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Kundenrezension

am 11. März 2006
Gut die Hälfte des Buches ist angefüllt mit der Lethargie Pianchis, nicht Krieg führen zu wollen, obwohl Tefnacht langsam weit über die Hälfte Ägyptens erobert hat. Die schönen Tempel und Bauten, die Rieten für die Götter, das erfüllt Pianchis Herz in seinem fernen Napata, während Tefnacht kaum Gewalt gebrauchen muss, um Hermopolis und Herakleopolis unter seine Herrschaft zu bringen. Doch dann endlich bricht Pianchi nach Mittelägypten auf. Nachdem er in Theben noch lange darüber nachsann, ob er nicht abdanken und sein Leben den Göttern widmen soll, entschließt er sich doch endlich dafür, den Kampf um Ägypten doch noch aufzunehmen. Ebenfalls ohne viel Gewalt, schafft es Pianchi bis Memphis und dann weiter bis ins Delta, wo er auf den seit des Aufbruchs Pianchis jetzt seinerseits lethargisch erscheinenden Tefnacht trifft.
Pianchi (auch Pianch, Pije, Peye Thronname: Men-cheper-re "Dauerhaft ist die Erscheinung des Re", Begründer der 25. Dynastie), steht für die Werte Ägyptens, er verehrt Ramses II, Sethos I und Thutmosis III und liebt Ägypten und dessen Götterwelt. Tefnacht dagegen steht für den Eroberer ohne große Werte, für den Verfall Ägyptens ohne die Götter und Rieten, obwohl er Ägypter ist, ist er verbündet mit vielen lybischen Stämmen und will mit Macht das Land wieder vereinen.
Obwohl Christian Jacq ein meisterhafter Erzähler ist, musste ich mich durch dieses Buch wirklich quälen. Pianchis Lethargie macht mich wahnsinnig und das über locker 250 Seiten hinweg. Natürlich entspricht das alles den (wenigen) historischen Gegebenheiten welche bekannt sind, wie in allen von Christian Jacqs Büchern, trotzdem kann ich mich mit diesen Charakteren nicht anfreunden. Ich hatte mir auch erhofft, etwas mehr über den Hintergrund Pianchis Machtergreifung zu lesen, da er ja der erste nubische Pharao war, darüber wie er es wurde, findet sich aber leider nichts in diesem Buch. Was dem Buch schlussendlich doch noch 3 Sterne eingebracht hat, ist die Anerkennung, dass Christian Jacq sich damit an ein äusserst schwieriges und selten dargestelltes Kapitel der Ägyptischen Geschichte herangewagt hat.
Wer ein "hübsches" Buch über das alte Ägypten sucht, wird sich hier nicht sehr erfreuen können, die Hauptpersonen sind Lybier und Nubier und die Geschichte ist im Vergleich zu den meisten anderen Büchern von Christian Jacq eher langatmig und nicht grade von spannenden Höhepunkten durchzogen. Wer aber mal einen anderen Teil der äyptischen Geschichte lesen möchte, in dem es auch mal nicht um einen der bedeutenden Pharaonen geht, findet hier ein historisch anschauliches Buch. Sozusagen ägyptische Geschichte für Fortgeschrittene.
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