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Customer Review

on November 26, 2009
Fred Madison (Bill Pullman) und seine Frau Renee (Patricia Arquette) erhalten von einem Unbekannten Videobänder, die das Innere ihres Hauses und die beiden im Schlaf zeigen. Das letzte Band zeigt die ermordete Renee und ihren Mann, der zwischen ihren Überresten kauert. Fred wird von der Polizei verhaftet und des Mordes angeklagt. Doch in der einsamen Gefängniszelle geschieht etwas Wundersames. Fred verwandelt sich plötzlich in Peter Raymond Dayton (Balthazar Getty) einem jungen Automechaniker...

Es gibt in Hollywood wohl keinen Regisseur, der es so genial versteht den Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig bis zur letzten Sekunde im Unklaren zu halten, wie die Filme von David Lynch. Seine Filme kann man in keine Schublade stecken, sie sind wahre Kunstwerke mit reichlich, wenn nicht sogar unendlich viel Platz für Interpretationen. Lynch liefert mehr Fragen als Antworten, er reiht verwirrende Szenen aneinander und lässt sie dann mit ungeahnter Leichtigkeit entwirren. Wobei er es regelmäßig dem Zuschauer oblässt seine Filmkunst zu verstehen.

"Lost Highway" ist eines dieser bildgewaltigen Kunstwerke von Lynch. Er perfektioniert das Spiel mit Licht und Schatten und schafft es alleine damit schon Botschaften zu vermitteln. Dabei spielt er gekonnt mit den menschlichen Urängsten von Gewalt und puren Wahnsinn. Was ein wichtiges Element seiner Filme ist, ist der Einbau der Femme Fatale, wie schon in Mulholland Drive - Straße der Finsternis ist sie der erotische Schlüssel zwischen den Figuren. Patricia Arquette verkörpert diese Rolle in ähnlicher Perfektion, wie Laura Harring in "Mulholland Drive". Ebenso ist der Auftritt einer mephisto-ähnlichen Figur auch in "Lost Highway" nicht zu übersehen, als Verkörperung vom absolut Bösen, welches wohl einhergeht mit Lynch Interpretation des Wahnsinns.

Die Verwobenheit der einzelnen Szenen miteinander ist dabei der große Pluspunkt, diese Umsetzung sorgt dafür, dass "Lost Highway" bis zum Ende hin spannend bleibt, auch wenn der aufmerksame Zuschauer sich sicherlich schon sein eigenes Bild des Filmendes gemacht hat. Dieses ist zwar definitiv gelungen, allerdings fehlte mit die ganz große "Überraschung" am Ende doch irgendwie, dass ist David Lynch in "Mullholland Drive" definitiv besser gelungen. Daher sehe ich "Lost Highway" hinter der Produktion aus 2001. Ebenso ist die Filmmusik, mit der Einspielung von den Rammstein-Songs "Heirate mich" und "Rammstein" grundsätzlich eine gute Idee, hätte als Akustik-Version aber besser gewirkt. Aber eigentlich ist das auch nur eine Nuance an Kritik in einem starken Film. "Lost Highway" ist ein surreales Meisterwerk mit reichlich Platz für Interpretationen, dass ein mehrmaliges Sehen eigentlich zur Pflicht macht und alleine damit schon sein Ziel erreicht hat - 5 Sterne.
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