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Kundenrezension

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 'Aleph' oder doch eher ein 'Omega', 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Aleph (Gebundene Ausgabe)
Seit einiger Zeit schon war das neue Buch von Coelho angekündigt und als Leser aller seiner Bücher habe ich es auch schon irgendwie sehnsüchtig erwartet. Es war nach dem Lesen des Buches nicht ganz einfach, zu einer runden Meinung über dieses neue Buch zu kommen. Zu widersprüchlich und ambivalent waren manche Eindrücke über das Buch.

Klar war zu erwarten, dass auch dieses Buch von Coelho wieder sehr spirituell und voller Mystik ist und wie immer fesselt es den Leser, dass er dabei so offen über sein Leben und seine Erfahrungen im Umgang mit seiner Selbstfindung schreibt.

Dieses Buch ist aber derart voll mit Parallelwelten, Reinkarnation und der Wiederaufnahme von Themen aus seinen vorangegangenen Büchern, dass dabei die Handlung des neuen Buches - seine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn - eigentlich zu kurz kommt. Und das Ende dieser Romanhandlung ist dann auch sehr konfus und irgendwie unschlüssig. (Details dazu will ich hier absichtlich nicht bringen - lassen Sie sich überraschen.)

Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich aber unbedingt bemühen, nicht nach 30 oder 40 Seiten aufzugeben, denn gerade am Beginn des Buches scheint sich der Schreibstil Coelhos immer mehr dem Facebook-Stil anzunähern. Wenn es das Konzept war, die Zerrissenheit in dieser unserer schnelllebigen Zeit darzustellen, dann es ihm aber gut gelungen; kein Gedanke ist länger als eine halbe Seite ausgeführt und die Themen wechseln extrem schnell - wie eben in der Facebook Kommunikation. Aber wenn es die Absicht war, zu zeigen, wie mit der Reise an den Punkt 'Aleph' diese innere Ruhe wiedergefunden werden kann, so ist ihm das nicht gelungen, denn das Buch endet in derselben Zerrissenheit wie vor diesen spirituellen und shamanischen Begegnungen in Sibirien.

Auch sehr irritierend ist es, dass seine Haltung zur Inquisition (diese spielt in der Romanhandlung des Buches eine entscheidende Rolle) irgendwie zwiespältig bleibt, aber beim Umgang mit diesen Themen muss man bei Coelho ja schon seit seiner Glorifizierung des Jakobswegs vorsichtig sein.

Spannend, interessant und lesenswert ist das Buch allemal, auch wenn es nicht an seine Werke wie 'Veronika beschließt zu sterben', oder 'Elf Minuten' herankommt - daher ist es vielleicht doch eher ein 'Omega' als ein 'Aleph'.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.01.2012, 15:46:21 GMT+1
pagurus meint:
Und warum ist das Buch nun eher der letzte Buchstabe des griechischen Alphabeths als der erste Buchstabe des hebräischen? Weil sinnfreie nebulöse Metaphern so gut zum Gesamtwerk Coelhos passen?
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