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Kundenrezension

am 23. Februar 2010
Das Leben geht weiter... und hält noch so manche Überraschung bereit. Das habe ich als die Quintessenz aus Banana Yoshimotos "Federkleid" mitgenommen. Und wie wahr... Auch wenn ich mein Leben nicht völlig einer einzigen Liebe unterordnen würde, so wie es die Protagonistin dieser kleinen Geschichte tat, so kenne ich doch auch das Gefühl, von einer großen Liebe verlassen zu werden. Die Welt wird dunkel und was nun...? Wie ein verletztes Wild schleppt man sich in seinen Unterschlupf, und wie im Falle der Protagonistin, so war es auch bei mir der Ort an dem ich aufgewachsen bin. Und wie, als würden sie aus einem ganz anderen Leben stammen, kommen plötzlich wieder alle Erinnerungen hoch, an die Kindheit, die Jugend, an schöne und schwierige Zeiten. An so manches was man schon längst vergessen zu haben glaubte. In dem man das alte Ich wiederentdeckt, fühlt man sich ein Stück weit wie neu geboren. Ein Prozess beginnt und so langsam nimmt das Leben wieder Fahrt auf. "Federkleid" ist eine Geschichte über diesen Prozess. Auch wenn ich vom Charakter her mit der Protagonistin nicht viel gemeinsam habe, so war die Identifikation in dem Moment aufgebaut, als sie in ihrem Heimatort ankommt.
"Federkleid" beginnt schwach. Es ist die erste Erzählung von Yoshimoto die ich gelesen habe. Und selbst wenn auch einiges vom Stil durch die Übersetzung verloren gegangen ist, der Anfang ist schwach, Übersetzung hin oder her. Er legt aber das Fundament für eine schön verträumte Geschichte, die sich nicht dem hektischen Fluss der heutigen Zeit unterwirft. Dabei tauschen immer wieder sehr gekonnt dosierte übernatürliche Elemente auf.
"Federkleid" ist eine kurzweilige Geschichte, die ihre volle Wirkung vielleicht nur bei denjenigen zu entfalten vermag, die in irgend einer Weise etwas Persöhnliches mit der Situation der Protagonistin zu assozieren vermögen. Um auf Vorrezensenten kurz einzugehen: Ich bin kein Japaner, und auch wenn ich einige Zeit in Japan gelebt habe, will ich mir nicht anmaßen japanische Sichtweisen verinnerlicht zu haben. Doch ich bin der Überzeugung, dass dies überhaupt keinen Einfluss auf Verstehen oder Nichtverstehen von Sinn und Bedeutung dieser Erzählung hat. Vielmehr betrifft es gewisse Erfahrungen die Menschen machen oder auch nicht machen, und wie sie mit diesen Erfahrungen umgegangen sind. Die Herkunft spielt da eine untergeordnete Rolle. Auf diese Weise erleben Menschen diese Geschichte sicherlich auch ganz unterschiedlich.

Mein Fazit: Eine kurzweilige Geschichte für einen ruhigen Tag, abseits der alltäglichen Hektik. Keine Offenbarung, kein stilistisches Meisterwerk, aber dennoch lesenswert.
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