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Kundenrezension

65 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine Evolution, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J2 Systemkamera (10,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) Kit inkl. Nikkor VR 10-30 mm weiß (Camera)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Knapp ein Jahr nach Launch des neuen 1-Systems bringt Nikon eine leicht überarbeitete Version der "J". auf den Markt.

Gegenüber dem Vorgänger wurden folgende Punkte optimiert:
- Monitor: ca. 921.000 (J1: 460.000 Pixel)
- Bild-Effekte (Miniatureffekt, selektive Farbe, Weichzeichnung, Panorama)
- Phasen-Detektions-AF mit 73 Messfeldern
- High-Speed-Video 400 Bilder pro Sekunde bei 640 x 240 Bildpunkten
- High-Speed-Video 1.200 Bilder pro Sekunde bei 320 x 120 Bildpunkten
- Gewicht (Gehäuse ohne Objektiv) 237 g (J1: 227 g)

Wider Erwarten kommt nach wie vor der selbe Sensor zum Einsatz. Nach Erscheinen der Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, lichtstarkes 28 - 100 mm Zoomobjektiv F1,8 - 4,9, Full HD, bildstabilisiert) schwarz hatte die Fachwelt auch bei den neuen Nikon 1 Modellen mit dem neuen 20 MP-Chip gerechnet. Aber sei's wie es ist: Die 10,1 Millionen Pixel der V2 reichen für die Bilder, die von einer kompakten EVIL-Systemkamera (electronic viewfinder, interchangeable lens -> elektronischer Sucher, Wechseloptik) erwartet werden völlig. Ausdrucke bis DIN-A-1 habe ich schon zur vollen Zufriedenheit davon anfertigen lassen.

Die größten Vorteile des Nikon 1 - Systems sind, neben der recht guten Bildqualität, vor allen die Schnelligkeit der Bildfolge und Präzision des Autofocus. Auch die Auslöseverzögerung dürfte so ziemlich das schnellste sein, das derzeit bei voller Auflösung und Autofokus möglich ist. Das Rauschverhalten hinkt, verglichen mit APS-C-Kameras, ab ca. ISO 400 etwas hinterher, reicht aber für die meisten Anwendungen locker aus.

Ein Blitzgerät mit Leitzahl 5 ist eingebaut, es fährt auf Knopfdruck manuell ca. 25mm aus. So werden rote Augen auf den Fotos wirksam verhindert.

Das in diesem Set mitgelieferte NIKKOR VR 10-30 kann mit seiner Abbildungsleistung durchaus gefallen. Die Schärfe ist im Nahbereich akzeptabel, ab ca. einem Meter Entfernung bis unendlich im gesamten Brennweitenbereich gut. Auch der Kontrast und die Farbwiedergabe sind mehr als zufriedenstellend. Die geringe Lichtstärke ist ein Tribut an die Baugröße, das Gewicht und den relativ günstigen Preis des Objektivs. Besonders erwähnen möchte ich die sehr geringe Verzeichnung, die nur im kürzesten Brennweitenbereich auftritt und nur auffällt, wenn man gezielt danach sucht. Auch die Streulichtempfindlichkeit ist für ein Zoom dieser Preisklasse sehr gut. Die Gegenlichtblende ist als optionales Zubehör erhältlich, erfüllt aber aufgrund ihrer kurzen Bauweise, eh nur Alibifunktion. Sinnvoller und viel wirksamer ist es, wenn man bei Aufnahmen gegen direkte Lichtquellen das Objektiv mit der freien Hand abschattet.

Lobenswert, dass außer dem sonst üblichen sRGB auch der für professionelle Druckvorlagen übliche Adobe RGB-Farbraum eingestellt werden kann.

Auch die Qualität der aufgenommenen HD-Videos ist sehr gut. Das gilt, mit Abstrichen, auch für den Stereo-Ton. Leider wurde auf die Anschlussmöglichkeit eines externen Mikrofons verzichtet.

Wenn Sie im Menü die Sensor-Reinigungsfunktion suchen und nicht finden: Bei der J1 wird eventuell vorhandener Staub elektronisch rausgerechnet. Zusätzlich soll ein Staubschutzglas den 13,2 mm x 8,8 mm großen CMOS-Sensor sauber halten.

Ein Wort über die zum Zeitpunkt der Rezension lieferbaren Objektive. Derzeit sind ein Nikon 1 NIKKOR 10 mm 1:2,8 Objektiv schwarz, Nikon 1 NIKKOR VR 30-110 mm 1:3,8-5,6 Objektiv schwarz, das Nikon 1 NIKKOR 11-27,5 mm 1:3,5-5,6 Objektiv schwarz und das für Video optimierte Motorzoom Nikon 1 NIKKOR VR 10-100 mm 1:4,5-5,6 PD-Zoom Objektiv schwarz schwarz erhältlich. Wer gerne mit starken Tele-Brennweiten arbeitet, kann eventuell vorhandene Nikon-SLR-Objektive mit dem Nikon FT1 Bajonettadapter verwenden. Dabei muss aber der Crop-Faktor von 2,7 berücksichtigt werden. Beim Einsatz eines 100mm-Objektivs bekommt man an der Nikon 1 den Ausschnitt eines 270 mm-Objektivs!

Lieferbar ist die Kamerafront in mehreren Farben. Dabei ist die Rückseite der Kamera immer schwarz.

Kommen wir zum Schluss. Wenn Sie eine kompakte, digitale Systemkamera mit Wechselobjektiven suchen, die Fotografie und Video gleichermaßen gut beherrscht, sollten Sie die Nikon 1 in die engere Wahl nehmen. Dass Spezialisten den Alleskönnern meist in Details überlegen sind, wissen Sie und sind bereit, das zu akzeptieren. Ob die (geringen) Unterschiede zwischen der J1 und der J2 einen Wechsel rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.09.2012, 19:11:57 GMT+2
anonym meint:
hallo,

hatten Sie die 1J1 auch mal in Händen?
Kann es sein das der Autofokus langsamer geworden ist im Vergleich?

mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2012, 19:15:40 GMT+2
Robert Hill meint:
Ich habe sie beide. Meines Erachtens ist der AF bei beiden gleich schnell, bei der J2 minimal präziser. Aber das kommt nur bei offener Blende, kritischen Motiven und großen Vergrößerungen zum Tragen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2012, 23:17:12 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2012, 23:19:27 GMT+2
Happycroco meint:
Ich habe die J1 und bin mit ihr im Rahmen dessen, was man erwarten kann, sehr zufrieden. Ich sehe die Änderungen an der J2 als vernachlässigbar an und empfehle eher, den jetzt deutlich gesunkenen Preis für die J1 auszunutzen und bei dieser zuzugreifen. Zumal an den Objektiven nichts geändert wurde und man das Zoom 10-30mm auch bei der J1 mitbekommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2012, 23:23:36 GMT+2
anonym meint:
danke für die infos,

ich habe mich wegen der neuen automatikprogramme und dem besseren display für die j2 enschieden,
preisleistungsmäßig liegt die alte natürlich vorne, aber die cashbackaktion ist ja abgleaufen und deshalb ist der vorsprung auch nicht mehr so groß.

Veröffentlicht am 09.09.2012, 22:17:20 GMT+2
Mr. Fisch meint:
Danke für die Infos.
Der Highspeedmodus wurde auch optimiert?

Veröffentlicht am 14.09.2012, 09:55:04 GMT+2
Vielen Dank für diese ausführliche Rezension!

Hat die Kamera auch eine elektronische Wasserwaage?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2012, 11:29:37 GMT+2
Happycroco meint:
Nein, hat sie nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2012, 11:34:51 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 14.09.2012, 11:36:51 GMT+2
Happycroco meint:
@ anonym:
Ich benutze sonst eigentlich nur Sucherkameras; neben der D700 z.B. die X10 (Fujifilm). Da fällt mir dann zunächst mal auf, dass beim Display die Auflösung nicht eine so große Rolle spielt, weil man wegen der Sonneneinstrahlung sowieso meist nicht viel sieht. Dann dient dann das Display nur so zum ungefähren Zielen auf das Motiv, ggf. wird der Ausschnitt Zuhause am Mac nachgebessert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2012, 16:45:46 GMT+2
anonym meint:
bin auch grad am schaun ob eine sucherkamera nicht besser wäre, draußen ist schon sehr schwer was zu sehen.

Im Moment stört mich auch die unglaublich schlechte Panoramafunktion (schafft es selten zuverlässig die Bilder richtig zusammenzusetzen), und die teilweise sehr lahme Verarbeitung zwischen den Fotos. Bei Nachtmotiv zb dauert es ca 5 sek bis die Kamera das Bild verarbeitet hat.

in den letzten beiden Punkten war die hx20v deutlich überlegen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2012, 17:59:07 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 14.09.2012, 18:00:51 GMT+2
Happycroco meint:
Na ja, dann empfehle ich, die X10 mal genauer anzusehen. Deren Panoramafunktion ist sehr zuverlässig und dazu noch variantenreich. Und der optische Sucher ist auch Spitze, allerdings ohne Einblendung der Aufnahmedaten. Vom ganzen Konzept her allerdings an eine völlig andere Zielgruppe gerichtet. Die Automatikfunktion (Extended) kommt aber auch zu sehr brauchbaren Ergebnissen. Die weiße N1 war bei mir ein Lustkauf; hätte ich mich zwischen beiden Kameras entscheiden müssen, hätte ich die X10 gewählt, weil sie den ganz schnellen Zugriff auf viele Kamerafunktionen erlaubt.
Kommt es darauf nicht an, gibt es ja auch noch die V1, allerdings ohne Preisreduzierung (ist die X10 ja aber auch nicht).
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