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Kundenrezension

am 16. März 2012
Für Mopedfahrer sind Navis rar gesät, und die, die speziell für diesen Einsatzzweck vorgesehen sind, kosten ein unglaubliches Geld. Und das für eine, im Vergleich zu den gewöhnlichen Autonavis, oft stark beschränkte Funktionalität. Zunächst muss man sich darüber klar werden, was man eigentlich haben möchte, denn die Kriterien, nach denen man sich ein Navi fürs Motorrad aussucht, unterscheiden sich dann doch von denen, die einem nur fürs Auto wichtig sind.

So waren mir folgende Punkte wichtig:

- schöne Strecken bevorzugen, Autobahnen und große Bundesstraßen vermeiden
- Bluetoothanbindung für Headset, nicht herstellergebunden
- Anschluss an das Bordstromnetz
- brauchbare Ablesbarkeit auch im Hellen
- Routenplaner und Importmöglichkeit von Tyre, Motoplaner, Routeconverter
- Europa komplett inkl. GB und Nicht-EU (Skandinavien kostet übrigens auch gern extra!)
- mindestens 2 Jahre Kartenupdates
- rezidives Display (und nicht kapazitiv), welches sich auch mit Handschuhen bedienen lässt
- gute Akkulaufweit wäre schön
- gute POI wäre schön
- TMC wäre schön

Zusätzlich zu dem Navi hab ich mir eine entspiegelte Displayschutz-Folie von Folix, eine wasserdichte Navitasche von SW-Motech mit Sonnenschutz und RAM-Adapter, eine RAM-Halterung fürs Moped sowie ein anderes Versorgungskabel (für Navigon mit TMC-Antenne und rechtsgewinkeltem Mini-USB-Stecker) besorgt. Als Bluetooth-Headset kommt ein einfaches Teil von Sony-Ericsson zum Einsatz. Ach ja, für 20 Euro hab ich mir noch die 24 Monate Kartenupdates gegönnt und liege alles in allem immer noch unter 300 Euro für eine Vollausstattung.

Kurz gesagt, der ganze Kram zusammen harmoniert wie ne Eins. Die Bluetoothverbindung zum Headset wird, sobald sie erstmal eingerichtet ist, sofort und problemlos aufgebaut. Routen lassen sich importieren, wenn man das .freshmap-Dateiformat auswählt.
Die Option "schöne Strecke" lässt sich noch weiter tunen, einfach mal "Navigon schöne Strecke" in Google eintippen, Anleitungen und Beispiele gibt es viele, und es funktioniert sehr einfach. Mit MyRoute werden drei Routenvorschläge gemacht, unter welchen man sich dann eine aussuchen kann.
Alle wesentlichen Dinge wie Zieleingabe, Headset-Kopplung, Routenwahl, Verkehrsinfo lassen sich problemlos auch per Handschuh durch die Tasche und Schutzfolie bedienen, die Elemente sind groß genug. Das beiliegende Kfz-Ladekabel hat einen nach hinten gewinkelten USB-Stecker, dieser passt nicht an das Navi, wenn es in der Tasche steckt. Mit einem rechtsgewinkelten Stecker funktioniert es. Will man TMC verwenden, z.B. für Stau- und Baustelleninfos (ist im Premium ja drin), muss es allerdings eine für Navigon geeignete Pinbelegung und integrierte Antenne besitzen. Hab ich bei eBay für kleines Geld gefunden, leider nicht bei Amazon.
Das Display ist insgesamt eher schlecht, vor allem die Blickwinkelabhängigkeit und der Kontrast. Dennoch, mit der Schutzfolie und in der Tasche verpackt kann man das Wesentliche erkennen, solange die Sonne nicht direkt drauf scheint. Mit Bluetooth-Headset nicht weiter wild.
Von der Funktionalität sollte man einige POIs abschalten, da man ansonsten von der Flut an Informationen erschlagen wird. Die Akkulaufzeit ist mit gut 90 Minuten auch nicht besonders, wenn man das Ding auch als Fußgängernavi in einer fremden Stadt benutzen möchte.

Insgesamt kann ich mir nach bereits mehreren Touren auch durch für mich bislang unbekanntes Terrain über bislang für mich unbekannte Strecken kaum vorstellen, wie man diese Kombination noch toppen könnte, ich bin schlicht begeistert, und der Motorradsommer kann kommen!
Ich bin mir sicher, diese Kombination stellt die Zumos und Riders nicht nur in den Halbschatten für ne Ecke weniger Geld.
Einzige Mankos sind das nicht wirklich brillante Display, die geringe Akkulaufzeit und, so man denn will, dass das Gerät nicht wasserdicht ist, und die dicke Schutztasche es dann doch recht klobig macht.

Von mir gibt's auf jeden Fall eine ganz dicke Empfehlung!
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