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Kundenrezension

am 14. Juni 2013
Bei Dir En Grey teilen sich ja bekanntlich die Meinungen, ein klarer Fall von Hate-it-or-love-it. Ich war einer der ganz Wenigen der immer irgendwo dazwischen stand. Hits wie The Final, Vinushka, Red Soil und Obscure konnte auch ich was abgewinnen während mich die "kaputten" Songs nie interessierten. Das hat sich jetzt aber als grob fahrlässig erwiesen, hab ich mir den neuesten Output doch mal intensiver zu Gemüte geführt.

Für Freunde des Easy-Listening ist das Album jedenfalls pures Gift. Das wird gleich zu Beginn klar (Was ein Intro!). Dir Spiro Spero ist ein stetiges Hin und Her, wann immer ein Song droht ins Schmalzige abzudriften, nehmen Kyo und Co. ihn in einem akustischen Inferno wieder komplett auseinander (Vanitas jetzt mal ausgenommen). Besonders toll sind die Stellen wo durch zusätzliche elektronische Spielereien und Akustikgitarren die Songs an Atmosphäre gewinnen, bestes Beispiel hierfür ist Diabolos. Ein fast 10 minütiges Mammut von einem Song wo auch Kyos verschiedene Gesangsstile stark harmonieren. Während anfangs eine fast psychodelische Stimmung aufgebaut wird, beginnt der Wahnsinn zunehmend immer greifbarer zu werden bis er schlussendlich im kompletten Chaos endet. The Blossoming Beelzebub geht in dieselbe Richtung auch wenn die akustische Eruption am Ende ausbleibt. Er bereitet eigentlich mehr das vor was dann kommt, nämlich Different Sense. Die eigentlich typische Deathcore-Nummer bekommt durch den angesprochenen variablen Gesang aber eine ganz eigene Note. Man könnte meinen dass Diru die komplexere Variante von amerikanischen Metalcore geworden ist. Allgemein macht diese Hymnisch-Brachial-Kombination sehr viel Spaß, wobei der Chaos Aspekt mal mehr (Juuyoku, Decayed Crow), mal weniger (Lotus, Akatsui, Ruten No Tou) überwiegt. Die oben angesprochene Ballade Vanitas ist so platziert dass sie als kurze Verschnaufpause zwischen dem aggressiveren Parts fungiert.

Wichtig ist dass man sich auf das Album einlässt, es ist schon schwierig die vielen Gefühlsschwankungen einzuordnen, da braucht es schon ein paar Durchläufe. Es lohnt sich auf jeden Fall sich damit auseinanderzusetzen, kriegt man am Ende ein intelligentes und komplexes Stück Extreme-Metal dass total unverbraucht und frisch wirkt. Fans von Gojira, Between The Buried And Me, Gorod und Strapping Young Lad sollten mal ein Ohr riskieren.
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