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Kundenrezension

am 27. Januar 2013
Die Eigenschaften und Funktionen des Gerätes sind ja in den vorstehenden Rezensionen schon ausführlich beschrieben worden und da gibt es eigentlich auch nichts weiter hinzuzufügen: Das Gerät macht was es soll und funktioniert in Verbindung mit der Fritzbox 7390 einwandfrei.
Schön finde ich, dass das Gehäuse einen recht hochwertigen Eindruck macht und nicht allzu "billig" daher kommt.

Kommentieren möchte ich an dieser Stelle jedoch das Schlagwort "Hausautomation", dass in Verbindung mit diesem Gerät von AVM und einigen Rezensenten bereits mehrfach benutzt wurde:
Aus meiner Sicht ist es irreführend und nicht ganz korrekt, bei der DECT200 von einem Gerät zur "Hausautomation" zu sprechen. Auch handelt es sich nur sehr bedingt um eine "intelligente" Steckdose, wie es die Amazon Produktbeschreibung aufführt.
Im Gegenteil, was die Schaltfunktion betrifft, so ist die DECT200 genauso "intelligent" (oder "dumm"), wie jede andere Zeitschaltuhr, die es seit Jahren/Jahrzehnten auf dem Markt gibt. Ganz nüchtern und reduziert betrachtet, liegt der einzige Unterschied zwischen diesen Geräten lediglich darin, dass bei der DECT200 die Eingabe der Schaltzeiten nicht am Gerät selber, sondern per PC, Smartphone, Tablet u.ä. passiert. Das ist unbestritten sehr komfortabel, hat mit "Intelligenz" aber zunächst mal nichts zu tun.
Auch hat es nichts mit "Automation" zu tun, wenn die Steckdose zu den hinterlegten Zeiten ein- und ausschaltet, ganz egal, ob diese Zeiten manuell hinterlegt wurden oder aus einem Google-Kalender stammen. "Intelligent" und "automatisch" wäre es erst, wenn die Steckdose mittels Sensoren (Bewegung, Helligkeit, Temperatur...) auf _ungeplante_ Ereignisse selbständig reagieren könnte.
Genau dies ist aber nicht möglich, da entsprechende Sensoren nicht Bestandteil des Systems sind, bzw. noch nicht sind (wer weiß, was da noch kommt...).

Vor dem Hintergrund dieser Einschränkungen finde ich im übrigen auch den Preis von 49,- EUR durchaus angemessen: Ich denke, mehr als 1,2, vielleicht maximal 3 dieser Geräte wird niemand in seinem Haushalt betreiben. Wer eine größere Anzahl Geräte steuern möchte, der dürfte ziemlich schnell auch den Wunsch verspüren, die Schaltung nicht nur zeitgesteuert, sondern eben sensorgesteuert vorzunehmen. In so einem Fall führt dann kein Weg an einem "echten" Heimautomationssystem (z.B. FS20 mit FHEM) vorbei, wo zwar die Sensoren und Aktoren günstiger sind, wo allerdings auch weitere Kosten für einen entsprechenden Sender auftreten, die bei dem Fritz-System nicht anfallen.
Darüber hinaus darf man wohl davon ausgehen, dass der Preis in Zukunft noch ein wenig nach unten tendieren wird.

Noch ein letzter Kommentar zur Energiemessfunktion der DECT200:
Diese Funktion finde ich hochinteressant. Die Möglichkeit, einfach mal alle Geräte im Haushalt der Reihe nach durchzumessen, um dauernde Stromfresser und Verbrauchsspitzen zu entlarven ist ein echter Mehrwert. Die Auswertung in der Weboberfläche ist schon sehr gut gelungen, aber trotzdem gibt es hier noch Luft nach oben:
- es fehlt eine einfach Reset-Funktion (idealerweise auch vom FritzFon aus)
- die Skaleneinteilung ist noch zu grob, zusätzlich zur Auflösung 10min und 24h wären noch Zwischenwerte wie 1h oder 3h wünschenswert
- die Berechnung der Verbrauchskosten ist wie in deren Rezensionen erwähnt noch nicht schlüssig
- schön wäre es, einen Messvorgang planen, definieren und entsprechend protokollieren zu können. Z.B. Start am Montag morgen 07:00, Ende Freitag abend 19:00, Ergebnisse als pdf per Push-Funktion versenden.

Unterm Strich wie gesagt ein ganz solides Gerät von AVM. Die Software hat noch Luft nach oben, ich hoffe, dass an dieser Stelle das Feedback der Nutzer in die Weiterentwicklung eingeht.

NACHTRAG 19.03.2013:
Was sich nach einigen Wochen Benutzung als hinderlich herausgestellt hat, ist dass ein Schalten der Steckdose vom PC aus (manuelles Ein- und Ausschalten) nur aus dem "Inneren" der Fritzbox-Seite möglich ist. Wer das Kennwort für die Administrationsseiten der Fritzbox nicht hat, der kann die Steckdose schon mal gar nicht bedienen und für diejenigen, die zwar das Kennwort kennen, ist es immer noch ein langer Weg mit vielen Mausklicks, bis man die Steckdose schalten kann.
Wünschenswert wäre daher eine zusätzliche Bedienseite "außerhalb" der Fritzseiten, die man zum Beispiel über [...] erreicht. Auf eine solche Seite könnt man sich direkt einen Link ablegen und die Steckdose dann auch vom PC aus mit einem Klick schalten. Auch könnte man dort sehr komfortabel die aktuellen oder gespeicherten Messwerte ablesen.
Vielleicht liest AVM hier ja mit...

NACHTRAG 07.04.2013:
Eine weitere Erfahrung aus der Nutzung der Steckdose: Es wäre praktisch, wenn über die Fritz-Mobilteile außer der einfachen "AN/AUS"-Funktion auch ein einfacher Timer einzurichten wäre. Also so etwas wie "schalte EIN für x Stunden/Minuten" oder "schalte AUS in x Stunden/Minuten". Insgesamt ist die Bedienung über die Fritz-Mobilteile momentan der schnellste und komfortabelste Weg, wenn es darum geht, AUSSERHALB der fest programmierten Schaltzeiten die Dose schalten zu wollen. Alle anderen Wege (PC, APP...) sind im praktischen Gebrauch einfach zu aufwändig und erfordern zu viele Bedienschritte/Mausklicks. Das probiert man ein paar mal aus, aber dann nervt der Aufwand ziemlich schnell...
Außerdem noch ein wichtiger Hinweis zur oben angesprochenen "Intelligenz" der Steckdose: Die Steckdose ist tatsächlich so "unintelligent", dass sie gar nicht schaltet, wenn die Fritz-Box mal ausgeschaltet oder nicht erreichbar sein sollte! D.h. die gesamte Logik läuft in der Fritzbox ab und die Steckdose ist wirklich nur ein "dummer" Aktor.
Und noch eine Anmerkung zu den zu schaltenden Geräten: Wer sich tolle Szenarien ausdenkt, welche Geräte im Haushalt man mit dieser Steckdose so alle automatisieren könnte, der sollte zunächst ganz genau prüfen, ob sich die betreffenden Geräte überhaupt durch einfaches Anlegen und Ausschalten der Spannung in der gewünschten Form steuern lassen! Die gerne als Beispiel zitierte Stehlampe funktioniert in aller Regel, aber wer sich seine sonstigen Geräte genauer ansieht, der wird merken, dass viele davon nach einem Spannungsausfall nicht das tun, was sie müssten, damit eine Schaltung mit der Fritz-Steckdose Sinn macht: Der Videorekorder vergisst evtl. die aktuelle Uhrzeit, der Fernseher geht nur in "Standby" und nicht in "AN", die Waschmaschine geht zwar "AN", benötigt zum Starten des Programms aber noch einen Tastendruck und so weiter und so weiter, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Durch diese kleinen Nebenbedingungen kann sich die Zahl der möglichen Einsätze leider ziemlich schnell, ziemlich stark reduzieren.

NACHTRAG 20.12.2013:
Ich habe mittlerweile zwei von den Geräten und das erste ist bereits über ein dreiviertel Jahr im Einsatz. Die Funktion ist nach wie vor in Ordnung, keinerlei Ausfälle, Störungen oder sonstige Ungereimtheiten.
In der Zwischenzeit hat AVM die Firmware der Geräte mehrfach aktualisiert, die aktuelle Versionsnummer lautet 03.20. Die Updates erfolgen still und leise im Hintergrund, man muss sich um nichts weiter kümmern.
Durch ebenfalls erfolgte Updates der FritzBox-Firmware sind kleinere Verbesserungen und Ergänzungen für die DECT200 eingeflossen, z.B. automatisches Abschalten bei Unterschreiten einer Stromgrenze, Verbesserungen bei der Energieberechnung und die Möglichkeit, mehrere DECT200 in Gruppen zusammenfassen und gemeinsam anzusteuern. Wirklich neue Funktionen (z.B. Timer, siehe oben) sind leider bislang nicht eingeflossen.
Darüberhinaus gibt es mittlerweile die Möglichkeit, die DECT200 in das FHEM-System einzubinden. Auf diese Weise erschließen sich zusätzliche Möglichkeiten für die Ansteuerung der Dosen und für die Darstellung (und Auswertung) der Messwerte.
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