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Kundenrezension

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film ist krass!, 19. August 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Asian Erotic Collection: Im Reich der Sinne / Im Reich der Leidenschaft [2 DVDs] (DVD)
Die Rezension bezieht sich auf einen der beiden Filme, auf "Im Reich der Sinne"

Erzählt wird die Geschichte eines japanischen Paares, das seine sexuellen Obsessionen auslebt und sich dabei mehr und mehr ins gesellschaftliche Abseits rangiert. Sie leben nur für ihren Sex, ihre nicht zu befriedigenden Gelüste und für Sexpraktiken, die zunehmend in den Grenzbereich abwandern. In ihrer gegenseitigen und abhängig machenden Ektase gipfelt ihr Sexleben in einem Mord aus Wollust und mit Zustimmung des Opfers.

Der Film ist eine gewöhnungsbedürftige Erotik-Tragödie, die mich sehr an "Die letzte Frau“ mit Ornella Muti und Gerard Depardieu erinnerte. Dieser Film ist ähnlich aufgebaut: sexuelle Obsessionen; das Paar ist kaum in der Lage, wirkliche Gefühle zu entwickeln – und auch "Die letzte Frau“ endet ähnlich tragisch beziehungsweise dramatisch. Beide Filme sind auch ungefähr zur selben Zeit (Mitte der 1970-er Jahre) entstanden und als Skandalfilm aufgeführt wurden. Ein wirklich ästhetischer Erotik- oder Liebesfilm im Stil von "Der Liebhaber“ mit Jane March und Tony Leung Ka-Fai ist "Im Reich der Sinne“ aber nicht. Während bei "Der Liebhaber“ wirklich die Liebe (wenn auch eine unglückliche) im Vordergrund steht, ist es bei "Im Reich der Sinne“ der pure Sex. Eines muss ich der Gerechtigkeit halber dennoch sagen: Die Körper der sich exzessiv Liebenden sind durchaus anschauenswert.

Zu der Zeit, als man in Deutschland "Soft-Sex-Schmanzetten“ a'la "Lass jucken Kumpel“, "Graf Porno bläst zum Zapfenstreich“ oder "Die Jungfrauen von Bumshausen“ drehte, fabrizierte der Regisseur Nagisa Ōshima ein Erotikdrama, in dem es selbst für heutige Verhältnisse sehr heftig zur Sache geht.

Man muss zur besseren Einschätzung des Filmes auch die Zeit und den japanischen Kulturkreis sehen. Diesen Film im Japan der 1970-er zu drehen und auch zu zeigen, kam einem Skandal gleich. Das wäre auch in Deutschland nicht anders gewesen. Als das fertige Werk bei der Berlinale 1976 in Berlin gezeigt werden sollte, kam es zum Eklat. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte den Film als "harte Pornografie“. Und ich glaube, daran scheiden sich auch heute noch die Geister. Dazu kommt, daß uns die japanische Filmbegleitmusik, das Zusammenleben von Mann und Frau im damaligen Japan sowie das im Film gezeigte Wohnen in den japanischen Häusern und die traditionelle Kostümierung - und letztendlich die Zustände in dem japanischen "Etablissement“ (dem Geisha-Haus) sehr fremd sind und gewöhnungsbedürftig erscheinen.

Nachdem die offensichtlich sexsüchtig-nymphomane Abe Sada ihren Liebhaber Kichizō Ishida getötet hat, um den höchstmöglichen Lustschmerz zu erreichen, rennt sie drei Tage verwirrt mit dem abgeschnittenen Penis ihres Liebhabers in der Hand verwirrt durch Tokyo, bevor sie aufgegriffen wurde. Eigentlich hätte sie in eine Irrenanstalt gehört.

Das geschah im Japan des Jahres 1936.
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