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Kundenrezension

am 18. Februar 2014
Daniel Kehlmanns "F" ist die Geschichte eines Vaters und seiner drei Söhne. Der Roman beginnt mit einem Ausflug, den alle vier miteinander unternehmen zu einer Zeit, als alle Söhne noch Kinder/Jugendliche sind. Nach diesem Ausflug, verschwindet der Vater bis auf weiteres. Was dann folgt ist die Schilderung von entscheidenden Lebensabschnitten der Söhne im Mannesalter, in drei voneinander scheinbar unabhängigen Sequenzen, mit gelegentlichen Auftritten des plötzlich wieder auftauchenden Vaters angereichert. Diese jeweiligen Lebensabschnitte der Söhne haben es durchaus in sich, und bei aller Unabhängigkeit der Ereignisse, sind sie inhaltlich miteinander verknüpft, und auch schriftstellerisch einigermaßen geschickt miteinander verwoben. So weit, so akzeptabel.

Dennoch stellte sich ab einem gewissen Zeitpunkt für mich die Frage worum es denn nun eigentlich ginge, bei dieser vordergründigen Familiengeschichte (ein genauso eigenartiges wie deplatziertes Kapitel über die tatsächliche Familiengeschichte der F's bis zurück ins 14. Jahrhundert inklusive). Betrug, Verrat, Lüge... ja, schön und gut, aber gibt es dabei auch einen größeren Bogen, ein übergeordnetes Interesse oder Aussage, eine Klammer, oder einfach nur eine richtige Geschichte, die alles zusammenhält und 380 beschriebene Seiten rechtfertigt?

Falls sie da war (ist) habe ich sie nicht entdeckt, bzw. Kehlmann hat sie erfolgreich zu verbergen verstanden. So bleibt für mich zurück der Eindruck einer seltsam auseinanderfallenden Geschichte, die zwar irgendwie ansprechend, auch etwas spannend und mitunter nett erzählt ist, aber dennoch letztlich nur Leere entstehen lässt. Das Gefühl das sich einstellt, wenn man einen Stein die Brücke hinunter wirft, aber dann das Aufplatschen auf das Wasser nicht hören kann...

Grds. habe ich so meine Schwierigkeiten mit der zeitgenössischen deutschen Literatur, und ich habe auch nie ein Hehl daraus gemacht (siehe etliche meiner vorangegangenen Rezensionen). Dennoch gebe ich mir Mühe und versuche redlich mir selbst diesen Eindruck zu zerstreuen mit dem Lesen der derzeitig benannten "Schwergewichte". Leider muss ich sagen, dass sich mein Gesamteindruck des Zustandes der deutschen Gegenwartsliteratur auch mit der Lektüre von "F" keinesfalls geändert hat - im Gegenteil: der Inhalt von "F" ist genau so banal und einfallslos wie sein Titel.

In diesem Sinne nur bestenfalls 2 Sterne und eher keine Leseempfehlung.
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