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Kundenrezension

am 6. November 2008
Als Fan der alten 2 Vorgänger war ich wirklich froh, als sich mal wieder jemand um die postapokalyptische Welt von Fallout kümmern wollte.

Eigendlich mochte ich Oblivion und den Blickwinkel der Engine ganz gerne. Trotzdem war ich skeptisch was das Ergebnis anging.

Rein optisch, ist es gut gelungen, die trostlose und verwüstete Welt rüberzubringen.
Die Währung sind immernoch Kronkorken, und auch die Vaults sowie die Lieder von den Inkspots sind wieder im Spiel integriert.

Auch das VATS, was grade Nicht-Shooterspielern zugute kommt, ist gut implementiert, wenn auch nicht perfekt. Ab und zu schiesst man im VATS in Hindernisse, obwohl einem angezeigt wird, das die Trefferwahrscheinlichkeit 95% beträgt.

Rein systemtechnisch fallen mir folgende Kritikpunkte auf:

Einige der Perks, wie z.B. +10% auf Erfahrung, machen keinen Sinn, da es nur bis Level 20 geht.
Dadurch verliert man sofort einen wertvollen Perk. Hier sollte man aufpassen, und immer dran denken: Bei Level 20 ist schluss, also keine Sachen nehmen, die einem ausser schneller Leveln oder ein Level weiter, nichts bringen. Erfahrung bekommt man genug, und die 20 ist schnell erreicht.

Auch scheinen einige Perks, die die Treffergenauigkeit im VATS betreffen, nicht richtig zu funktionieren. Trotz einem Skillwert von 100 und dem entsprechenden Perk, veränderten sich die Treffergenauigkeiten nicht merkbar.

Leider ist auch die Streuung der Schüsse ausserhalb des VATS übertrieben hoch. Hier nutzt einem der hohe Skillwert anscheinend garnicht, was ich als unfair gegenüber den Leuten empfinde, die lieber 'Shooter-Style' spielen möchten.

Das Schlösser knacken als Minigame ist gut gemacht, und macht Spass. Das Hacking hingegen, finde ich eher misraten. Eigendlich ist man die ganze Zeit, grade bei schwereren Passwörtern, nur wild am rumraten. Es ist ganz selten, dass man mit dem Sinn der dahinter steckt, auf die Lösung kommt. Also sollte man vor jedem Computer, den man hacken will, abspeichern, und bei Bedarf neu laden.

Der Kampfinszenierung hingegen ist gut gemacht. Im VATS wird es auch nach dem xten mal nicht langweilig, die kritischen Treffer zu beobachten. Grabenkämpfe mit Supermutanten sind ebenso an der Tagesordnung, wie Kämpfe mit Ghulen unter Tage oder Überfälle von Kopfgeldjägern.

Trotz der offenen Spielwelt ist z.b. in DC selber, viel zu oft eine Barriere aus Schutt und Trümmern zwischen 2 Lokationen, so dass man in die U-Bahntunnel MUSS. Hier wäre es schön gewesen, wenn die 'blockierten Strassen' etwas sparsamer eingesetzt worden wären, um die Illusion der 'offenen' Welt nicht so stark zu gefährden, zumal die Barrieren komischerweise alle sehr ähnlich aussehen.

Auch was die Atmosphäre angeht, kann Fallout 3 nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Es gibt zwar tolle Momente, wie das Öffnen der powolskischen Schutzröhren, oder Skelette die gemeinsam im Bett liegen, so wie sie damals gestorben sind, oder auch Logbucheinträge in Computern, die ab und zu schildern, wie schnell und ohne Vorwarnung das Ende gekommen ist, aber diese Momente sind leider viel zu selten, um die trostlose Atmosphäre die Fallout 1 fast beständig rüberbrachte, auf Dauer aufrecht zu erhalten.

Das eindeutig schwächste an Fallout 3, sind aber die Quests. Viele sind uninteressant, ja sogar langweilig. Vorallem aber gibt es sehr wenige. Wo Oblivion oder Fallout mit teilweise weit über 100 Quests aufwarteten, kann Fallout 3 nichtmal die Hälfte davon bieten. Das schlimmste finde ich aber, dass viele 'Hinweise' gestreut werden, den man nicht nachgehen kann! Was suchen die Supermutanten hier? Wo ist das HQ der Talon-Mercs? Warum kann ich nicht RICHTIG in die Brotherhood of Steel eintreten, und deren Druck ein wenig entschärfen? Warum gibt es keine Basis, wo ich was über die Aliens rausfinden kann usw. Alles Hinweise die gestreut, denen aber nicht nachgegangen werden kann. Hier befürchte ich Bethesdas fragwürdige Contentpolitik, für jede neue Quest 5$ zu verlangen.

Leider ist auch der Hauptplot sehr kurz, und unterm Strich viel weniger interessant, als es zu Beginn den Anschein machte.

Auch dem Explorer wird recht wenig geboten. Es gibt hier und dort mal eine Ruine, oder ein skurriles Supermutantenlager zu finden, aber selbst die Vaults, die man später findet, werden teilweise mit nur lustlosem Inhalt gefüllt. Es gibt Ausnahmen, aber nach etwa 50 Stunden Spielzeit, wollte ich das Spiel nur noch beenden, und den Abspann sehen, obwohl ich noch 3 offene Quests hatte, die mich aber nicht wirklich angesprochen haben.

Unterm Strich ist Fallout 3 aber immernoch ein gutes Spiel, das einen wehmütig an die durchgezockten Nächte mit Fallout erinnert. Die Kämpfe sind spannend, die alte Atmosphäre kommt ab und zu hoch, und unter den Quests gibt es auch einige ganz Gute.

Wärend Fallout 1 ein Meilenstein und ein mitreissendes Rollenspiel, mit vielen witzigen, skurrilen, ernsten aber auch edlen Quests und Dialogen war, und fast als Kunstwerk bezeichnet werden kann, ist Fallout 3 ein handwerklich gutes Spiel, was aber inhaltlich und atmosphärisch, nicht zu seinen Vorgängern aufschliessen kann.
Wenn man die Questdichte von Oblivion bedenkt, was auf gleicher Engine basiert, muss man sich ausserdem fragen, warum in Fallout 3 nicht ein Jahr mehr Zeit hineingeflossen ist. Diese Zeit wäre für mehr Dialoge, bessere Quests, Hinweise verfolgen ermöglichen, und vieles mehr gut angelegt gewesen, und hätte aus Fallout 3 einen weiteren Meilenstein und würdigen Nachfolger der Serie machen können.
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