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Kundenrezension

40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ärgerlich!, 4. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wuthering Heights - Emily Brontës Sturmhöhe (DVD)
Andrea Arnolds bereits auf dem Filmfestival in Venedig nicht ganz unumstrittene Verfilmung ist ein einziges Ärgernis. Meines Erachtes die bisher schlechteste Verfilmung des Stoffes. Ich weiß nicht, was die Regisseurin an Emily Brontes Roman gereizt hat, die "amour fou" zwischen Catherine (Earnshaw) und Heathcliff kann es nicht gewesen sein. Denn die findet im Film überhaupt nicht statt. Stattdessen wird diese so wilde wie romantische Liebesgeschichte vom Hyperrealismus der Verfilmung völlig totgeschlagen. Es rauscht der Wind, es quietscht der Schlamm, irgendwo wird immer ein totes Tier vorgeführt (die Regisseurin ist besessen von toten Tieren), es flattern die Motten am Fenster und irgendwie kommen da auch noch Heathcliff und Catherine vor. Andrea Arnold schafft es auch noch, beide Hauptfiguren ungeheuer unsympathisch rüberkommen zu lassen. Catherine ist bereits als Kind ein verwöhntes Gör und der maulfaule Heathcliff - na ja. Die Regisseurin schwafelt auf dem 3-minütigen Auszug aus der Pressekonferen in Venedig viel vom Animalischen in den Figuren. Wenn das allerdings bedeutet, dass die Quälereien von Tieren - Hunde werden an Zäunen aufgehängt, ein Kaninchen erschlagen usw. - den inneren Seelenzustand ihrer Protagonisten widerspiegeln sollen, dann will ich solche Filme einfach nicht mehr sehen.
Wuthering Heights - Emily Brontës Sturmhöhe
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.06.2013 21:58:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.06.2013 21:58:38 GMT+02:00
Scherzkeks meint:
Hallo, ich habe diesen Film noch nicht gesehen, wohl aber das Buch gelesen und muss sagen, dass Ihre Beschreibung der Protagonisten im Film voll und ganz auf die Personen im Buch zu zu treffen scheint. Cathy ist verwöhnt, Heathcliff ist wortkarg, die Leute sind im Buch brutal und es wird auch ein Hund ans Tor gehangen.
Von daher scheint der Film vielleicht doch nicht so ganz am Thema vorbei zu sein?

Lieben Gruß
Sidi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2013 06:42:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.06.2013 09:39:29 GMT+02:00
Dodo meint:
"und es wird auch ein Hund ans Tor gehangen."
Es gibt eine Stelle, an der Isabella flieht und dort steht: "I knocked over Hareton, who was hanging a litter of puppies from a chair-back in the doorway". Aber über die Stelle wird in der Sek.Lit. diskutiert, ob damit wirklich ein erhängen gemeint ist oder ob Hareton die Welpen nicht einfach in einem Beutel aufhängt, damit sie nicht im Weg herumtapsen. Wie viele bei Emily Bronte ist die Stelle nicht eindeutig in ihrer Knappheit. Hareton ist ein positiver Charakter, Bronte war eine große Hundefreundin, und selbst Heathcliff scheint mit seinen Hunden nicht schlecht umzugehen, also ist die zweite Auslegung durchaus möglich.

Dann gibt es noch die Stelle, an der Nelly sagt, dass Heathcliff Isabellas Schoßhund zu erhängen versuchte, als die beiden durchbrannten. Was der Hund aber überlebt, da Heathcliff ihn wohl eher nur am Hals stramm festgebunden hatte und Nelly das Tier findet.

Grausamkeit gegenüber Tieren muss für Emily Bronte der Höhepunkt der Bösartigkeit gewesen sein, deshalb geht sie damit sparsam um und dichtet selbst ihrem Protagonisten nicht zuviel davon an.

Veröffentlicht am 20.08.2013 15:46:05 GMT+02:00
Tennyson meint:
Quälerei gegen Tiere ist durchaus Bestandteil der Literaturvorlage. Edgar und Isabella quälen aus Langeweile einen Hund, Heathcliff hängt Isabellas Schoßhündchen auf, als sie mit ihm flieht - und hält ihr später vor, dass sie spätestens an dem Punkt hätte merken müssen, was für ein mieser Charakter er ist ...

Auch wenn diese Kritik nur einen Stern vergibt erhoffe ich mir durch sie, eine endlich mal nicht so verklärte Verfilmung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.08.2013 17:51:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.08.2013 17:52:50 GMT+02:00
Dodo meint:
Edgar und Isabella quälen mitnichten "aus Langeweile" einen Hund (wenn man das so liest, bekommt man eine völlig falsche Vorstellung von der tatsächlichen Szene im Buch): sie sind Kinder, um die 10-12 Jahre alt, und streiten sich um einen kleinen Hund, indem einer versucht, dem anderen das Tier wegzunehmen. Am Ende weinen die beiden Kinder, der Hund hat sich sicherheitshalber verkrümelt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Emily Bronte solche Szenen selbst aus ihrer Kindheit kannte, da zumindest sie und Anne viele Tiere hatten und sich sicher mal um ein Tier gestritten haben ("Wem gehört ...?") Aber echte, bewusste Tierquälerei kommt zumindest in dieser Szene nicht vor.

Das könnte man, wie ich oben schon sagte, eher über die Szene mit Heathcliff und Isabellas Schoßhund sagen. Später sagt Linton über seinen Vater auch, dass Heathcliff dazu neigt, die Pferde und Hunde zu schlagen. (Wobei es immerhin die oft kolpotierte Anekdote gibt, wie Emily Bronte ähnlich heftig mit ihrem Lieblingshund Keeper umging, als er nicht gehorchen wollte).

Aber selbst bei Heathcliff geht Bronte dann doch nicht so sehr ins Detail wie bei den brutalen Szenen unter den menschlichen Charakteren.
Da sie solch eine Tierfreundin war, war sie von wirklicher, gezielter Tierquälerei vermutlich mehr abgestoßen als von Handgreiflichkeiten unter Menschen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013 14:46:10 GMT+02:00
Tennyson meint:
Ja, gut. Das klang missverstaendlich.
ich finde die Szene nur wegweisend im Hinblick darauf, wie und warum in diesem Buch Menschen und Tieren wehgetan wird.
Aber ja, sie quälen nicht absichtlich einen Hund. Der Hund und seine Qual sind ihnen völlig egal.

Die toten Tiere im obigen Film haben idT relativ viel Gewicht. Im Verhältnis zum Buch etwas zu viel.
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