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Kundenrezension

am 29. April 2010
...Bobby Ray, auch bekannt als B.o.B liefert uns nach einigen sehr bemerkenswerten Mixtapes nun endlich sein erstes Soloalbum mit dem Titel "the Adventures of Bobby Ray".
Der Newcomer aus Atlanta versteht es nicht nur gute Texte zu schreiben sondern diese auch noch mit (teilweise selbstproduzierten) einzigartigen Beats zu kombinieren und scheut dabei auch keinesfalls selbst zum Instrument zu greifen. Sei es das Klavier oder die Gitarre, dieser Mann beherrscht sie ebenso gut wie seine Stimme. Aus diesem Grund würde ich Bobby Ray Simmons nicht als Rapper sondern als Musiker bezeichnen - er macht dem heimlichen Spitznamen "Andre 1500" alle Ehre, denn er kommt tatsächlich wie eine kleine Version des großartigen Outkast Members herüber.
Bevor ich mich dem Album widme:
1. ich musste mich an den neuen Sound erst gewöhnen und finde das Album erst nach mehrmaligem hören wirklich gut.
2. diese Musik ist keine stupide Mainstream-Gangster-Musik, sondern kreativ, abwechslungsreich und innovativ.

Doch nun zum Album selbst. Wie bereits erwähnt stammen einige Beats aus seiner eigenen Hand, unterstützt wurde er zusätzlich von Jim Jonsin, The Smeezingtons, Crada uvm. Hochkarätige Featuregäste kann das Album ebenfalls aufweisen, unter ihnen: Eminem, Lupe Fiasco, Hayley Wiliams (Paramore) und T.I.
Den Beginn macht "Don't Let Me Fall", das von B.o.B selbst produziert wurde. Das Zusammenspiel der Instrumente passt hier perfekt und spätestens beim Einsatz der Gitarre ist man Fan des ersten Tracks, der auch in Sachen Lyriks überzeugen kann. "So here I go B.O.B, Bobby Ray, I don't know, need I know/But I know, That I float, Rack em up knock em down, Dominos" Zeilen wie diese, zusammen mit seiner Stimme und einem von ihm selbst gesungenen Refrain zeigen einen Vorgeschmack auf die 11 anderen Tracks. Ein guter Einstieg ins Album.
Weiter geht es mit der ersten Single "Nothing On You", das in den USA schon ordentlich abgeräumt hat. Während Bruno Mars uns hier einen traumhaft schönen Refrain bietet, beweist Bobby Ray mit Passagen wie "And so I lost more than I had ever won/And honestly, I ended up with none" und einer richtig guten Bridge sein können auch dem Letzten. Wenn dieser Song in Deutschland nicht einschlägt, dann muss irgendetwas falsch sein in diesem Land.
"Past My Shades" zusammen mit Lupe Fiasco geht nach den ersten beiden Tracks leider etwas unter, obwohl sich auch hier wieder ein guter Track finden lässt.
Die zweite Single "Airplanes" ist vielleicht sogar noch größer als "Nohing On You". Hier geht einem der Refrain der Sängerin von Paramore, Hayley Williams wirklich unter die Haut. Auch wenn der Refrain vermutlich der Grund für die Klasse dieses Songs liefert, sollte das lyrische Genie von B.o.B keinesfalls vergessen werden ("Yeah, I could use a dream or a genie or a wish/To go back to a place much simpler than this")
Spätestens nach diesem Lied ist einem klar, dass B.o.B einer der nächsten richtig Großen sein wird.
T.I., seines Zeichens Labelchef von B.o.B lässt sich hier zusammen mit Kollege Playboy Tre auf "Bet I" natürlich keinesfalls die Gelegenheit entgehen seinen Schützling zu unterstützen. Leider handelt es sich hierbei um den schwächsten Track des Albums, der sehr stark an die restliche Musik aus Atlanta angelehnt ist und meiner Meinung nach nicht wirklich zu Bobby passt. Schade.
Dafür erlangt B.o.B mit dem nächsten Track wieder zur vorherigen Qualität zurück. "Ghost In The Machine" ist der zweite selbstproduzierte Track und gehört auf jeden Fall zu den Stärksten (wenn nicht sogar dem Stärkstem) seines Debuts. Zum Beat: das Lied beginnt langsam und recht ruhig, nur mit Klavieruntermalung. Dann setzen Gitarre und futuristische Klänge ein, bevor das Lied mit dem Refrain richtig beginnt. Zu erwähnen sei noch die kurze Pause nach jedem Refrain, diese trägt nämlich maßgeblich zur Stimmung des kompletten Tracks bei. Der Text ist wie bereits gewohnt auf hohem Niveau "So I grab my bags and go, as far away as I can go/Cause everything ain't what I used to know" "You say I look fine, if only you knew what's on my mind".
Etwas lebensfreudiger geht es dann mit "The Kids" zusammen mit Janelle Monae weiter. Ein weiterer Track, der die Vielfältigkeit von B.o.B zeigt. Janelle verleiht dem eher elektrisch angehauchtem Track eine ganz perönliche Note.
Rockig geht es auf dem "Magic" betitelten Song zusammen mit Rivers Cuomo (einem Teil der Band Weezer) zu. E-Gitarre gepaart mit elektrischem Beat verbreiten definitiv gute Laune und zeigen nebenher auch, das man Hip-Hop gut mit anderen Musikrichtungen kombinieren kann. Auch hier scheut sich unser Newcomer nicht seinen Hörern intelligente ("Well take a journey into my mind/You'll see why it's venom I rhyme") und amüsante ("I break all the rules like Evel Knievel/It's a spectacular show, 'cause my heart pumps diesel") Texte um die Ohren zu hauen.
Der nächste Titel "Fame" ist wieder langsamer und entspannter und bietet so gute Abwechslung nach "Magic", kann dennoch nicht gänzlich überzeugen. Einer der schwächeren Tracks.
Mit "Lovelier Than You" schlägt Bobby Ray eine ganz andere Richtung ein. Hier bekommt man einen ruhigen akustischen Beat zu hören, auf den B.o.B jedoch überraschend gut passt. Sehr schöner Track.
Auf "5th Dimension" bekommen wir dann einen seltsamen Beat zu hören, der jedoch nach gewisser Zeit durchaus als guter Beat bezeichnet werden kann. Sehr vielseitig und trägt zur Abwechslung auf dem Album bei.
"Airplanes (die Zweite) Part 2" bildet einen würdigen Abschluss des Albums und greift den Track "Airplanes" noch ein mal (mit minimal verändertem Beat) auf, diesmal jedoch mit der Unterstützung von Eminem. Beim zweiten Hören kommt die Tragik, die in diesem Lied steckt nochmals zum Vorschein und man ist sich nicht sicher, ob das Lied traurig oder fröhlich rüberkommen soll.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Bobby Ray (Simmons) aka B.o.B ein vielversprechender Newcomer ist. Er zeigt, dass Hip-Hop mehr ist als nur stumpfe, bassunterlegte Beats. Im Gegenteil, er zeigt, dass es richtig gut klingt, wenn man Einfluss von 'außerhalb' in diese Musik fließen lässt.
Das Album selbst ist sehr abwechslungsreich und bringt neue Elemente mit sich. Vor allem Tracks wie 'Don't Let Me Fall', 'Ghost In The Machine', 'Magic' und 'Lovelier Than You' bringen ein Maß an Abwechslung in dieses Album, wie ich es selten zuvor gehört habe.
Dieser Interpret ist eine Innovation in Sachen Black Music und benötigt Unterstützung.
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