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Kundenrezension

am 20. Januar 2013
Seit ich den ersten Trailer in einer Kinovorschau gesehen hatte (vor ca 2 Monaten) konnte ich es kaum noch erwarten den Film zu sehen. Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson in einem Film vereint, dazu Tarantino als Regisseur, von dessen Filmqualität ich schon viel gehört hatte (leider noch keinen Film von ihm gesehen), dazu eine interessante Thematik...*sabber... Ab jetzt wurden Tage bis zum deutsch Release gezählt und da ich von einigen Englischprofis auch schon nur Gutes gehört hatte ging es auch zwei Tage nach Release mit HÖCHSTEN Erwartungen ins Kino...

Zur Story:
Texas im Jahre 1858. Django (Jamie Foxx!) ist einer von Millionen schwarzen Sklaven, wird jedoch auf einem Sklaventransport von einem "Zahnarzt" mit deutschen Wurzeln namens Dr. King Schultz (Christoph Waltz!!!) auf recht brutale Weise gekauft. Wie die Anführungszeichen vielleicht verraten ist Schultz jedoch gar kein Zahnarzt sondern Kopfgeldjäger, der auf der Suche nach drei ehemaligen Herren von Django ist, er weiß jedoch nicht wie sie aussehen. Django soll ihm dabei helfen sie zu finden, im Gegenzug will Schultz Django dabei helfen, dessen Frau, auch eine Sklavin, zu finden, die vor langer Zeit verkauft wurde und macht Django zu einem freien Mann. Django ist dem Vorschlag, alte Feinde zu töten und zur Belohnung die Freiheit und seine Frau wiederzubekommen verständlicherweise nicht abgeneigt und willigt ein. Ihre blutige Suche führt sie zu Calvin Candie (Leonardo DiCaprio!!!!!) einem reichen Großgutbesitzer, der seine Sklaven zu brutalsten Kämpfen gegeneinander antreten lässt...
Klingt gut, ist es auch. Von Beginn an zieht die Atmosphäre einen in ihren Bann, wenn Django in Ketten gelegt durch malerische Landschaft "spaziert", dazu eine ebenso gewagte wie auch geniale musikalische Untermalung und in blutroter Schrift der Anspann... ach es ist ein Traum! Und kaum hat man es sich bequem gemacht und den ersten genialen Dialogen gelauscht fliegt einem auch schon Blut und Gehirnmasse um die Ohren, wenn auch noch in verhältnismäßig geringen Maßen. Man weiß also gleich womit man es hier zu tun bekommt, der Film ist nämlich recht brutal und man sieht es nicht immer kommen. Oftmals sieht man eine Szene als harmlos an und plötzlich ist schon wieder jemand einen Kopf kürzer, wobei die Mengen des Blutes stark variieren. So löst ein Kopftreffer teilweise kaum eine Blutung aus, zwei Szenen später jedoch wird durch einen Schultertreffer eine ganze Wand rot gestrichen. Doch das ist von Tarantino so beabsichtigt und wirkt keineswegs schlecht. Zudem wechseln sich diese Szenen vor allem mit genialen Dialogen ab wodurch der Film vor allem in der ersten Hälfte trotz aller Gewalt enorm lustig ist. Dialogtechnisch ist dieser Film so mit das Beste was ich je gesehen habe, in der ersten Hälfte trumpft vor allem Christoph Waltz auf, doch sobald Leonardo DiCaprio die Bühne betritt und sich mit Jamie Foxx zankt gerät der Österreicher ein wenig in den Hintergrund. Fast jeder Satz bringt einen entweder zum Lachen oder zum Schaudern. Ein großer Pluspunkt.
Aber jedes Drehbuch kann nicht helfen wenn die Schauspieler schlecht spielen, was bei Django unchained zum Glück nicht der Fall ist. Im Gegenteil: Die Schauspieler sind GROßARTIG. Jamie Foxx als rachsüchtiger Killer, gleichzeitig jedoch auch als liebender Ehemann spielt sehr gut steht jedoch meiner Meinung nach seinen beiden Kollegen um eine Nasenlänge nach.
Christoph Waltz liefert wieder eine gewohnt großartige Leistung ab und lässt seine Rolle aufblühen. Er dominiert die erste Hälfte und hat seinen Golden Globe als Bester Nebendarsteller auch verdient. Der einzige der Konkurrenz für ihn hätte sein können ist der dritte im Bunde:
Leonardo DiCaprio. Er spielt hier die erste böse Rolle seiner Karriere und ich finde, er könnte gerne bei den Bösen bleiben. Er verkörpert den rassistischen gemeinen Schurken großartig, seine Mimik und Gestik und vor allem sein fieses Lächeln lassen es nicht so aussehen als hätte er jemals so jemanden wie Romeo gespielt ( aber man weiß ja, dass er auch die Guten spielen kann).
Ach Ja, Samuel L. Jackson gibt es ja auch noch, der ist auch großartig und spielt einen alten Hausdiener von Candie und den rassistischsten Charakter des Films. Und das als Schwarzer. Er sorgt vor allem im Mittelteil für einige Lacher.
Appropos Rassismus, wie es halt damals Gang und Gebe war ist jedes dritte Wort das fällt das böse Wort was mit N anfängt und mit igger aufhört. Das kann einem zwar n bisschen barsch vorkommen, aber wie von Tarantino betont war das damals völlig normal und da die Rassendiskriminierung ja das zentrale Thema des Films ist geht das auch in Ordnung. Und außerdem kommt der KuKluxKlan bei Tarantino auch nicht gut weg... ich hab selten so gelacht wie in dieser Szene.
Der Film hat also großartige Schauspieler, großartige Dialpge, großartige Musik und eine sehr gute Geschichte. Dennoch bekommt der Film von mir nur 4 Sterne. Ich finde, dass der Film im Mittelteil teilweise ein paar Längen hat. Dort hängt der Spannungsbogen ein wenig durch. Außerdem besteht die letzte halbe Stunde eigentlich nur noch aus brutalstem Gemetzel das (natürlich beabsichtigt) vollkommen übertrieben ist. Das mag vielen Tarantino-Fans gefallen, mich hat es jetzt nicht so sehr angesprochen, da es sich meiner Meinung nach ziemlich wiederholt. Dennoch ist der Film auf jeden Fall ein sehr guter Start ins Kinojahr.
Fazit: Der Film vermischt eine Menge Genres, ob Drama, Komödie oder Actionfilm und hat großartige Schauspieler. Dennoch ist er teilweise ein wenig langatmig und am Ende einfach zu überzogen. Ich werde mir nach diesem Film bestimmt noch mehr Tarantinofilme ansehen. 4/5 Sternen
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