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Kundenrezension

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich für immer begraben, 24. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Back in '72 (UK Import) (Audio CD)
Ist dieses wirklich tolle Bob Seger Album - der Nachfolger von ,Smokin' O.P.'s'; Bob Seger selbst hat vor einigen Jahren in einem Interview gemeint, es gibt 3 Alben aus seinem Back Kataolog die er nie wiederveröffentlichen wird: ,Noah', ,Brand New Morning' und eben dieses Teil, weil er mit seiner Performance auf diesen Alben unzufrieden ist.

Das ist schade, denn so ist der Seger-Fan darauf angewiesen, entweder eine der raren Vinyl Original Pressungen oder eine der noch rareren halblegalen obskuren CD Editionen die immer wieder auf e-bay kursieren zu ergattern. Lohnen würde sich diese Anschaffung aber auf jeden Fall; Der Opener ,Midnight Rider' - eine Gregg Allman Komposition - ist die wohl raueste Version dieses Standards, der in den frühen 70ern auch schon von Joe Cocker gecovert wurde (auch sehr gut!) und ist in dieser Ausgabe dem Garage Rock viel näher als dem Southern Bluesrock; ,So I Write You A Song' ist eine herrlich urtypische Seger Ballade, gefolgt von dem Free Cover ,The Stealer', das leider mit dem Original nicht ganz mithalten kann; ,Rosalie' - das später ein kleiner Hit für Thin Lizzy wurde ist wie schon viele Nummern auf ,Smokin'' wieder stark R'n'B infiziert. Die darauffolgende Studioversion von ,Turn The Page' ist zwar nicht so dramatisch wie die spätere Live Version auf ,Live Bullet', dafür aber intimer und auch folkiger; ,Back in ,72' glänzt wieder mit segerschem R'n'B, die Ballade ,Neon Sky' verliert sich meodiemäßig etwas; dann aber Van Morrison's ,I've Been Working': Seger transzendiert den Song in den amerikanischen R & B Kontext mit ganz rohem Funk. In der Version die ich besitze wurde der letzte song ,I've Got Time' durch die 60er Jahre Studio Version von ,Lookin' Back' ersetzt, was keine schlechte Wahl war, denn obwohl Seger bei seinen frühen Michiganer Aufnahmen noch dem Garage Rock zugerechnet wird (toll auch sein von ,Subterranean Homesick Blues' abgekupfertes ,Persecution Smith' aus der gleichen Zeit), klingt diese Aufnahme schon sehr nach dem ,R&B' Seger der frühen 70er.

Hoffentlich überlegt sich's Bob doch noch mal anders und läßt Capitol zumindest dieses ,Nuggett' irgendwann mal remastern und veröffentlichen, denn es ist gemeinsam mit ,Mongrel' und ,Smokin' seine wichtigste musikalische Großtat der Phase von 1966-1975

Achja: ein gewisser J.J. Cale wird bei den Credits als Sessionmusiker angeführt...
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.06.2008 11:00:01 GMT+02:00
guitar meint:
vielleicht verwaltet der bob seger heute liebr seinen ruf als amerikas lieber balladenonkel...?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2008 11:24:41 GMT+02:00
V-Lee meint:
Nein, der ist Perfektionist; diese Alben waren ihm einfach nicht gut genug produziert, denn da hätte man schon einiges besser machen können (Arrangements, Abmischung...); Du mußt dir nur mal sein letztes Album anhören: da wird nichts rohes mehr zugelassen, und das hat er ab 'Beautiful Loser' immer so gehalten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2008 13:58:42 GMT+02:00
guitar meint:
oaje. perfektionismus find ich in der kunst besonders langweilig - und der rock ist sogar das gegenteil von perfektion, auf gewisse weise

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2011 17:11:49 GMT+01:00
reflekTIER meint:
Wobei Rohheit / Ungeschliffenheit und Perfektion / Poliertheit nicht zwangsläufig etwas über die Qualität der Musik aussagen. Ich halte die frühen Alben (z.B. Mongrel, Rambling Gambling Man) für nahezu genauso verzichtbar, wie das redundante Material, das Seger Anfang der 80er veröffentlicht hat (und welches oft nach Schema-F sein Meisterwerk "Night Moves" versucht zu kopieren). Zum Glück gibt es aber auch auf diesen Seger Alben immer noch einige wirklich tolle Songs. Und "Face the Promise" war doch wirklich ein saustarkes Comeback.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2011 20:55:54 GMT+01:00
V-Lee meint:
bei ramblin gamblin man geb' ich ihnen recht, aber mongrel halte ich sehr wohl für ein sehr gutes album. sein opus magnum bleibt für mich aber 'stranger in town' das ist für mich das perfekteste heartland rock album das je eingespielt wurde. da kann auch springsteen nicht mit etwas vergleichbarem aufwarten. jeder song großartig, jeder song ein hit. face the promise hat aber gezeigt, dass er immer noch sehr gute songs schreiben kann und war ein ganz starkes lebenszeichen. hoffentlich dauert es nicht wieder eine dekade bis zur nächsten platte (dann wäre er dann ja schon über 70). achja und in den 80er war 'the distance' auch ein tolles album.
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V-Lee
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Ort: Wien

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