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Kundenrezension

am 5. Juli 2012
1970 erschien das dritte Album von Soft Machine mit dem Titel *Third*. Das Album wurde eingespielt in der Besetzung Mike Ratledge (piano, organ), Robert Wyatt (drums, vocals), Hugh Hopper (bass) und Elton Dean (sax). Hinzu gesellten sich vier Gastmusiker.

Das Album war in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert. Zunächst mal brachten sie es mit nur vier Songs auf 2 LP-Seiten und eine Gesamtlänge von 75 min. Auf der andere Seite stellt es die bemerkenswerte Entwicklung einer progressiven Band vom Rock bis hin zum Fusion dar. In der 90er Jahren habe ich über dieses Album den Satz *vom Wind der Freiheit durchwehter Rock, den der Jazz oft hochhob und in seine Gefilde entführte* gelesen, der das Album mit wenigen Worten bestens beschreibt.

Die stilistische Bandbreite umschließt Art-Rock und Fusion mit Psychedelic und sehr viel Jazz. Als Songwriter sind Mike Ratledge mit zwei Songs, Hugh Hopper und Robert Wyatt mit jeweils einem Song vertreten. Vor allem Wyatts ausgeklügelter Song *Moon In June* sticht besonders hervor, denn es ist der einzige Track der auch gesungen wird. Vorausgesetzt man kann Wyatts nöhlendes, dröges Geplapper wirklich als Gesang bezeichnen. Ratledge und Hopper schienen mit der Entscheidung Wyatts, diesen Song mit Lyrics zu versehen, nicht sonderlich erfreut gewesen zu sein. So liegt es auch ganz an ihm das komplette Stück zu tragen und die Akzente zu setzen. Hopper und Ratledge chargieren angenehm im Hintergrund.

Der Rest, wenn man so sagen will, ist von Ideen- und Facettenreichtum geprägte instrumentale Musik auf der Hopper, Wyatt und Ratledge die gesamt Bandbreite ihres spielerischen und kompositorischen Könnnes präsentieren. Nicht enden wollende Orgelexkursionen, dahinwabernde Klaviersequenzen in *Out-Bloody Rageous*. Oder das intensiv gespielte und mit einer unglaublichen Spannungssteigerung aufwartende *Facelift*. Das repräsentatiste Stück auf der CD stellte meiner Meinung nach immer *Slightly All The Time* dar. Es erscheint zwar am strukturiertesten durchkomponiert, behält aber dennoch seinen Sessioncharakter und bietet einige eher unüblichen Melodien- und Tempiwechsel. Wyatts Schlagzeug treibt den Song voran und im Herzstück kommt das Bläser-Ensemble fulminant zum Einsatz.

Was gibt's noch zu sagen? Das Klangbild wurde durch das neue Remastering entscheidend verbessert. Die CD klingt frischer als die vorhergehende Version. Die Bonus-CD peppt zusätzlich auf, auch wenn das Song-Material bereits als Live-CD veröffentlicht wurde.

FAZIT: Soft Machine's 100prozentiger Klassiker...
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