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Kundenrezension

HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 31. Januar 2014
Restlos begeistert lässt mich dieser Fall von Sebastian Bergman „Der Mann, der kein Mörder war“ zurück. Ich hatte bislang noch nichts von Hjorth & Rosenfeldt gelesen bzw. gehört und war daher einigermaßen gespannt …

Positiv ist zunächst festzuhalten, dass es sich bei diesem Hörbuch um eine, leider eher selten anzutreffende, _ungekürzte_ Lesung mit immerhin 964 Minuten (also rund 16 Stunden!) Spieldauer handelt. Gepackt ist dies alles auf 2 mp3-CDs in einer handlichen Papphülle. Man benötigt also eine entsprechende mp3-taugliche Abspielmöglichkeit. Die Dateien lassen sich alternativ auch problemlos auf ein mobiles Abspielgerät (mp3-Player, Smartphone, Tablet) übertragen.

Zur Handlung: Roger, ein 16-jähriger Junge, wurde ermordet. Sein Körper ist grausam zugerichtet. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen der örtlichen Polizei werden begleitet von der schwedischen „Reichsmordkommission“, dessen Leiter auf den Vornamen „Torkel“ (Betonung allerdings auf der 2. Silbe) hört. Über beide Namen musste ich mich anfangs ein wenig wundern :) Später stößt der frühere Polizeipsychologe und Profiler Sebastian Bergman, wahrlich kein Sympathieträger, zu ihnen und hilft bei der Suche nach dem Täter. Der Hörer ist dabei stets auf Augenhöhe mit den Ermittlern, was der Spannung zugute kommt und keine Minute Langeweile aufkommen lässt.

Die Handlung nimmt einige, wie ich finde durchaus unvermutete, Wendungen und man erfährt auch viel über die privaten Hintergründe des mehrköpfigen Ermittlerteams und deren Beziehungen untereinander. Überhaupt steht Sebastian Bergman – anders als der Titel vielleicht vermuten ließe – nicht ständig im Mittelpunkt des Geschehens. Seine Mitstreiter Torkel, Ursula, Billy und Vanja nehmen mindestens ebensoviel Raum ein. Die unterschiedlichen Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet und man fühlt sich als Zuhörer schon nach kurzer Zeit heimisch und bestens mit den Akteuren vertraut.

Zum sehr guten Gesamteindruck und einer stimmigen Atmosphäre trägt auch der hervorragende Sprecher Douglas Welbat bei (bekannt auch aus den „Die drei ???“-Hörspielen). Er spricht die einzelnen Personen trotz seiner tiefen, „brummeligen“ Stimme dennoch sehr differenziert, es macht ganz einfach unheimlich Spaß, ihm zuzuhören.

Wenn man überhaupt etwas Negatives an diesem Hörbuch finden will, dann allenfalls die letzten drei Minuten (die allerdings mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun haben). Wie sich die Dinge hier entwickeln, das wirkt doch sehr konstruiert und wenig glaubwürdig.

Dennoch: Ein tolles Hörbuch, 16 Stunden beste Unterhaltung! Was will man mehr?

Ich freue mich schon, die Fortsetzung „Die Frauen, die er kannte“ zu hören …
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