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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 13. Oktober 2011
Das Autorenduo Hjorth und Rosenfeldt legt in seinem Debütroman einen soliden Grundstein für eine neue Krimiserie, die in Schweden bereits verfilmt wird. In "Der Mann, der kein Mörder war" werden die Charaktere einer Ermittlergruppe der Reichsmordkommission in Schweden bei der Arbeit an mehreren Morden detailliert vorgestellt, aber auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet. Hauptperson ist der Psychologe Sebastian Bergmann, der zwar brilliant arbeitet, aber sehr unsensibel, zynisch und konfrontativ ist. Er hatte keine glückliche Kindheit und hat seine Frau und seine kleine Tochter auf tragische Art und Weise verloren.

Der Fall ist gut aufgebaut. Am Anfang wird der Leser auf eine völlig falsche Fährte gelockt, denn auf den ersten Blick könnte der Tod eines Schülers die Folge von zu weit ausuferndem Mobbing sein. Aber so einfach ist es nicht. Ein Junge wird vermisst, bei der Polizei läuft nach der Vermisstenmeldung alles schief. Als dann die Leiche nach einigen Tagen gefunden wird, soll die Reichsmordkommission den Fall aufklären und den Schaden begrenzen. Der Psychologe Sebastian Bergmann ist zufällig in der Nähe, um nach dem Tod seiner Mutter sein verhasstes Elternhaus zu verkaufen. Als er vertrauliche Informationen von der Polizei benötigt, bietet er aus purem Eigennutz seine Hilfe an, obwohl er gerade einen One-Night-Stand mit der Mutter eines Verdächtigen hatte. Ein weiterer Mensch stirbt, und alles scheint noch verworrener. Viele Spuren führen zu der Eliteschule, die Sebastians Vater gegründet hat.

Sebastians Einstieg ins Team und sein Verhalten führen zu vielen Konflikten im Ermittlerteam, aber er bringt auch immer wieder interessante Ansatzpunkte ein. Das Beziehungsgeflecht der Gruppe und private Hintergründe werden in die Handlung eingebunden. Ein Polizist versucht, durch selbstständige Ermittlungen die Reichsmordkommission auszustechen und die eigene Weste reinzuwaschen. In Wirklichkeit verstrickt er sich immer tiefer in seine Lügen.

Das Buch ist wirklich spannend geschrieben, mit vielen Möglichkeiten und Ansatzpunkten, die zu verblüffenden Wendungen führen. Die Schilderungen von Gewalt sind eher gemäßigt und nicht sensationsheischend, das ist mir sehr positiv aufgefallen. Ein großer Schwerpunkt liegt auf der menschlichen Ebene, bei den Ermittlern genauso wie bei Verdächtigen und dem ganzen Umfeld des Jungen. Daher ist Sebastian sehr wichtig, um aufgrund psychologischer Einschätzungen entscheidend zur Aufklärung des Falles beizutragen.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, obwohl ich den Charakter des Sebastian Bergmann wirklich für unsympathisch halte. Aber in einer Serie ist vielleicht auch eine weitere Entwicklung dieser Person möglich.
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