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Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der beste Actionfilm aller Zeiten ..., 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Equilibrium (DVD)
... hätte es werden können, wenn Regisseur Kurt Wimmer hier und da ein bisschen Ego zurückgeschraubt und auf seine Berater gehört hätte.
Denn Equilibrium macht nicht den Fehler vieler anderer Haudrauf-Schinken, nur auf Choreographien (oder noch schlimmer: CGI) in unzähligen Kampfszenen zu setzen, sondern erschafft einen faszinierenden Hintergrund, eine einmalige, homogene Optik sowie den Rahmen, in dem Hauptdarstller Christian Bale sein ganzes Repertoire abrufen kann, nicht nur seine beeindruckende Physis.

Weiterhin widerspreche ich dem Text in der Filmbeschreibung - die Kampfszenen wirken keineswegs deplaziert oder albern, der Hintergrund der Story gibt die Notwendigkeit für Gewaltbegegnungen durchaus her - alleine durch das totalitäre Regime, welches proträtiert wird - und im Laufe der Handlung wird der Protagonist zwangsläufig seine besonderen Martial-Arts-Fähigkeiten, das sogenannte Gun-Kata, zur Erlangung seiner Ziele einsetzen müssen. Von daher konnte diese Story nur in einem Actionfilm sinnig umgesetzt werden.

Die Kampfsequenzen gehören dabei zum Besten, was bislang im Kino zu sehen war und lassen den artifiziellen, computerspielartigen Stil der "Matrix"-Filme meilenweit hinter sich - hier ist alles noch "handgemacht" und das Gun-Kata sieht einfach nur extrem cool aus.

Warum dann doch keine 5 Sterne? Weil Wimmer zwar nicht den Fehler machte, Atmosphäre und Handlung zugunsten dummer Kloppereien zu opfern, doch er opferte die Plausibilität der Geschichte der "Kunst" oder dem, was er dafür hielt.
So entschied er, dass aus "dramaturgischen" Gründen eine bestimmte Szene früher im Film zu sehen ist, als sie eigentlich sinnig platziert wäre, was in der Auflösung am Ende ein riesiges Logikproblem erzeugt.
Auch in kleineren Szenen hätte etwas Feintuning gut getan, Beispiel: Am Ende wird der Protagonist gebeten, seine Waffen abzugeben, bevor er zum Anführer der bösen vorgelassen wird, welchen er assassinieren will. Er gibt aber nur sein Schwert ab, seine Pistolen behält er - und auch nach seiner Enttarnung werden sie ihm nicht abgenommen, so dass er sich aus der Fesselung am Stuhl befreit und sogleich wild um sich schießt - dickes Fragezeichen?
Last, not least: Obwohl der Film in einer Welt spielt, in der Emotionen medikamentös unterdrückt werden, scheint dies auf keinen Hauptdarsteller zuzutreffen.Taye Diggs zum Beispiel grinst sich von einer Szene zur anderen, seine "Regimetreue" als Emotionsloser werd dabei jedoch nie in Frage gestellt ...

Ansonsten bleibt aber eine einmalige Symbiose aus surreal-ästhetischer Kampfkunst, 1984-ger Atmosphäre und gelungener Philosophie über das Pro und Kontra unserer Emotionalität.
Genial: Die Szene, als Bales Charakter aus Versehen ein Grammophon einschaltet und Beethovens neunte Symphonie erklingt - grandios.
Insgesamt kann man sagen: Die Kampfszenen halten das Adrenalin und die Spannung hoch, aber die langsamen, philosophischen Momente machen den Film.
Ansehen lohnt sich!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.09.2014 00:27:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2014 00:27:57 GMT+02:00
Mak meint:
Ein gutes, wohlüberlegtes Review, dem ich dennoch nicht ganz zustimmen kann ;-)

Welche Szene ist denn gemeint mit "So entschied er, dass aus "dramaturgischen" Gründen eine bestimmte Szene früher im Film zu sehen ist, als sie eigentlich sinnig platziert wäre, was in der Auflösung am Ende ein riesiges Logikproblem erzeugt."?

Die Waffen am Ende, darüber kann man streiten. Meiner Meinung nach waren den Beschützern Vaters die 30.000 Bodyguards und nicht zuletzt der Polygraphtest einfach genug, reine Selbst-Überschätzung, sie hätten wohl nicht geglaubt, dass ein Attentäter da jemals durch kommt...

Taye Diggs Lächeln sehe ich (genauso wie der Charakter wohl selbst) rein pragmatisch: Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Lächeln das Gegenüber attraktiver macht und man seinen Mitmenschen damit eher "steuern" oder beeinflussen kann. Deshalb gehe ich davon aus dass Diggs Lächeln nichts anderes ist als eine psychologische Methode seinem Gegenüber seinen Willen aufzudrücken (eine "harmlose Kampftechnik" wenn man so will, die Kleriker haben neben dem Gun-Kata sicher auch Unterricht in der menschlichen Psychologie erhalten).

"Handgemacht" würde ich bei den Kämpfen nicht sagen, gerade der erste Kampf (Bale im Dunkeln) sieht doch arg CGI-verstärkt aus (trotzdem sehr cool, keine Frage).

Mich würde eher interessieren, wie es "der beste Kleriker" (Filmzitat) übersehen konnte, dass nicht nur sein Partner, seine Frau, sondern auch sein Sohn und seine Tochter Sinnestäter waren, und außerdem, wie in einer solch emotionsleeren Gesellschaft die Partnerwahl funktioniert?! Apropos: wozu überhaupt Partner wählen und heiraten, wenn man mittels Eugenik perfekte Kinder im Reagenzglas erzeugen kann? Unlogisch bei näherer Betrachtung, aber wohl ein filmischer Kniff um die Veränderung in Bales Charakter zu zeigen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.09.2014 21:06:50 GMT+02:00
Liston Sativa meint:
"Welche Szene ist denn gemeint mit "So entschied er, dass aus "dramaturgischen" Gründen eine bestimmte Szene früher im Film zu sehen ist, als sie eigentlich sinnig platziert wäre, was in der Auflösung am Ende ein riesiges Logikproblem erzeugt."?

--> Preston hat im Lagerhaus nach dem Kampf seine Waffen gegen die seines Kollegen ausgetauscht (naja, sichtbar nur eine). Allerdings wird später eben jener Kollege des Mordes an der Streife im Never bezichtigt - welcher FRÜHER im Film passiert, als Preston den Hund freilassen wollte. Es macht nur dann Sinn, wenn Preston a: Die Waffen VOR dem Besuch im Never gegen die von Brandt getauscht hätte (warum hätte er das zu diesem Zeitpunkt machen sollen?) oder eben b: DIe Szene mit dem Hund und der Streife erst danach hätte passieren sollen. Das macht auch Sinn: Preston schaltet die Wachen im Lagerhaus mit den Pistolengriffen aus, ohne Kugeln, weil diese sich zurückverfolgen lassen. Erst danach tauscht er die Waffen und DANN hätte er eigentlich den Hund im Niemandsland draußen freilassen wollen. Der Regisseur oder Editor hat das aber nicht bedacht und wohl gemeint, für die Spannungssteigerung sollte die (relativ handlungsunrelevante) Hundeszene früher stattfinden und nicht kurz vor Ende. Tja, macht nur leider keinen Sinn.

"Die Waffen am Ende, darüber kann man streiten. Meiner Meinung nach waren den Beschützern Vaters die 30.000 Bodyguards und nicht zuletzt der Polygraphtest einfach genug, reine Selbst-Überschätzung, sie hätten wohl nicht geglaubt, dass ein Attentäter da jemals durch kommt..."
Sie sagen ja noch zu ihm "Sie müssen natürlich ihre Waffen abgeben und dann ist da noch dieser Test ..." Und ja "die Waffen" wird gesagt. Aber die Pistolen lässt man ihm ...

Das mit Taye Diggs mag sein. Wäre auch die Erklärung, warum kaum ein Sinnesunterdrückter die Fühlenden unter den Menschen erkennt. Vermutlich ist ein Fühlender den Unterdrückten auch vielfach überlegen, wenn es darum geht, eine Rolle zu spielen oder einen Täuschung aufrecht zu erhalten.

Handgemacht: Der allererste Kampf ist etwas belanglos. Alle anderen sind imho ziemlich gut. Klar, der Kampf gegen den Oberbösewicht hat man schneller laufen lassen, aber die Choreo ist einfach cool.

Darüber, wie einzelne Elemente dieser Welt funktionieren sollen, schweigt der Film sich ja aus. Denkbar ist, dass die Welt nicht so (technisch) fortschrittlich ist, wie der "Vater" immer wieder betont, sondern außer dem Prozium eigentlich nichts Besonderes erreicht wurde. Das Meiste muss immer noch manuell verrichtet werden ;)
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