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Kundenrezension

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich dachte, die Endzeit endet nie ..., 12. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Endzeit: Thriller (Taschenbuch)
Die durch einen Verkehrsunfall gelähmte Psychotherapeutin Gabrielle Fox wird nach einer sehr kurzen Rehabilitationszeit wieder in ihrem Beruf eingesetzt. Ausgerechnet die schwierigste Patientin wird ihr zugeteilt - die 16-jährige Bethany Krall, die ihre Mutter erstochen hat. Das Mädchen zeigt keinerlei Reue und niemand findet Zugang zu ihr. Bereits Gabrielles Vorgängerin scheiterte und wurde aus rätselhaften Gründen von ihrer Arbeit suspendiert. Gabrielle merkt recht schnell, dass mehr hinter der Sache steckt, als man zugeben möchte. Als Bethany während ihrer Elektroschockbehandlungen jedoch Naturkatastrophen voraussagt und diese kurze Zeit später eintreffen, gerät Gabrielles Leben aus den Fugen.

In diesem Fall habe ich mich leider vom Cover und der Leseprobe blenden lassen. Das in grau und blau gehaltene Cover zeigt ein durch ein Gewitter aufgepeitschtes Meer. Das Gesicht eines Mädchens mit stechenden blauen Augen blickt dem Leser entgegen. Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass die Augen eine Weltkarte darstellen. Klappt man das Buch auf und betrachtet das komplette Cover, bildet der Buchrücken ein drittes Auge" - sehr passend zur Thematik, wie ich finde. Ich kann leider nicht sagen, ob es Zufall oder beabsichtigt war. Die Tatsache, dass es sich hier um einen Thriller handelt, hat mich jedenfalls neugierig werden lassen.

Leider hält der Klappentext nicht, was er verspricht. Die Autorin verzettelt sich in ausschweifenden Erklärungen, die für den Verlauf der Geschichte nicht wichtig sind und den Lesefluss ganz erheblich stören. Dies nimmt dem Buch die ganze Spannung. Ich hatte ganz oft das Gefühl, dass der Autorin mittendrin plötzlich auffiel: Oh, ich schweife ab, schnell zurück zur Geschichte und Action gemacht." Doch da war für mich bereits nach dem ersten Mal schon das Kind in den Brunnen gefallen.

Vielleicht hätte der Titel mich schon vorwarnen müssen, aber durch den Klappentext bin ich davon ausgegangen, dass es hier vorrangig um die Arbeit der Psychotherapeutin mit dem Mädchen geht. Dies ist hier aber eher Nebensache. Der Roman konzentriert sich eher auf das religiöse Geschwafel von Bethanys gottesfürchtigen Vater, lässt eher beiläufig durchblicken, dass der krankhafte Fanatismus ihrer Eltern zur Tat geführt haben und beschäftigt sich hauptsächlich mit ihren Katastrophen-Voraussagungen und ihren Folgen. Diese sind aber leider nur halb so spannend, wie man von einem Thriller erwarten würde. Das einzige Erschreckende daran ist, dass der Roman in der Zukunft spielt und wir Menschen uns Gedanken machen sollten, ob wir nicht irgendwann tatsächlich so enden, wie in Liz Jensens Buch. Wir sind nämlich schon auf dem besten Wege.

Die ganze Geschichte ist leider sehr klischeebehaftet. Die gelähmte Protagonistin zergeht in Selbstmitleid, weil sie den Autounfall verschuldet hat, der ihrem zu dem Zeitpunkt noch verheirateten Geliebten das Leben gekostet hat. Zufälligerweise war sie schwanger und hat das Kind beim Unfall verloren. Natürlich ist sie davon überzeugt, dass sie nie wieder eine Beziehung führen kann, weil sie ja sexuell nicht mehr anziehend ist. Ganz klar, dass die Autorin dafür eine Lösung gefunden hat - da dies aber für den Verlauf der Geschichte maßgeblich ist, verrate ich hier nicht mehr.

Auch, dass ihr früherer Vorgesetzter Gabrielle eine neue Arbeit verschafft, obwohl von allen Seiten Bedenken geäußert werden, weil sie einfach noch nicht bereit ist für den Wiedereinstieg, wird einfach übergangen. Zur Rechenschaft kann dieser allerdings nicht mehr gezogen werden, weil er kurze Zeit später verstirbt.

Was soll ich sagen? In meinen Augen war der Klappentext mal wieder zu reißerisch und hat mehr versprochen als er halten konnte. Die knapp 400 Seiten hätte man locker auf 250 Seiten kürzen können, wenn man die zähen und unwichtigen Erklärungen der Autorin raus gestrichen hätte. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen. Da es leider keine 2,5 gibt, entscheide ich mich für zwei Sterne.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.06.2011, 20:00:59 GMT+2
Karenina meint:
Die ausschweifenden Erzählungen der Autorin kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil. Leider spiegelt sich die Schnellebigkeit unserer Gesellschaft mittlerweile auch bei den meisten Lesern wieder. Wenn nicht ein Adrenalinkitzel nach dem anderen folgt, ist es nicht mehr interessant. Eigentlich sehr traurig.
Für mich ist es ein gelungener Roman, der es einem vor allem durch seine bildliche Sprache ermöglicht, sich in vielerlei Hinsichicht in die Rolle der Protagonistin zu versetzen. Bin schon auf der Suche nach etwas vergleichbaren...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2011, 23:31:08 GMT+2
goat meint:
Ich glaube nicht, dass man ausgerechnet mir Schnellebigkeit vorwerfen kann, nur weil ich die Abschweifungen der Autorin als langatmig beschreibe. Da wird eine winzige Aussage meiner Rezension herausgepickt und aus der kompletten zusammenhängenden Beschreibung herausgerissen. Es geht doch darum, dass der Klappentext auf ein ganz anderes Thema hindeutet und die Autorin sich in völlig abschweifenden Erklärungen verliert, die überhaupt nichts mit dem Ganzen zu tun haben. Wer sich das Buch "Tomaten für den Hausgarten" kauft, möchte doch auch nicht lange Vorträge über Gurken lesen.

Und ja, wenn ich einen Thriller lese, habe ich schon eine gewisse Erwartung des Nervenkitzels - sonst würde ich mich ja nicht für einen Thriller entscheiden. Genauso gerne lese ich aber auch ruhige Bücher, Bücher, die zum Nachdenken anregen - wie man unschwer an meinen Rezensionen erkennen kann. Wo werde ich denn da jetzt einsortiert?

Ich akzeptiere doch auch andere Meinungen, ohne jemanden gleich in eine Schublade zu stecken. Wenn sie die langweiligen Ausführungen toll finden, dann freut es mich doch, dass das Buch für Sie ein positives Erlebnis war und sage nicht: eigentlich sehr traurig!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.06.2011, 11:48:05 GMT+2
Karenina meint:
Nun, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Auf jeden Fall schließe ich mich der Meinung bezüglich der langweiligen Ausführungen nicht an. In meinen Augen ist diese Aussage halt ein typischer Spiegel unserer heutigen schnellebigen Zeit. Sei es in den modernen Medien als auch in der Litaratur, es muss ein Nervenkitzel nach dem anderen folgen, um interessant zu bleiben. Auch wenn diese heiß erwarteten Nervenkitzel nicht so wie gewünscht in den Vordergrund getreten sind, denke ich, dass mit genug Fantasie und Einfühlungsvermögen ein weitaus größerer Nervenkitzel erreicht werden kann. Tut mir leid, wenn Sie sich durch meine Reflektion ihrer Aussage attackiert fühlen. Ich kenne Sie ja nicht persönlich und kann somit nur auf spezielle Äußerungen eingehen. Außerdem sprach ich von den "meisten Lesern".
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