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Customer Review

on June 11, 2010
Während bei Young Money/Cash Money die letzten Jahre über Neulinge meist links liegen gelassen wurde und nur zu Gastauftritten kamen, ist es nun schön zu sehen, dass seit einiger Zeit eine gewisse Kontinuität eingekehrt ist und Leuten wie Kevin Rudolf, Jay Sean oder eben Drake die Möglichkeit gegeben wird ihre musikalischen Projekte zu realisieren. Aubrey Drake Graham ist aber keineswegs unerfahren im Rampenlicht zu stehen, denn bereits seit dem Jahre 2001 arbeit der 24 jährige als Schauspieler, bevor er 2006 seine ersten musikalischen Schritte in Form von Mixtapes waagte. Letztes Jahr gab man uns von seitens Young Money/Universal bereits einen beachtlichen Vorgeschmack, den man in der EP "So Far Gone" ausdrückte, welche die Singles "Succesfull" und "Best I ever had" beinhaltete. Seit Heute steht nun endlich das langerwartete Debut "Thank me later" in den Läden (US- sowie UK-Release kommen Anfang nä. Woche). Unterstützung für den Longplayer, der u. a. Produktionen von Swizz Beatz und Boi-1Da aufweist, bekommt Drake durch Alicia Keys, Labelmate Nicki Minaj, Swizz Beatz, T.I., The Dream, Young Jeezy, Jay Z, sowie Lil Wayne. Bevor es nun is das Album reingeht bleibt noch zu erwähnen, dass im eigentlichen Sinne keine der früheren Singles auf "Thank me later" vertreten sind, sondern man ein "neues" Album zu hören bekommt zumindest in der US-Pressung die 14 Titel umfasst, während man für Europa noch einmal "Best I ever had" als 15. Track mit eingepackt hat.

Den Opener macht das wundervolle Duett von Drake und Alicia Keys namens "Fireworks". Das Intro des Songs wird passend durch ein Feuerwerk dargestellt, welches kurzweilig durch Klavier unterstützt wird und dann in eine mitreisende geheimnissvolle Melodie mündet, welche Drake gekonnt mit seinen Lyrics branded. Im Refrain harmonieren die beiden Künstler mit ihren Gesängen prächtig und machen diesen 1. Song bereits zu einem Meisterwerk. Weiter schwebt der Hörer mit "Karaoke", wobei Drake einen Großteil des Tracks singt und dem mystisch klingenden "The Ressistance" durch melodische Traumwelten. Einen Schlag aus der verträumten Idylle folgt nun mit der 1. Singleauskopplung "Over", welche durch seinen treibenden Beat, sowie den schrägen und zugleich schrillen Streichereinlagen ein Ausrufezeichen setzt. Danach folgt das geschmeidige "Show me a good time", welches durch die überzeugende Klaviermelodie, dem dennoch kraftvollen Beat eine chillige Note verleiht. Drake verschmelzt hier förmlich sowohl gesanglich als auch rapmäßig mit dem Instrumental. Finster und mit dicken Bässen brummt "Up all nite" aus den Boxen, wobei Young Money Labelmate Nicki Minaj gefeatured ist. Drake zeigt auf diesem Song einmal mehr seine Klasse und auch die sonst nicht gerade überragend rappende Nicki macht einen netten Eindruck, was v. a. daran liegt das ihr langsamere Beats eher liegen und sich besser mit ihrem Stil verbinden. Eine richtige Kopfnicker-Bombe zündet Swizz Beatz mit seinem Instrumental zu "Fancy", wobei es sich der Herr auch nicht hat nehmen lassen auch gleich noch den Refrain zu diesem Song mit beizutragen und somit Drake und ATL Rapper T.I., der als weiteres Feature dabei ist tatkräftig unter die Arme zu greifen. Nun heißt es zurücklehnen, Augen schließen und relaxen, denn Drake führt uns zusammen mit The Dream und dem Song "Shut it down" auf eine Reise in eine andere Welt. "Unforgettable" beginnt durch seine Pianoeinlagen bereits sehr nachdenklich und dieser erste Eindruck wird auch mit dem Frauengesang weiter ausgebaut bis aber dann der Hammer Beat einschlägt. Drake flowt was das Zeug hält und Young Jeezy schießt den Vogel dann endgültig ab, nicht nur wegen seines Auftrittes im Refrain, sondern speziell sein Rappart ist einfach überragend. Auch New Yorks Altmeister Jay Z hat es sich nicht entgehen lassen können, Drizzy auf "Thank me later" Gesellschaft zu leisten und dies erfolgt nun im nächsten Stück namens "Light Up". Ein dumpfer wuchtiger Beat, untermalt mit einigen strangen, leicht furchteinflössend klingenden Soundsamples bieten eine zugeschnittene Grundlage für Drake und Jay Z dieses Stück zur Vollendung zu bringen. Natürlich darf auch Drake's Cheffe Lil Wayne nicht fehlen und so knallen uns die beiden das brachiale "Miss Me", welches übrigens auch die 3. Single darstellt, vor den Latz. Mit "Cece's Interlude" folgt wie man es schon aus dem Titel erkennen kann ein Interlude, welches man aber auch als einen etwas mehr als 2 1/2 minutigen Kurzsong darstellen könnte, der sehr entspannt klingt. Einen weiteren Geniestreich bekommt man nun mit "Find your love" geboten, was eine lebhafte Atmosphäre ausstrahlt und die herausstechende Punkte auf das begeisternde Instrumental sowie Drake's Gesang legt. Den Abschluss macht dann, in Anspielung auf den Albumtitel, der mit futuristischen Synthes und Streichern bestückte Track "Thank me now" und das sollten wir nun wirklich tun, denn Drake kann man für dieses supergeile Album einfach nur danken. Nun folgt noch als Schmankerl/Bonus "Best I ever had" - zu diesem Song braucht man allerdings nichts mehr zu sagen, dürfte jedem der Black Music hört ausgiebig bekannt sein.

Drake's Debut Album "Thank me later" hat nach den vielen Ankündigungen und dann doch wieder Verschiebungen die hohen Erwartungen weit übertroffen. Genretechnisch bewegen wir uns hier auf einer Mischung von Rap und RnB, welche aber überwiegend in Alternativen Elementen ihre Entfalltung findet und somit einen frischen, innovativen Sound erzeugt, der von Anfang bis Ende zu überzeugen weiß und den Hörer sicher noch mehrere Tage/Wochen/Monate fesseln wird, wie es z. B. ebenso B.O.B. mit seinem Debut Album "The Adventures of Bobby Ray" gelungen ist.

PeAcE
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