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Kundenrezension

am 21. April 2012
Ich habe gestern den 3. Teil der Panem-Trilogie zu Ende gelesen und bin noch immer in seinem Bann, es hat mich derart mitgerissen und "gezeichnet", dass mir diese Geschichte nicht mehr aus dem Kopf will...ich wurde scheinbar "eingewebt"! ;)
VORSICHT SPOILER:
Ich möchte hauptsächlich etwas zu den negativen Rezensionen sagen, welche ich mir hauptsächlich durchgelesen habe, zumindest ein paar. Da ich nach diesem letzten Buch, wie auch den beiden Vorgängern keine einzige negative Assoziation habe.
Mir ist aufgefallen, dass viele der Negativrezensionisten das Buch scheinbar nicht richtig gelesen haben. Offene Fragen? Die genannten bleiben keineswegs offen, sie ergeben sich meist im Kontext, z.B. WARUM Katniss sich für Peeta und nicht für Gale entschieden, das kündigte sich schon im 2.Teil an, wurde stärker zu spüren als sie Peeta nach seiner Befreiung aus dem Kapitol wieder sah. (Ihr waren plötzlich Gales Gefühle "egal"), im 3.Teil gab es zwischen Gale und Katniss viel Streit und wenn Annäherung standfand, war sie wenig "wert", die Gedanken und Gefühle um Peeta wurden präziser, Katniss war sich spätestens nach dem Gespräch mit Finnick bewusst WAS genau sie für Peeta empfindet, auch als Peeta sie "hasste" und töten wollte sickerte das Gefühlsleben ans Tageslicht. In 1000 anderen Details war die Entscheidung schon recht weit am Anfang des 3.Teils für Peeta gefallen. Genauso wurde nicht offen gelassen, was mit Gale passiert ist, es wurde zwar nicht ausgeschmückt, aber erwähnt wurde er dennoch. Sicher hätte man sich gewünscht, dass man mehr über seine Gefühle und Gedanken erfährt, aber das geschah in allen 3 Teilen eher selten. Er schloss mit ihr quasi ab, als sie ihn auf die Falle ansprach (Bomben auf die Kinder), denn ab diesem Zeitpunkt war ihm klar ("....du wirst sowieso immer darüber nachdenken" - so oder so ähnlich ;)), dass er "verloren" hat. Es war ihm wohl schon klar, als er Katniss fragte, ob sie ihn für kaltherzig hält. Im Gespräch (im Keller von Tigris) mit Peeta deutete er das an, was sich auch durchaus bewahrheitet hat, dass Katniss denjenigen nehmen wird, der ihr überleben sichert (so oder so ähnlich), denn schlussendlich ist Gales Kampfeslust keine Grundlage für ein Überleben nach solchen Ereignissen. Peeta hat sie, nachdem sie Coin erschossen hatte, gerettet, sie vor dem Selbstmord bewahrt, somit ihr Überleben gesichert, schon da hätte man schalten können, dass Peeta es sein wird, der an ihre Seite gehört (auch wenn Katniss selbst es nicht so wollte, sondern lieber von Gale erschossen werden wollte).
Jmd. schrieb noch, dass unersichtlich war, warum sie Coin tötete, für mich persönlich, Glas klar, es war Rache, insgeheim glaubte sie Snow, warum auch nicht, was hätte er noch zu verlieren gehabt? Kurz bevor sie auf Coin zielte, erinnerte sie sich auch an die Worte ("Ach mein liebes Fräulein Everdeen, wir wollten doch immer ehrlich zueinander sein!"), sie suchte also Vergeltung für ihre Schwester und das sie als Marionette genutzt wurde. Coin war nicht besser als Snow und das erkannte sie und verhinderte damit eine neue "Schreckensherrschaft", Snow war ja sowieso dem Tod geweiht. Das sie den erneuten Hungerspielen zu stimmte, hatte nur einen Grund, sie wollte, dass so wenig wie möglich Leute sterben, genau das, kommt auch kurz vorher im Buch vor. Sie wollte immer den geringsten Schaden an Leib und Leben "anrichten", erreichte aber oft das Gegenteil, leider. Wieder eine Sache, die sie und Peeta gemeinsam haben und nicht Gale, er war von Anfang an (1. Buch) auf Rache, Vergeltung und Kampf/ Jagt aus.
Auch etwas, was ich nicht verstehe an den Negativstimmen, viele beschreiben, dass liebgewonnene Charaktere plötzlich unsympatisch werden. Gale war mir immer nicht sonderlich sympatisch, das einzig sympatische war die Liebe zu Katniss. Als Person an sich, war er nicht gerade ein herzensguter Mensch, das wurde auch in vielen Passagen des 1. und 2. Teils "angekündigt".
Das Peeta "durchdrehte" hatte ja auch einen "simplen" Grund, er war ja nicht mehr er selbst, dann ist ja ganz logisch, dass er als "Kapitol-Mutation" nicht gerade nett sein wird.
Haymitch wurde mir übrigens immer sympatischer.
Das Katniss IRGENDWANN resigniert und sich verändert ist, für mich, natürlich eine logische Schlussfolgerung der Ereignisse. Welches 17-jährige Mädchen wäre in dieser Situation "sie selbst" geblieben? Das wäre mir äußert merkwürdig vorgekommen, unsympatisch wurde sie mir nie, sie tat mir nur noch Leid.
Wer sonst wurde denn unsympatisch?

Die Liebesgeschichte: Wer genau gelesen hat, muss doch gemerkt haben, dass die kurzen und pregnanten Stellen keineswegs in eine "Alle-sind-happy-Lovestory" führen konnte. Unter diesen Bedingungen? NIEMALS!! Sie waren oft kurz umrissen, schnell unterbrochen, die ganze Zeit über. Das nachher nicht DAS Happy-End folgt, fand ich nur allzu passend. Es geht hier um Krieg, gebrochene JUNGE Menschen, wo soll in dieser Schrecklichkeit überhaupt Platz für Gefühle sein?
Es war ja ein Happy End vorhanden und zwar eines, was passgenau auf den Rest der Bücher abgestimmt ist. Hätte man diese Liebesduselei noch ausgebaut und eine Vereinigung aller erster Güteklasse "zelebriert" (Wie hier jmd. schreib: "Eher ein Blubb als ein Knall") wäre es mehr als nur nicht glaubhaft gewesen.
Auch der Epilog zerstört mir das Buch nicht, es ist weder eine Fortsetzung auszuschließen, noch der krönende Abschluss versaut.

Weiterhin wurde bemängelt, dass viele "liebgewonnene" Charaktere sterben und das auch nocht kurz und brutal. Was soll ich sagen? Es ist ein weiterer Bestandteil der "Glaubwürdigkeit", es haucht dem ganzen diese eiskalte Realität ein. Es verleiht den Büchern "das Leben". Unser Leben, hier und jetzt, ist gezeichnet von diesen Greueltaten. Überall auf unserer Erde spielen sich diese Dinge doch ab, da überlebt auch keiner, nur weil man ihn lieb gewonnen hat. Leider. Und ja, es passiert oft brutal und kurz. Schreckliche, blutige Beschreibungen des Kriegsgeschehens, Detailtreue, all diese Dinge machen die Trilogie doch zu dem was sie ist, sie verbindet Fakt mit der Fiktion. Das das nicht "schön" ist, ist wohl jedem klar, wer "Schön" will, muss kitschige Lovestorys lesen oder Liebeleien zwischen Vampiren (die ich übrigens auch sehr mag ;)). Nun haben wir hier aber etwas gänzlich anderes und nicht mit "Biss" und Co. zu vergleichen, dennoch herausragend oder gerade deshalb?

FAZIT: Die Bücher, vor allem auch das letzte Buch, sind ein Meisterwerk!!! Absolut zu empfehlen!! Jedoch sehe ich es überhaupt nicht als "Jugendbuch", eine Person unter 16, kann wohl kaum den Umfang des Buches begreifen.
Das einzige Nagative was, für mich, zurück bleibt ist, dass ich gern noch mehr hätte, noch ewig diese Bücher lesen würde, niemals aufhören, aber das geht mir sehr oft bei sehr guten, perfekten Büchern so. Wenigstens gibt es noch die Filme! :D Ich hoffe auch sehr, dass Suzanne Collins vielleicht in den nächsten Jahren ein weiteres, solch unfassbars Meisterwerk gelingt und wir alle daran teilhaben dürfen. Das wäre mein abschließender Wunsch.
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