Film in die Kinos kam, sondern auch die Jahre zuvor beleuchten.

USA 1967 - es ist das Land, in dem der Boxer Muhammad Ali den Kriegsdienst in Vietnam verweigert, die Vereinigten Staaten von Rassenunruhen erschüttert werden - der 1964 verabschiedete Civil Rights Act (amerikanisches Bürgerrechtsgesetz zur Aufhebung der Rassentrennung) ist zu diesem Zeitpunkt keine 3 Jahre alt und mancher unüberwindlich scheinender Graben zieht sich, nach wie vor (?), durch die US-Gesellschaft.

Zur Handlung des Filmes:
Am Beispiel der heiratsfähigen Joanna Drayton (gespielt von Katharine Hougthon), weiße Tochter aus gutem Hause, deren Eltern ihr immer vermittelt haben, dass alle Menschen gleich sind, wird die Nagelprobe deutlich, derer sich die Eltern (Katharina Hepburn / Spencer Tracy), stellvertretend für die liberal eingestellte Gesellschaft jener Tage?, plötzlich gegenübersehen - ihre junge Tochter bringt den (eigentlich) denkbar perfektesten Traumschwiegersohn ins Haus - Dr. John Prentice (gespielt von Sidney Poitier) - ob seine Hautfarbe, Prentice ist schwarz, jedoch die bislang liberalen Predigten der Eltern als Lippenbekenntnisse enttarnt, wird sich im Laufe der kurzweiligen Handlung zeigen.

Der Film lebt von Dialogen und Statements - auf wenige Orte beschränkt, wirkt der Film fast wie ein Stück aus dem Kammertheater.

Aus meiner Sicht interessante Randinformationen und persönliche Verknüpfungen:

Schauspieler Spencer Tracy (Jahrgang 1900) mag, trotz aller privaten Ecken und Kanten (Alkoholismus / Affären), einer der größten Sympathieträger und Erfolgsgaranten für die US-amerikanische Filmproduktions- und Filmverleihgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)gewesen sein.

Diesem Film wurde zudem der Stempel "Klassiker" wohl auch deshalb aufgedrückt, weil es neben den zwei verliehenen Oscars (für Drehbuch und Leistung von Katharine Hepburn) die letzte Rolle des Darstellers gewesen ist - wenige Wochen nach Produktionsende starb Spencer Tracy nämlich.

Die deutsche Stimme hat ihm in diesem Film übrigens der 1974 verstorbene Eduard Wandrey "geliehen" - wenn ich an Spencer Tracy denke, klingt bei mir exakt diese Synchronstimme nach - schon verrückt, aber so habe ich Tracy stimmlich kennengelernt, jede andere Stimme wirkt auf mich befremdlich ;-)
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