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Kundenrezension

am 8. Juni 2007
Die vielen Hypes, die in nicht enden wollenden Fluten von Großbritannien an den deutschen Alternativ-Strand gespült werden, sind eigentlich alle ganz nett, nur auf die Dauer ermüdend: Es sind nur zu viele und gezündet haben sie vielleicht alle mal kurzzeitig - aber eine brennende Liebe ist daraus nicht geworden.

Anders bei Bloc Party. Mit Silent Alarm hatte ich ein Album, was mich anfänglich befremdet, dann zunächst handwerklich und schließlich auch musikalisch überzeugt und mitgerissen hat. Noch heute bin ich von den peitschenden exakten Drums und den genau dosierten Gitarren dieses Erstlings schlichtweg begeistert, teilweise überwältigt, doch liebe ich diese Musik auch inzwischen - sie ist bei mir angekommen.

Als ich Weekend In The City das erst Mal hörte, war ich wieder befremdet, obwohl ich mich doch inzwischen meinte mit Bloc Party auszukennen.

Aber tatsächlich ist dieses Album anders: Es klingt teilweise ungewohnt leise bis verhalten, teilweise aber auch ungewohnt breit und füllig im Klang - fast ein bisschen matschig und überladen, besonders, nachdem man die direkte, unkomplizierte und dennoch präzise Art aus Silent Alarm erwartet hatte. Aha, dachte ich damals, verzweifelter Versuch, anders zu klingen. Und wollte es schon entgültig verreissen.

Ich bin jedoch froh, dass ich mir und dem Album wieder mehr Zeit gegeben habe. Denn wieder erst nach einiger Zeit erkennt man, wie ehrlich und in sich logisch dieser neue Klang wieder ist, und dass diese Band auch in diesem neuen Gewand überzeugt. Where is home ? oder Waiting for the 7.18 z.B. bringen ein wenig mehr Gewicht - auch textlich - mit als die sicherlich ebenso schönen, aber doch filigraneren Tracks aus Silent Alarm.

Und siehe da, inzwischen reisst mich das City-Weekend emotional sogar mehr vom Hocker als der Vorgänger. Ich fühle und (hass)liebe dieses teils verzweifelte, teils ausgelaugte und teils süchtige Portrait, das Bloc Party von sich in der Londoner Scene gemalt haben und gehe mit auf den Trip. Er IST in sich stimmig und überzeugend, und lässt mich so schnell nicht los.

Da mag es ruhig richtig sein, dass Silent Alarm musikalisch vielleicht ein noch höheres Niveau besaß - im direkten Vergleich wirkt es auf mich jetzt fast ein wenig distanziert, - die fünf Sterne haben letztendlich beide Alben klar verdient.
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