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Kundenrezension

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Final Destination 1-5" oder "Er kriegt sie ja doch alle", 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Final Destination 1+2+3+4+5 DVD UNCUT FSK 18 Edtion Set (DVD)
Da an dieser Stelle alle fünf Kapitel der "Final Destination"-Reihe geschlossen angeboten werden, möchte ich die Gelegenheit ergreifen meinen Senf zu dieser Serie abzugeben, welche sich einer der interessantesten (und bis heute unerklärlichsten) Themen des Unheimlichen annimmt. Dem Tod. Konzipiert von Glen Morgan und James Wong ursprünglich als Handlung für eine Episode von "Akte X" (einer meiner persönlichen Lieblingsserien bis heute) ließen die beiden eine neue Art von Schurken (wenn man den Tod als solchen bezeichnen möchte) auf das Kinopublikum los, der auf eine andere Art schockt als die Gestalten die bis dahin die Leinwand unsicher machten. Ich kann den Erfolg sehr gut verstehen, denn das Konzept war neuartig, und brachte frischen Wind in das cineastische Grauen, das sich mittlerweile zu stark wiederholte. Die Abläufe der einzelnen Filme möchte ich nur streifen, und mich hauptsächlich auf meine Meinungen beschränken.

"Final Destination":
Den ersten Teil sah ich zum ersten mal im Krankenhaus (kein Witz), als ich mich von einem leichten Stresszusammenbruch erholen musste. Ich ließ die Glotze abends einfach laufen, und empfand den Vorspann mit der düsteren Melodie aus der Feder von Shirley Walker schon vielversprechend. Als ,wie gesagt, die Namen Morgan und Wong erschienen musste ich dann natürlich dran bleiben, und wurde absolut nicht enttäuscht. Die Geschichte um den Absturz von "Flug 180" entwickelt schnell eine Art Sogwirkung der man sich kaum entziehen kann. Die unheilschwangere Atmosphäre, gepaart mit der ständig wachsenden Paranoia (bzw. Angst) von Alex Browning und seinem Bemühen dem Tod entkommen zu wollen (und ja auch die anderen Überlebenden zu warnen) verfehlen ihre Wirkungen nicht. Obwohl es Strecken gibt, die verhältnismäßig gemächlich ablaufen, bleibt es immer spannend -da man ja irgendwie damit rechnet das jeden Moment wieder ein grauenvoller Unfall passiert- und man möchte wissen wie die Sache denn nun ausgeht. Na ja, im Grunde weiss man ja das man dem Tod letzenendlich sowieso nicht entwischen kann, aber trotzdem wünscht man das die Charaktere von der Todesliste gestrichen werden. Dies liegt zu einem an der Darstellung ihres entschlossenen Kampfes, und zum anderen auch an den Darstellern selbst. Devon Sawa glaubt man den offenbar hellsichtig begabten Überlebenden in jeder Szene, und Ali Larter (die später einer der "Heroes" wurde und auch gemeinsam mit Milla Jovovich Zombies aufmischte) überzeugt als seine Schul- (und später feste) Freundin ( und passionierte Schweisserin) Clear Rivers, die auch von ihrer ersten Szene an irgendwie mystisch angehaucht und geheimnisvoll wirkt. Überhaupt bildet sich durch die gemeinsame Bedrohung eine Qlicke, dessen Mitglieder sich vorher kaum um einander geschert hatten (von Alex und Todd/ und Carter und Terry mal abgesehen), nun aber fest zusamenhalten und sogar sowas wie Freunde werden. Die Todesszenen sind sind recht heftig, und ersparen dem Zuschauer kaum etwas. Von Erhängen, überfahren oder erstochen zu werden, verbrennen oder dem Kopf abgesäbelt zu bekommen. Die Kamera hält drauf, und bleibt recht schonungslos, wobei aber es nicht so weit geht das sich das Ganze in eine Ekel-Orgie verwandelt. Die Effekte sind wohl dosiert, und auch niemals unglaubwürdig. Morgan und Wong hatten ja seit jeher die Absicht ganz normale alltägliche Umstände und Gegebenheiten bedrohlich erscheinen zu lassen (wie gesagt, wer ihre "Akte-X"-Arbeiten gesehen hat, weiss was ich meine), und das ist ihnen hier wirklich extrem gut gelungen. Zwei Punkte welche meines Erachtens den Film noch mehr aufwerten ist die Benutzung kanadischer Drehorte/Verpflichtung kanadischen Personals vor und hinter der Kamera (man merkt das dies nicht direkt -nun ja- Hollywood ist, da nicht-wie ich finde-alles so mainstreammäßig gelackt wirkt) und die Darstellung von Tony "Candyman" Todd als zwielichtiger Bestatter Bludworth bei dem man sogleich den Eindruck gewinnt den Tod in Personifizierter Form vor sich zu haben. So weit ich weiss war dies überhaupt nicht so beabsichtigt, aber durch seine Spielweise etabliert sich die Überzeugung das Alex und Clear mit niemand anders als dem Sensemann höchstselbst gesprochen haben. Wer also eine etwas andere Horror-Geschichte, jenseits der klassischen -und zuweilen auch ausgetretenen Pfade- sehen möchte, ist mit "Final Destination" sehr gut bedient. Hier gibt es keine Kreaturen die sich bei Vollmond verwandeln, keine sich aus den Gräbern erhebende Untote, und auch keinen maskierten Slasher den den Protagonisten nachstellt, sondern es geht viel subtiler zur Sache wobei sich der Schrecken der größten und ältesten Urangst aller Zeiten bedient. Die Angst früh zu sterben.

"Final Destinaton 2":
Als ich sah, das es einen zweiten Teil um die Schauermähr um die Liste des guten alten Knochenmannes gibt, war ich anfangs recht skeptisch. Immerhin empfand ich das Orginal schon als etwas besonderes und befürchtete (und davon können wohl alle Filmfreunde ein Liedchen singen) das eine Fortsetzung, wie so üblich nur schlechter bis extrem schlechter sein kann (Beispiele dafür gibts ja genug) und das Orginal beleidigt bzw. richtig gehend runterzieht. Ich ließ mich aber drauf ein und siehe da-da ist ein Sequel das mit oben besagten Gewohnheiten klar bricht. Auf dem Regiestuhl nahm diesesmal David R. Ellis platz (der auch den vierten Teil und "Snakes on a plane" inszenieren sollte), und trotz dieses Wechsels wirkt "F.D.2" wie aus einem Guss mit dem Ersten. Die Atmoshäre ist genauso stimmig wie im Orginal, und die Todesarten sind zwar spektakulärer aber ebenso im Rahmen des Möglichen wie in "F.D.1" Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht durchaus wie eine typische Fortsetzungs-Kopie
( Person hat Vision von großer Katastrophe (diesemal einen tödlichen Massenunfall)/ verhindert diese zum Teil/ Tod holt sich die welche ihm von der Schippe gesprungen sind ect.) aber je länger der Film läuft, umso deutlicher wird das er keineswegs einen einfachen Abklatsch darstellt sondern den Handlungsfaden des Orginals konsequent und sehr geschickt weiter erzählt. Dies wird schon durch die Charaktere deutlich. Ali Larter nimmt ihre Rolle der Clear Rivers wieder auf, und sorgt allein dadurch das sie wieder mit an Bord ist für Kontinuität (wobei sie hier sogar noch verbissener dem Tod Paroli bieten will als im Orginal... und ausserdem echt sexy aussieht). Auch Tony Todd kehrt als Bestatter zurück. Hier vertieft sich die Vorstellung das er der Tod ist nochmehr, wirkt er hier doch noch verschmitzter und hintersinniger. Sein "Arbeitsort" gleicht hier schon mehr einer düsteren Höhle, was für sich allein schon bestimmte Vorstellungen hervorruft. Dazu kommt noch das auf sehr clevere Art ein Bogen zu den Ereignissen aus dem ersten Teil gespannt wird, und auch die Art wie der Tod hier vor geht, und wie man ihm entgegenwirken kann sind hier andere, was Teil 2 eine starke Eigenständigkeit verleit.
Die Person mit der Vision wird von einer hübschen A.J. Cook gespielt (die vorher schon dier Ur-Enkelin des berüchtigten Whitechapelmörders in "Ripper-Briefe aus der Hölle" gegeben hat, und bis heute "Criminal Minds" verschönert). Sie spielt ihre Figur Kimberly ebenfalls sehr entschlossen, wobei sie nicht ganz so überhitzt wirkt wie Devon Sawa im Erstling. Manche Fans sagen das Teil 2 sogar besser wäre als der Erste. Nun, so weit möchte ich nun nicht gehen. Er ist in meinen Augen nicht besser aber auf jeden Fall auf Augenhöhe und dem Orginal absolut ebenbürtig. Einen Punkt gibt es der mir allerdings in der Tat etwas besser gefiel. Während Teil 1 ganz klar dem "Teenie-Horror" verplichtet war (denn die Figuren waren, mit Ausnahme einer Lehrerein, Schüler), brettert Teil 2 durch mehrere Alters- und Berufsschichten. Wir haben die Schülerin (na ja, klar), die Hausfrau mit ihrem Sohn, einen Lottokönig, einen Polizisten, einen Kiffer, einen Aushilfslehrer und eine Managerin/ oder Geschäftsfrau (Keegan Connor Tracy, die mittlerweile ja auch im "Bates Motel" vorbeischaut). Identifikationsfiguren kann es also mehrere geben und spricht so wohl auch eine größere Zielgruppe an. Also, wer das Orginal mochte kann bei Teil 2 bedenkenlos zugreifen. Er ist kein befürchteter Niedergang sondern ebenso spannend und düster wie "F.D.1"

"Final Destination 3":
Nachdem die beiden Vorgänger immens erfolgreich waren, war es ja nur eine Frage der Zeit bis ein dritter Teil in die Kinos kommen würde. Für Diesen kamen Glen Morgan und James Wong zu dem von ihnen geschaffenen Franchise zurück, wobei Wong wieder den Posten des Regieseurs übernahm. Da nach den Ereignissen aus Teil 2 eine weitere Bogenspannung (wie von Teil 2 zu 1) wohl kaum mehr möglich war, entschloss man sich eine eigene Geschichte zu erzählen, welche sich zwar durch Recherchen der Charaktere auf die beiden Vorgänger bezieht, aber keine -habe ich jedenfalls nicht entdecken können- personelle Beziehungen knüpft. Diese Handlung muss sich aber auch ohne Diese absolut nicht verstecken, und ist in meinen Augen ebenso gelungen gemacht wie in den beiden Vorläufern. Auslöser ist hier die Entgleisung einer Achterbahn welche von der Schülerin Wendy (gespielt von Mary Elizabeth Winstead, die Bruce Willis Tochter in "Stirb langsam 4.0" war und auch dem "Ding aus einer anderen Welt begegnen" durfte) vorher gesehen wird. Wie im ersten Teil spielt sich hier alles im "Schüler-Millieu" ab, wobei dieses mal aber Lehrer und auch Eltern vom Geschehen vollkommen ausgeschlossen sind. Man konzentriert sich ausschließlich auf die überlebenden Schulabschließer welche sich als recht eigenständig und unabhängig zeigen. Anstelle immer neue Visionen zu haben, sind die Vorzeichen der Tode hier allesamt auf Fotos zu sehen und müssen interpretiert werden, was zu einer spannenden Schnitzeljagd wird, die auch wieder starke und überraschende Schockmomente beinhaltet. Ausserdem ist hier deutlich mehr schwarzer Humor zu verzeichnen. Wenn zwei recht eitle Mädels mit den Namen ASHlyn und ASHley in einem Sonnenbräuner gebraten werden, oder die beiden schon optisch eher konservativ (und damit klischeebedingt rational) erscheinenden Protagonisten Wendy und Kevin (Ryan Merriman der sich in "Halloween: Resurrection" über Bildschirm mit Michael Meyers anlegen durfte) von dem gruftigen Pärchen Erin (Alexz "Instant Star" Johnson) und Ian (Kris Lemche der vorher schon Bekanntschaft mit "Ginger"-ihr wisst schon wen ich meine-gemacht hatte) Newtons Gesetze um die Ohren gehauen bekommen(und sie somit erklären das sie die beiden für leicht irre halten), dann hat das schon etwas kurrioses.
Die Tode sind wieder nichts für schwache Nerven (besonders die Szene mit der Nagelpistole finde ich nach wie vor echt furchteinflössend), und obwohl wie gesagt es keinen direkten Draht zu 1 und 2 gibt (keiner der Darsteller/innen ist wieder mit dabei-lediglich Tony Todd leiht der großen Teufelsfigur auf dem Jahrmarkt seine Stimme was in der deutschen Fassung natürlich verloren geht/ Kimberly und Burke, die beiden Überlebenden von "F.D.2" sollten einen Kurzauftritt bekommen was mehr Geschlossenheit gegeben hätte-Schade das es nicht zustande kam) ist Teil 3 ein würdiger Nachfolger und steht auf eigenen Beinen. Wer die ersten beiden mochte, wird an diesem auch seine helle Freude haben.

"Final Destinaton 4" bzw. "The final destination":
Da ist er. Der in meinen Augen, große Ausrutscher der Reihe. Wie der Orginal-Titel schon andeutet sollte dieser vierte Teil die Reihe wohl zu einem Schlusspunkt führen-einem Schlusspunkt der zumindest mich ziemlich enttäuschte. Obwohl David R. Ellis der schon Teil 2 inszenierte wieder an Bord geholt wurde, ist dieses vorliegende Werk weit entfernt von der Klasse der Vorgänger-von seinem eigenen am Weitesten. Gründe fand ich einige, aber als erster sind mir schlicht und ergreifend die Charaktere ins Auge gesprungen. Während in 1-3 die Figuren wirkliche Persönlichkeiten waren mit denen man mitfiebern und fühlen konnte, wirken in Teil 4 irgendwie die meisten blass und unscheinbar. Bei den vier Hauptpersonen habe ich zum Beispiel nicht ein einziges Mal (vielleicht habe ich es auch übersehen-verbessert mich wenn es so sein sollte) ersehen können was die überhaupt beruflich machen. Der z.B. von Nick Zano gespielte Hunt ( bei dem sich mein Mitleid in starken Grenzen gehalten hat) scheint nur ein reicher Schnösel zu sein, der keinerlei Beschäftigung nachgeht. Okay, so gut hätte ich es auch gern, aber er erfährt allgemein keinerlei Erklärung oder Hintergründe. Auch Nick (Bobby Campo), Lori (Shantal VanSanten) und Janet (Haley Webb) bleiben so meine ich diesbezüglich im Dunkeln was eine Identifikation sehr erschwert. Die Darsteller/innen können ja im Grunde nichts dafür, spielen sie ja wohl so wie es von ihnen gewünscht wird, nur bleiben sie derart uninteressant das es mich kaum traf wenn einer von ihnen drauf ging. Einzig Mykelti Williamson als Wachmann George (ja, bei ihm erfährt man seinen Beruf) schafft es seiner Figur echten Charakter einzuhauchen, und kommt von Anfang an symphatisch rüber. Der einzige der mir leid tat. Die zweifache Mutter die beim Frieseur umkommt bleibt ebenfalls ohne Profil, und die beiden anderen Todeskanidaten (okay bei denen erfahren wir ihre Berufe auch) der Rassist (Abschlepper) und der Automechaniker, treten derart früh ab, das man sich auch nicht mit denen richtig beschäftigen kann bzw. Mitleid hat. Als nächster Punkt steht der wundersame Stand der Allgemeinbildung auf dem Programm. Mussten sich die Figuren in 1-3 die Um-und Zustände immer erst zusammenreimen und teilweise sogar so etwas wie detektivische Arbeit leisten, scheint man hier mittlerweile nur noch googeln zu müssen, und schon weiss man das man wohl auf einer Liste des Todes steht. Es muss auch keine große Überzeugungsarbeit mehr geleistet werden, sondern die Protagonisten scheinen Nick und Co. die Sache sofort abzukaufen, was alles etwas merkwürdig daher kommt. Das Gevatter Tod einem nachstellt wenn man ihn be......en hat, scheint niemanden mehr zu wundern sondern ist wohl schon irgendwie normal. Komisch. Komisch.
Als nächstes ist die Wahl der Drehorte anzumerken. Lebten die Handlungen und die Atmosphäre doch ohne Frage auch von der dunklen und leicht verregneten Landschaft Kanadas , wo sie bisher gedreht wurden, wurde die vorliegende Geschichte so wie es aussieht ins sonnige Kalifornien verlegt. Ellis lässt seine Darsteller/innen vor hellen Dekors und Orten agieren, was für mich ein wahrer Stimmungskiller ist, vor allem wenn man die Vorgänger gesehen hat. Da passt "Final Destination" einfach nicht hin. So weit ich weiss hat man David R. Ellis nur für das Projekt gewinnen können, weil man ihm anbot den Film in 3-D zu drehen. Und diesen Umstand merkt man so finde ich auch recht deutlich. Es schien eine Auftragsarbeit gewesen zu sein, in welcher keine große Begeisterung steckte, und mehr Augenmerk auf die Schauwerte als auf die Charaktere gelegt wurde. Sicher, die Effekte sind Spitze. Der Crash auf der Rennstrecke, der Einsturz des Stadions, die Explosion des Kinos... all das ist bombastisch und aufwendig, reicht aber nicht aus. Auch das Drehbuch als Solches empfinde ich schwach. So als ob die Verantwortlichen von "New-Line-Cinema" sich gedacht hätten: "Okay, machen wir eben noch Einen." Einen richtigen Bezug (wenn auch nur schwachen) zu den vorherigen Handlungen sucht man vergebens. Auf Tony Todd wurde hier sogar völlig verzichtet.
Wie gesagt ist für mich "The final destinaton" der Knackpunkt der Reihe. Man kann ihn sich angucken, und wird gewiss gut unterhalten, und er gehört auch auf jeden Fall dazu (ich habe ihn ja auch im Regal stehen), aber im direkten Vergleich zu den wirklich guten Vorgängern kann man nur Enttäuschung empfinden.

"Final Destinaton 5":
Hier stand ich vor dem selben Problem wie einst bei Teil 2. Sollte ich oder sollte ich nicht ? Nach dem nicht gerade berauschenden vierten Teil, traute ich mich nicht recht an den neusten Teil der Todessaga heran, hatte ich doch die Befürchtung das der Reihe welche ich mittlerweile lieb gewonnen hatte, nun endgültig der Todesstoss versetzt werden würde. Aber, nun ja ich bin Kompletist und nahm das Risiko auf mich, ohne hierbei noch irgendwelche großen Erwartungen zu hegen. Auch hier wurde ich wieder überrascht, aber in die entgegen gesetzte Richtung, denn "Final Destinaton 5" ist wieder richtig klasse. Die düstere Atmosphäre des Orginals kehrt hier wieder zurück, und Regiseur Steven Quale orientiert sich sehr nahe am ursprünglichen Stil, bringt dabei aber eine eigene Bild-und Kamerasprache hinein, wodurch trotz besagter Orientierung einiges an Individualität mit einfliesst. Die Hauptfiguren Sam und Molly (Nicholas D Agosto und Emma Bell) sind wesentlich symphatischer als die im Vorgänger und bekommen auch wesentlich mehr Hintergrund und Persönlichkeit verpasst. Ihre Ängste sind wieder spühr- und nachvollziehbar, und die Todesarten sind ziemlich... Autsch! Allein die Sachen in der Turnhalle und in dem Massagesalon. Da spührt man mit. Der Einsturz der Brücke zu Beginn ist rasant gemacht und schlägt das Stadion aus 4 um Längen. Hinzu kommt noch das Tony Todd in der angestammten Rolle zurück ist, was ein zusätzliches Plus darstellt. Laut den Extras ist sowohl Quale auls auch Autor Eric Heisserer Fans des Orginals, was man sehr gut erkennen kann. Hier wurde wieder mit Enthusiasmus gearbeitete, und nicht halbherzig, wie im zwar unterhaltsamen aber nicht gänzlich überzeugenden "The final destinaton". Interressant ist auch die Entwicklung einer der Charaktere. Der von Miles Fisher gespielte Peter Friedkin stellt wohl so etwas wie eine Negativ-Variante von Ian McKinley aus Teil 3 dar. War dieser lediglich zynisch und kaltschnäuzig genug den anderen auf der Todesliste den Selbstmord zu raten und so alle anderen zu retten, ist Peter bereit Morde zu begehen. Das ist schon ziemlich extrem und zeigt wie schnell jemand seine Skrupel über Bord wirft wenn es um den eigenen Hals geht- er tötet ja sogar einen FBI-Agenten- und ausserdem war es innerhalb der Reihe eine gute neue Idee, die Gefahr nicht nur von dem Knochenkopf sondern auch aus den eigenen Reihen kommen zu lassen. Der größten Gag kommt aber erst am Ende, als

Spoiler !!!

sich herrausstellt,. das sich die Handlung direkt vor Teil 1 abspielt. Prequels sind ja mittlerweile schwer in Mode, nur hier hätte ich bis zu jenen aufklärenden Szenen das niemals vermutete. Das hat mich echt von den Socken gehauen. "Final Destinaton 5" hat mich praktisch versöhnt, und lässt über den Vorgänger gut hinwegsehen. Es wäre Schade gewesen wenn dieser der letzte Teil gewesen wäre, denn das wäre mehr als unwürdig gewesen. Mit Teil 5 hat man aber einen runden Abschluss gefunden, der die Serie zu einem geschlossenen Kreis werden lässt.
Ich hoffe, das kein Weiterer mehr gedreht wird, denn von nun an könnte es wirklich nur noch schwächer werden (und bitte bitte bitte kein Remake oder Reboot).

Da, wie gesagt, alle fünf Teile als Pack angeboten werden, entspricht meine Punktevergabe der von Amazon angebotenen Möglichkeit. (Vier Sterne) Den einen Stern Abzug gibt es für den durchhängenden Vierten Teil. Ansonsten ist es eine der innovativsten und ungewöhnlichsten Horror-Serien der jüngeren Kino-Zeit die ich mir auch in regelmäßigen Abständen immer mal wieder zur Gemüte führen werde.

P.S.: Warum (und diese Frage brennt bestimmt nicht nur mir unter den Nägeln) gibt es von Teil 1-3 keine Soundtrack-CDs? Bryan Tylers Scores für 4 und 5 sind mehr als gelungen (besonders zu 5 verursacht bei mir Gänsehaut), aber Shirley Walkers Kompositionen (besonders das Ur-Thema) sind wahre Ohrwürmer, die es doch verdienen gepresst zu werden. Ich hoffe mal das sich irgendwann mal ein Label erbarmt und die Musiken auf Disc herausbringt. Wie vermutete wäre ich nicht der Einzige der sofort zuschlagen würde.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.09.2014, 14:47:46 GMT+2
A. Günther meint:
Piet hat sich richtig Mühe gemacht und alles Wichtige kritisch, schlüssig und kompakt zusammengefasst. Ein großes Kompliment, Rezensoren wie Piet sind die informativsten und besten - aber leider zu selten und keineswegs selbstverständlich! Vielen Dank für die Hilfe an meiner Kaufentscheidung!
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