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Kundenrezension

am 21. Mai 2010
Auf dem Papier macht diese alles in allem ziemlich vorhersehbare Geschichte vom begabten Schulmädchen, das den Reizen eines eleganten und viel erfahreneren Charmeurs erliegt, einen Reifungsprozess durchmacht und schließlich viel dazugelernt hat, wahrlich nicht besonders viel her. Die Art und Weise, wie sich der tadellose Gentleman David am Ende als der befürchtete ganz Andere erweist, ist so banal, dass diese Enthüllung den Film ebenfalls nicht aus dem Durchschnitt herausheben kann. Woher rühren also gleich drei Oscar-Nominierungen? Es sind die wie immer schillernden Dialoge von Drehbuchautor Nick Hornby (High Fidelity) und eine ununterbrochene Riege charismatischer Darsteller (Alfred Molina als desolater Vater, Emma Thompson als resolute Rektorin in Nebenrollen), die den Film tragen und diesen Nostalgie-Ausflug in das England der beginnenden sechziger Jahre, in denen große Veränderungen ihre ersten Schatten vorauswerfen, zum puren (und übrigens erfreulich jugendfreien) Filmgenuss machen. Die Hauptdarsteller spielen wie aus einem Guss. Carey Mulligan ist ein Naturtalent, das nicht mal eine Schauspielausbildung benötigte, um mit ihrer zweiten Hauptrolle gleich zur Oscar-Kandidatin zu werden.
Außerdem fängt die Dänin Lone Scherfig in einer makellosen und immer stilsicheren Inszenierung die Atmosphäre mondäner Clubs, edler Konzertveranstaltungen und vornehmer High-Society-Treffs, in die David seine blutjunge Geliebte führt, so gekonnt ein, dass man gar nicht möchte, dass diese Zeitreise ihr jähes Ende findet. Denn das ist vielleicht die einzig nennenswerte Schwäche dieser Entwicklungsgeschichte: Der Wendepunkt kommt spät, aber er kommt und danach hat der Film nicht mehr viel zu bieten. Da man als Zuschauer bis dahin aber längst wahlweise dem unwiderstehlichen Charme von Peter Sarsgaard (Garden State,Shattered Glass) erlegen oder aber in das zauberhafte Katie-Holmes-Lächeln von Carey Mulligan vernarrt ist, spielt das dann auch keine Rolle mehr.

Für Freunde von Nick-Hornby-Drehbüchern, Mona Lisas Lächeln und alle die beim Club der toten Dichter weinen mussten und dafür eine angemessene Entschädigung brauchen.
(Extras: ausgelassene Szenen, Featurette)
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