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Kundenrezension

am 12. August 2011
Ich bin selbst ambitionierter Amateur im Bereich der Fotografie, habe mich viel eingelesen, aber relativ wenig praktische Erfahrung, zuletzt mit einer Panasonic Lumix TZ-7, also einer soliden Kompaktkamera.
Die Eos 600d habe ich mir nach ausgiebiger Testleserei und eingehender Begutachtung im Geschäft zugelegt.
Zum Zeitpunkt des Erstellens dieser Rezension habe ich etwa 400 Bilder mit der Kamera gemacht, verschiedenste Motive bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen in allen möglichen Modi.

Jetzt zur eigentlichen Rezension:

Verarbeitung/Handhabung:
Sehr solide, preisklassenübliche Verarbeitung, die 600d liegt ausgezeichnet in meiner recht großen Hand. Im Vergleich zur Eos 550d kann sie dank ausgeprägteren Griffes besser einhändig gehalten und in den Menüs(,...) besser bedient werden, allerdings konnte ich die Eos 550d beim Anvisieren und Auslösen über den Sucher etwas sicherer halten, hier muss jeder selbst abwegen, was ihm wichtiger ist. (Im Vergleich zur 550d ist die 600d etwas schwerer und größer geworden, der Unterschied ist allerdings gering).
Die Nikon D5100 wirkt hochwertiger verarbeitet, liegt in meiner Hand allerdings etwas schlechter, weil sie kleiner ist.

Bedienung:
Einfache Menüführung, erschließt sich auch dem Neuling schnell durch ein bisschen Rumspielerei;)
Bei Bedarf kann man Hilfetexte einblenden, die grundlegende Funktionen kurz erläutern, das hilft dem blutigen Anfänger, allerdings fehlt eine genauere Hinführung, welche Einstellungsparameter denn wie zu wählen sind, wie es z.B. Nikon im Guide-Modus seiner D3100 bietet. Generell lädt die Kamera geradezu zum Spielen ein, ich habe ein bisschen mit der Halbautomatik gespielt, die es ermöglicht ganz einfach tolle Bildveränderungen auch direkt sichtbar im Liveview-Modus vorzunehmen, gerade bei den 6 Motivprogrammen kann man hier einiges direkt verändern, also Bildstil, Helligkeit, Farbkraft,... und das in Echtzeitvorschau im Liveview-Modus, bei der 550d sind diese direkte Einstellungsmöglichkeiten im Liveview-Modus nicht in dem Umfang vorhanden, sondern müssen dort gegebenfalls über das Menü eingestellt werden, für Fortgeschrittenen kein Problem, da diese ohnehin selten darauf zurückgreifen werden, für den Einsteiger jedoch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Verglichen mit der Nikon D5100, bleibt festzuhalten, dass die grundsätzliche Bedienung ähnlich leicht vonstatten geht, die Nikon hat den Vorteil, dass sie deutlich mehr Motivprogramme bietet, die es dem Einsteiger leichter machen, schnell gute Bilder zu schießen (z.B. Sonnenuntergang,...)

Ausstattung: Sehr umfangreich, hier setzt sie sich von der 550d ab, mit den einblendbaren Hilfstexten, den umfangreicher einzustellenden Bildveränderungen direkt im Liveview-Modus, dem schwenkbaren Display, das ich schon des öfteren genutzt habe um aus scheinbar unmöglichen Lagen doch noch tolle Fotos schießen zu können. Des Weiteren gibt es mit
Miniatureffekt, Weichzeichner, Lochkamera, schwarz-weiße Körnung, Fish-Eye ein paar Kreativfilter die der 550d fehlen.
Besser ist hier die Nikon D5100 mit interessanteren Effektfiltern, umfangreicher integrierter Bildbearbeitung direkt in der Kamera, deutlich mehr Motivprogrammen,...

Geschwindigkeit: Fokussiert und löst im Sucherbetrieb sehr schnell aus, der Autofokus im Lieveview ist teils sehr langsam, sie schafft etwa 3,7 Bilder pro Sekunde bei "Dauerfeuer", ähnlich schnell ist die 550d, die NIkon ist im Suchermodus langsamer, dafür im Lieveview schneller.

Bildqualität: Getestet mit dem Kit-Objektiv 18-55mm, mir ist klar, dass die Kamera hier "ausgebremst" wird, allerdings wird die Kamera doch oft zusammen mit einem einfachen Starterkit erworben, so dass eine Bewertung durchaus sinnvoll sein kann: Angenehme Bildschärfe, etwas weniger als bei meiner TZ-7, bei Betrachtung in 100%iger Vollansicht schlägt sie die TZ-7. Tolle Farbdarstellung, mir gefällt die etwas "knackigere" Darstellung, die den Canons gemein ist, sehr gut, für die nachträgliche Bildbearbeitung gibt es aber auch einen Neutralmodus. Der automatische Weißabgleich funktioniert gut.
Das Bildrauschen fällt bei ISO 100 bis 400 in der 100% Ansicht gar nicht auf, danach nimmt es langsam zu, ich hatte spaßeshalber mal bei ISO 6400 fotografiert, zum Helligkeitsrauschen tritt dann noch unschönes Farbrauschen, das BIld war weniger ansehnlich, allerdings ist die ISO 6400 auch alles andere als eine Alltagseinstellung!
Weniger schönes gibt es noch vom Objektiv selbst zu berichten, bei harten Kontrasten, wie z.B. Astzweigen im hellen Sonnenlicht sind auf Ansichten über DIN A4 recht deutliche Farbverfälschungen sichtbar, für Posterausdrucke disqualifiziert sich das Kitobjektiv damit auf jedenfall, ist bei kleineren Abzügen aber durchaus brauchbar.
Die 550d hat zwar das ältere Kitobjektiv, allerdings kämpft dieses etwas weniger mit diesen Farbverfälschungen in kontraststarken Bereichen und liegt damit in puncto Bildqualität leicht vorne , ansonsten nehmen sich die beiden Kameras nicht viel.
Wobei noch anzumerken ist, dass eine englischsprachige Seite den Automatikmodus der 550d gegen den neuen Intelligent Scene Auto Modus der 600d getestet hat, und der alte Modus der 550d überraschenderweise etwas zuverlässiger gearbeitet hat, vielleicht bessert Canon hier noch nach, schließlich ist der Auto-Modus zumindest für Einsteiger in manchen Fällen doch die einfachste Möglichkeit zum brauchbaren Bild.
Die BIldqualität der D5100 gefällt mir weniger, weil ich die Farbdarstellung der Canons lieber mag als die sehr neutrale Nikon-Farbgebung, auch ist der automatische Weißabgleich bei Nikon in meinen Augen schlechter als bei den Canons, und das, obwohl der Vorgänger, die D5000, hier überragend gut gewesen ist.

Akkulaufzeit: Hat für eben diese 400 Bilder gerade so gereicht, allerdings habe ich auch viele Bilder direkt in der Kamera betrachtet,... im Vergleich zu meiner TZ-7 eine Wohltat, im DSLR Vergleich unter Durchschnitt.

Fazit:
Die 600d ist eine tolle Kamera, die sich an den experimentierfreudigen Einsteiger genauso richtet wie an den Hobbyfilmer (denn beim Filmen bringt das schwenkbare Display doch deutliche Vorteile), das Kitobjektiv reicht für geringere Ansprüche und Abzüge bis DIN A4 vollkommen aus.
Braucht man das Schwenkdisplay nicht, dürfte die 550d aus Preis/Leistungssicht jedoch die bessere Wahl darstellen, die Einsteigerhilfen lassen sich durch ein bisschen Handbuchlektüre problemlos kompensieren.
Die Nikon D5100 ist etwas günstiger als die 600d und liegt in den meisten Tests etwa gleich auf, mir persönlich gefiel die Bildqualität der Canon aber einfach besser und so habe ich mich für die 600d entschieden und bereue das keine Minute und keinen Euro!

Ich wünsche allen Käufern viel Spaß mit diesem tollen Stück Technik!
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