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Kundenrezension

am 14. November 2013
Weshalb diese Doppel-CD, die auch unter der ASIN: B000TN9MW0 Rachmaninov - Concertos pour piano no. 1 a 4 - Victor Eresco (2 CD Set) erschien, bislang keine Rezensionen im nennenswerten Umfang und Stil erhielt, ist unverständlich. Es könnte unberechtigter Weise an der geringen Bekanntheit des Pianisten Victor Eresko liegen. Der am 17. Dezember 1942 in Kiew Geborene wird auf fr-wikipedia (Frankreich) damit beschrieben, dass seine Einspielungen der Werke von Rachmaninow oft als wichtige Referenzen angesehen werden. Er spielt - wie auf dieser Doppel-CD zu hören ist - kraftvoll und nicht hektisch. Den 1. Satz des Rachmaninowschen Klavierkonzertes Nr. 3 kann man in zwei Teilvideos auf YouTube hören. Und auf Allmusic-com kann man in das gesamte DDD-Doppelalbum hineinhören, das 1984 aufgenommen und 1996 mit 20 bit-Verfahren remastered wurde. Seine Interpretation der vier Klavierkonzerte von Rachmaninow mit dem Sinfonieorchester der UdSSR unter dem Dirigat von Gennady Provatorov ist eine gefühlvolle, lyrische und auf Feinheiten Wert legende CD-Einspielung, die im Tempo nicht schnell ist. Übrigens: bei der nur auf Vinyl-LP erschienen Klavierfassung von Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" könnte er sogar den ausgezeichneten Pianisten Ivo Pogorelich übertreffen (ASIN: B0000041JU).

Wer nur das Klavierkonzert Nr. 2 sucht, dem sei das in meinen Augen grandiose Klavierspiel von Swjatoslaw Richter empfohlen (ADD-Aufnahme 26.-28.04.1959 Philharmonie Warschau, Polydor 1959, Grand Prix International du Disque 1960, durch DGG 1995 mit 20 bit remastered, ASIN: B000001GQD) The Originals - Rachmaninoff / Tschaikowsky. An der Stelle hier noch als Zitat die interessanten Worte des verehrten Rezensenten K. H. Friedgen: "1959, als Richter wegen der politischen Großwetterlage noch nicht in den Westen reisen durfte, wurde das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow in Warschau, mit der dortigen Philharmonie unter Leitung von Stanislaw Wislocki, aufgezeichnet. Es ist für viele Musikfreunde bis heute die beste Einspielung dieses vielgeschundenen Werkes." Dem kann ich nur zustimmen, hat doch die Einspielung von Swjatoslaw Richter noch mehr nuanciertere "Fahrt". Allerdings muss noch eine andere CD erwähnt werden, die für nur das Klavierkonzert Nr. 2 herausragend gut ist, weil es sehr fein und genau gespielt wurde: der Pianist Julius Katchen mit dem London Symphony Orchestra unter Leitung von Sir Georg Solti (ASIN: B00B8XYTOG bzw. ASIN: B000027BOT Pianokonsert 2 bzw. ASIN: B00000E3DY). Sucht man hingegen lediglich das Klavierkonzert Nr. 3, weil der Film "Shine" (ASIN: B00005NFD1 Shine - Der Weg ins Licht ) so stark dazu anregt, dann würde ich raten, sich die Einspielung des im Film portraitierten Pianisten David Helfgott näher anzuschauen (ASIN: B000003ETQ, "Helfgott spielt Rachmaninoff / Helfgott plays Rachmaninov", nicht ASIN: B0000041NI "Shine (The Complete Classics)"). Es gibt allerdings bessere Einspielungen des Klavierkonzertes Nr. 3 von Rachmaninow.

Sucht man nur das Klavierkonzert Nr. 3, dann würde ich die Einspielung von Vladimir Horowitz mit den New York Philharmonic unter dem Dirigenten Eugene Ormandy aus dem Jahr 1978 empfehlen, die bislang nicht übertroffen wurde (1993 ADD ohne remastering ASIN: B000003FFK, 2004 und 2000, 20 bit remastered ASIN: B0001TSWJQ und ASIN: B00004TCPJ High Performance - Horowitz (Live Carnegie Hall 08.01.1978) ). Bei den Einspielungen von Horowitz kann es zu Verwechslungen kommen. Auf YouTube kann man zwar eine Aufnahme aus dem Jahr 1978 hören, das ist aber eine Aufführung mit den New York Philharmonikern unter dem Dirigenten Zubin Mehta. Das Spiel von Horowitz im Jahr 1978 liegt genau 50 Jahre nach seiner ersten veröffentlichten Einspielung im Jahr 1928, die auf der historischen Naxos-CD zu hören ist (ASIN: B00008OP18). Horowitz spielte auch im Jahr 1951 das Klavierkonzert Nr. 3 ein, damals jedoch mit dem RCA Victor Symphony Orchestra unter Fritz Reiner (ASIN: B000024XGJ, B000003ER1). Mich beeindruckt z. B. immer wieder, wie grandios das Orchester zusammen mit Horowitz in den dritten Satz des Konzertes für Klavier und Orchester Nr. 3 "hineinfährt" und dann die Bläser aus voller Kraft schmettern. Das ist immer wieder eine wahre Freude mit dem "Finale. Alle breve". Ebenso könnten Sie noch wegen des Konzertes Nr. 3 in die gute Einspielung von Nikolai Tokarev mit dem National Philharmonic Orchestra Russia unter Vladimir Spivakov hineinhören (ASIN: B003US02NY).

Eine neuere wirklich gute DDD-Einspielung der Klavierkonzerte 1 bis 4 wurde zwar besonders durch den TV-Sender "arte" bekannt: Boris Berezovsky mit dem Philharmonischen Orchester des Ural unter dem Dirigat von Dmitri Liss. Klavierkonzerte Nr. 2 & 3 auf ASIN: B000BUCW6Y Concertos pour Piano 2 & 3 sowie Klavierkonzerte Nr. 1 & 4 auf ASIN: B000ICMGP2 Concertos pour Piano 1 & 4 . Auf YouTube ist das Klavierkonzert Nr. 2 mit Boris Berezovsky in guter Qualität zu sehen. Aber manchmal beschleicht mich beim Hören des Pianisten Boris Berezovsky der Gedanke, dass er im Gegensatz zu Swjatoslaw Richter und besonders auch zu Victor Eresko ein wenig zu hektisch unterwegs ist, allerdings noch nicht so schnell, wie bei "Rach 3" vor vielen Jahren Martha Argerich (unter dem Dirigat des seiner Zeit noch jungen Ricardo Chailly, auch auf CD zu hören (ASIN: B0000041DF, B0054CC3L8, B004NY3THK, B00005CCA9) und bei YouTube zu sehen). Rachmaninov selbst spielte die eigenen Klavierkonzerte flott, aber nicht hektisch (ASIN: B000A2AD2S bzw. B000003FB7 oder B000003FGS oder B000026B8F und B000026B8G). Die bloße Nennung der ASIN-Nummern hier ohne Links ist wegen der in Rezensionstexten begrenzten Anzahl von 10 Links notwendig. Wenn Sie die kopierte ASIN-Nummer ins Suchfenster einfügen, kommen Sie aber schnell zur jeweiligen CD.

Aufgrund des Tempos, das Rachmaninow selbst einnimmt, konnte ich nicht umhin, mir noch eine alternative Komplettausgabe der Klavierkonzerte 1 bis 4 zu kaufen. Unter den drei Pianisten, die hierfür in Frage kommen, weil sie trotz des Tempos nicht hektisch spielen, ist und bleibt Earl Wild (ASIN: B00009AQMJ Sergej Rachmaninoff: Klavierkonzerte Nr.1-4 / Paganini-Rhapsodie ) mein Favorit vor Zoltán Kocsis und Stephen Hough. Allerdings ist die tolle Einspielung von Zoltán Kocsis sehr nah an der von Earl Wild, die noch etwas inspirierender ist. Auf YouTube können die Earl-Wild-Einspielungen aller 4 Klavierkonzerte vollständig gehört werden. Earl Wild hat sich übrigens Zeit seines Lebens intensiv mit dem Werk Rachmaninows auseinandergesetzt. Zum ausführlichen Hören des wunderbaren Zoltán Kocsis fand ich auf YouTube allerdings nur die Klavierkonzerte 2 & 3. Die Einspielungen von Zoltán Kocsis können anstelle der Gesamtausgabe Klavierkonzert 1 bis 4 ASIN: B00005O83Z oder auf CD 1 und 2 der ASIN: B000RGSTDC auch als Klavierkonzert 1 & 4 ASIN: B000024XIQ plus Klavierkonzert 2 & 3 ASIN: B0000260P2 oder B0017HEV7I oder B007W8REIY Rachmaninoff-Klavierkonzerte 2 & 3 (Cc) bzw. B0000260P2 zusammengestellt werden, aber ebenso durch Klavierkonzert 1 & 2 ASIN: B00000E2UH plus Klavierkonzert 3 & 4 ASIN: B00000E2Q4.

Die DDD-Aufnahme von Stephen Hough aus dem Jahr 2004 (CD-ASIN: B0002VYF4Y Rachmaninoff: Die Klavierkonzerte / Rhapsodie über ein Thema von Paganini bzw. B003XWFLJW, SACD-ASIN: B00030NU9U) besitzt nicht die Frische, Klarheit, Dynamik und Präsenz wie die von Earl Wild mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Jascha Horenstein aus dem Jahr 1965 (20 bit remastered 2003). Eine manchmal anzutreffende Begeisterung für Stephen Hough kann ich nach dem Erwerb seiner Einspielung der vier Klavierkonzerte wegen seiner zu vorsichtigen bzw. zaghaften Spielweise nicht ganz teilen und bin damit nicht allein. Auf YouTube war zum umfangreicheren Vergleichshören von Stephen Hough nur das vollständige Klavierkonzert Nr. 3 zu finden.

Hört man Victor Eresko im Vergleich mit Earl Wild, dann wird der völlig andere Ansatz von Victor Eresko deutlich. Rachmaninow, der es nach dem Sturz des russischen Zaren und der Leninschen Oktoberrevolution vorzog, in den USA und die letzten Jahre in der Schweiz zu leben, wird von Victor Eresko eher wuchtig und schwer gespielt, während Earl Wild ihn energiegeladen und flott spielt. Swjatoslaw Richter und Vladimir Horowitz gehen noch energischer, harscher und zupackender heran. Viktor Eresko nimmt sich Zeit für die Details. Das von ihn gewählte Tempo ist noch langsamer als z. B. das auch schöne von Howard Shelley (ASIN: B000BWF76E), welcher geruhsamer als Stephen Hough herangeht. Auch Nikolai Tokarev hat es mit dem National Philharmonic Orchestra Russia unter Vladimir Spivakov nicht eilig (ASIN: B003US02NY). Die von Victor Eresko in seiner Weise sehr schön gespielte Rhapsodie über ein Thema von Paganini rundet das Ganze auf CD 2 noch ab. Als Fazit kann ich nur empfehlen, dass Sie diese Aufnahmen mit Victor Eresko und dem jeweils überzeugenden Orchester "probieren".
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