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Kundenrezension

am 9. Februar 2010
Auch wenn's nach Werbetext klingt: Das Buch ist unentbehrlich für Betriebsräte, die mit Arbeitsschutzthemen zu tun haben. Das abgezogene Sternchen bitte ich als Ansporn zu verstehen, psychischen Fehlbelastungen als Arbeitsschutzthema noch ausführlicher Platz zu widmen. Selbst viele Jahre nach 1996 haben noch zu Viele nicht begriffen, dass "psychische Belastung" eine Eigenschaft von Arbeitsplätzen, Aufgabenstellungen, Projekten, Prozessen usw. ist und dass der Arbeitsschutz Arbeitgeber genau da in die Verantwortung nimmt, wo sie diese Eigenschaften von Arbeitsplätzen bestimmen. Es geht also gerade *nicht* um die Resilienz individueller Mitarbeiter. Auch geht es *nicht* um Themen, die ein Arbeitgeber nicht beeinflussen kann.

Wie ist es in einem Rechtsstaat möglich, dass sich Unternehmen heute immer noch aussuchen können, ob sie einen ganzheitlichen Arbeitsschutz umsetzen oder nicht? Wie kann es sein, dass sie bei psychischen Belastungen ungestraft wegsehen können? Die Bildschirmarbeitsverordnung verlangt sogar ausdrücklich eine Beurteilung der Arbeitsverhältnisse hinsichtlich psychischer Belastungen. Darum die zweite Anregung in einer Welt, in der Mensch-Maschine-Schnittstellen (diese sind heute das Thema der Bildschirmarbeitsverordnung) den Arbeitsalltag bestimmen: Diese Verordnung sollte mit in das Buch aufgenommen werden. Denn Mensch-Maschine-Schnittstellen sind ja inzwischen nicht nur mit technischen Daten zu beschreiben, sie haben auch ein eigenes *Verhalten*.

Nicht normative Texte zu der Position der Arbeitgeber zur Bedeutung psychischer Belastungen bei der Arbeit sind der Maßstab für die Umsetztung des Arbeitsschutzes, sondern es gilt immer noch demokratisch legitimiertes Recht. Diese Einstellung mag inzwischen ungewöhnlich sein, aber dahin müssen wir wieder zurückfinden.

Dafür wird ein guter Basiskommentar benötigt. Das Buch bietet schon einen guten Basiskommentar, aber angesichts der immer spürbarer werdenden Kosten, die Kassen im Bereich psychischer Erkrankungen feststellen, muss seine Anwendbarkeit im Bereich des nicht-technischen Arbeitsschutzes ein größeres Gewicht bekommen.
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