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Kundenrezension

64 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen God's own country, 24. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA. (Taschenbuch)
Amerika Land der Freiheit, der Menschenrechte, letztes Bollwerk gegen Anarchie und Sklaverei. Das Land in dem Milch und Honig fließen und jeder vom Tellerwäscher zum Milliardär über Nacht wird. So kriegen wir es ja von Kindesbeinen an eingeimpft.
Karlheinz Deschner seines Zeichens Querulant und „Ketzer" reißt die von Selbstüberschätzung strotzende glänzende Fassade der USA ein und offenbart den alles verschlingenden grundverderbten Moloch. Wie bei ihm üblich schafft es Herr Deschner nicht objektiv zu bleiben. Man bemerkt sofort das er sich im Laufe des Buchs in Rage schreibt. Struktur und „Roter Faden" geht unter seinem beißenden Zynismus nahezu verloren. Doch seine Schlußfolgerungen sind sowohl einleuchtend als auch fundiert bewiesen. Besonders beeindruckte mich die absolute Scheinheiligkeit des Woodrow Wilison der als eiskalter Kriegstreiber im 1.Wk in der Nachkriegszeit als Friedensbringer Nummer eins gefeiert wurde. Außerdem wurde ich von den mit brutalsten Mitteln niedergeschlagenen Arbeiterstreiks überrascht, die dem klassischen Manchaster Kapitalismus noch eins draufsetzten.
Mit all den geschichtlichen Unglaublichkeiten gepaart mit den bigottesten Heucheleien, der allumfassenden Ignoranz und der unerschütterlichen Arroganz dieses von Gott erwählten Landes zeichnet Deschner ein monströses Bild das mir in aller Deutlichkeit klar gemacht wurde.
Diese Buch ist eine absolute Pflichtlektüre und ist für Diskussionen über die USA unverzichtbar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.11.2007 12:33:46 GMT+01:00
Pyrrhon meint:
Eine wunderbare Rezension, Gratulation. Dass Deschner sich gelegentlich (wohldosiert) in Rage schreibt, finde ich gut, weil damit das Trockene und Unpersönlche des Wissenschaftlichen zurücktritt und weil man bei solchen Themen auch garnicht ruhig bleiben darf. Eine unverzichtbare Pflichtlektüre, sehr richtig!

Veröffentlicht am 08.10.2010 00:51:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.10.2010 01:18:40 GMT+02:00
PikAss meint:
@Rezensent
Reinste Polemik. Was sie hier attackieren, sind nicht die Vereinigten Staaten, sondern das stereotype Feindbild, das sie für die USA halten. Darüber hinaus fügen diesem Ressentimentgebilde noch eigene, unsinnige Attribute wie »letztes Bollwerk gegen Anarchie und Sklaverei« hinzu.

Gerne würde ich wissen, was die damit meinen, wenn sie schreiben »Doch seine Schlußfolgerungen sind sowohl einleuchtend als auch fundiert bewiesen«. Gibt es doch in dem »fundiert bewiesenen« Buch nicht eine einzige Fußnote, die auf die Quelle des jeweiligen »Faktums« hinweist. Ebenso wenig existiert ein Literaturvereichnis.

@Kritischer Leser
Auch bei ihrem Beitrag ist eine Erläuterung erforderlich. Ich teile nicht ihre Ansicht, dass sich Deschner im »Moloch« »gelegentlich« und dazu noch »wohldosiert« (!) »in Rage schreibt«, sondern bin der Auffassung, dass die angesprochene »Rage« zum Grundcharakter des Buches gehört - es handelt sich nämlich nicht um eine sachliche und nüchterne Abhandlung, sondern um eine sarkastische Polemik (deswegen auch so »untrocken« und »persönlich«). Wenn ihnen diffamierende Pauschalisierungen wie »Dieses Land kennt nur drei Argumente, drei Kräfte, drei Ideale: Gewalt, Geld und Heuchelei« (Deschner: Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA, München 2003, S.27) oder »...wie das die Yankees ja immer tun« (S.166) oder »Das amerikanische Wesen ist das Geld: der Inbegriff des Yankee-Daseins« (S. 269) munden, zweifle ich an der Richtigkeit ihres Benutzernamens. Das Werk ist nicht nur unter starkem Zeitdruck entstanden (vgl. Deschner-Forum), sondern gehört sicher zu Deschners schlechtesten Werken.
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