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Kundenrezension

189 von 199 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Perspektiven - ein Praxisbericht, 19. September 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tokina AF 11-16mm/2.8 Objektiv DX für Canon (Camera)
Ich habe das Tokina AF 11-16mm/2.8 für meine Ägyptenrundreise im Sommer 2009 erworben, um das Land und seine Architektur in neuen Perspektiven darzustellen. Abseits der sonst meist üblichen 17mm (Canon APS-C äquivalent 18-26 mm, z.B. EOS 40D oder EOS 450D), die den Weitwinkelbereich zahlreicher Zoom-Objektive begrenzen.

Viele wertvolle Informationen sind schon in den vorausgehenden Rezensionen geliefert worden. Daher möchte ich meinen Bericht im Wesentlichen auf die praktischen Erfahrungen mit dem Tokina AF 11-16mm/2.8 stützen.

* Frage vorweg: Reichen 17mm Weitwinkel an einer Canon-Spiegelreflex mit Crop-Sensor (z.B. EOS 40D oder EOS 450D)? Bisher hätte ich diese Frage mit einem zögerlichen "ja" beantwortet. Heute weiß ich, dass ich mich mit dem bisherigen Nichtkauf eines Super-WW um viele wundervolle Aufnahme-Perspektiven gebracht habe.

Es ist richtig, dass das Tokina AF 11-16mm/2.8 einen so geringen Brennweitenbereich hat, dass es fast wie eine Superweitwinkel-Festbrennweite wirkt. Aber egal, denn dieser Bereich hat es in sich. Warum? Ganz einfach: Unser Auge ist normalerweise nur Fotos mit Perspektiven von bis zu 17mm Weitwinkel gewohnt. Bilder im 11mm Bereich beeindrucken daher durch eine ungewöhnliche Darstellung von Landschaft und Architektur.

Erwarten sie hier aber keine ausgesprägten Fisheye-Effekte. Das Tokina AF 11-16mm/2.8 ist gezielt wie ein normales Weitwinkel-Objektiv korrigiert und weist daher kaum unnatürliche Verzerrungen auf. Somit ist es ideal für eine realistische Darstellung von Landschaft und Architektur. Inbesondere Innenräume, die man bisher mit mehreren 17mm-Weitwinkel-Fotos ablichten muss, passen plötzlich auf ein Bild. In der Tür zu einem 30m² Raum stehend bekommen sie z.B. nahezu das ganze Zimmer mit aufs Bild!

Gebäude, Innenräume oder Häusergassen lassen mit dem Tokina AF 11-16mm/2.8 "räumlich" darstellen. Ein Foto kann plötzlich den realistischen Eindruck von Tiefe und Weite vermitteln, als stünde man selber leibhaftig in der Kathedrale. 17mm Weitwinkel liefern in solchen Situationen lediglich einen Flaschenhalsblick, die Faszination von Raum und Objekt geht für den Betrachter des Fotos zumeist verloren.

* Aber keine Vorteile ohne Nachteile:

- Nur Canon APS-C, nicht für Vollformat (z.B. EOS 5D) geeignet.

- Das Tokina AF 11-16mm/2.8 ist verständlicherweise für ganz viele fotografische Situationen völlig ungeeignet. Zum Beispiel für Portraits und Schnappschüsse. Das Tokina ist quasi das Gegenteil von einem Immerdrauf-Objektiv (z.B. Canon 17-85mm) und selbst für die Landschaftsfotografie dürften die nach oben hin begrenzenden 16mm in ganz vielen Fällen nicht ausreichen. Das heißt --> Objektivwechsel oder Zweitbody.

- Bei der Verwendung des eingebauten Blitzes z.B. der Canon EOS 40D oder der EOS 450D kommt es zu einem sichtbaren Objektiv-Schlagschatten. Der entsteht sicher bei allen Objektiven, nur bei einer Brennweite von 11mm ist er plötzlich auf dem Foto sichtbar. Zum Glück bietet die Lichtstärke von 2.8 ausreichen Raum, um viele Situationen auch ohne Blitz zu meistern. Hier wäre eine Image-Stabilisator eine hilfreiche Zugabe. Aber es geht auch ohne.

- Der Umgang mit der neuen Extrem-Brennweite erfordert am Anfang etwas Mut und Experimentierfreudigkeit, um den wirklichen Scharm dieses Superweitwinkels zu entdecken und die eindrucksvollsten Perspektiven zu finden.

* Meine Meinung: Landschaft und Architektur nicht mehr ohne Superweitwinkel! Wenn Sie diese fotografischen Bereiche ebenfalls mögen, dann werden auch Sie unweigerlich vom Tokina AF 11-16mm/2.8 begeistert sein. Aber ich schreibe es nochmal -> Sie werden das Objektiv im Rahmen eines Shootings wechseln oder das Tokina auf einen Zweitbody schrauben müssen. Denn es gibt verständlicherweise ganz viele Situationen, wo diese Extrembrennweite einfach nicht passt.

Verbleibt die Frage "Canon Objektiv EF-S 10-22mm oder Tokina AF 11-16mm?". Der größere Brennweitenbereich spricht für die Canon Linse. Aber bei einem Test auf photozone.de gewinnt das Tokina 11-16 in den Endnoten für alle Bereiche: Optische und technische Qualität und Preisleistung.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.10.2009 15:40:35 GMT+01:00
Hallo Zetti,

super Rezension, allerdings mit ein paar Korrekturmöglichkeiten:

Ich weiß nicht, ob man es so sagen kann, dass das menschliche Auge Bilder bis zu 17 mm Brennweite gewohnt ist. Man bedenke, das die APS-C Formate einen Crop-Faktor von 1,5 bis 1,6 aufweisen. Damit verringert sich der Bildausschnitt als wäre das Bild mit einer längeren Brennweite geschossen worden. Wenn Sie eine 40D besitzen, dann bekommen Sie Ihre "tatsächliche" Brennweite von 17,6 mm bei der Einstellung 11 mm am Objektiv. "Gewöhnt" ist man eigentlich eher Bilder mit 28-50 mm (KB-Format). Das war zumindest das übliche Format der Objektive für ein "Immerdrauf" im Zeitalter der analogen Fotographie. Dies hat sich bis heute in etwa so gehalten.

Hm, mit dem Hinweis, die Linse sei nur für APS-C Kameras geeignet, bin ich nicht gänzlich einverstanden. Ich hatte dieses Objektiv bereits spaßeshalber auf einer analogen Vollformat-Kamera gehabt und bei 16 mm war von Vignettierung keine Spur zu sehen. Im DSLR-Forum gibt es auch Berichte, welche die bedingte Nutzung des Objektives an einer Canon EOS 5D (bei 16 mm Brennweite) positiv untermauern. Dann hat man in diesem Falle eine Festbrennweite, die auch bei Vollformat- und APS-H Kameras eingesetzt werden kann. Na, wenn das nicht ein Beleg für Investitionsschutz ist ... ;o)

Na, wie dem auch sei. Das Tokina ist jedenfalls eine Investition gewesen, die sich gelohnt hat. Ich gebe es nicht mehr her!

Und noch ein Hinweis: Das mit dem Schlagschatten bei Nutzung des eingebauten Blitzes ist bei dem "Sichtwinkel" und den Abmessungen der Frontlinse nebst Streulichtblende kein Wunder. Ich nutze den eingebauten Blitz meiner Kamera (30D) so gut wie nie. Besser und professioneller kommt man mit einem externen Blitz zurecht, bei dem man unbedingt die Weitwinkelstreuscheibe vorklappen sollte. Wenn eine solche Scheibe nicht vorhanden sein sollte, dann tut es auch ein aufgesetzter Diffusor. Grundsätzlich sind (auch gute) Blitzaufnahmen mit dem Tokina möglich. Und wenn's etwas dunkler wird, dann ist ein gutes Stativ (1- oder 3-Bein) allemal ein wirksames (und auch günstigeres) Mittel, um Verwackler zu vermeiden. Bildstabilisatoren sind kein Allheilmittel und meines Erachtens eher für Objektive mit längeren Brennweiten ein Thema.

Viele Grüße
BrotherInMind

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2009 15:17:36 GMT+01:00
JamesTKirk meint:
17mm an Crop-Kameras entspricht ~28mm an einer KB- oder Vollformat-Kamera!!!

Veröffentlicht am 08.06.2010 17:57:26 GMT+02:00
Danke für Eure Empfehlungen ;)
Ich muss aber mit dem Kauf noch warten. In der Hoffnung, dass jemand auch die Kommentare liest muss ich mal einstreuen, dass der aktuelle Tiefstpreis bei Geizhals 553 Euro ist. Also bei aller Amazon-Liebe, aber bei dem Fremdanbieter kaufe ich nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2010 20:14:30 GMT+02:00
Manchmal versteht man die Preispolitik der Anbieter wirklich nicht... Der Lieferant hat jedenfalls auf seiner eigenen Homepage das Objektiv für ~550 Euro im Angebot - knapp 50€ unter dem hier gelisteten Amazon-Preis. Wohl gemerkt: es ist der gleiche Anbieter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 09:24:59 GMT+02:00
Zetti meint:
Die Preispolitik ist ganz einfach zu verstehen: Amazon verlangt hier für alle Verkäufe eine Provision. Ich denke mal, das ist genau der Betrag der Preisdifferenz. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.05.2011 13:33:19 GMT+02:00
molesman meint:
Sei scheinen die Gebühren bei Amazon nicht zu kennen! 50 € Unterschied ist recht realistisch.

Veröffentlicht am 10.04.2012 23:39:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2012 05:37:51 GMT+02:00
DooFi meint:
Das Teil geht durchaus an Vollformatkameras, bei 11 mm vignettiert es eben extrem.
http://imgur.com/9tVt2

Bei etwa 15 mm sieht man diesen Schatten nicht mehr. Das ist immer noch weiter als die 17.6, die man bei 11 mm mit Crop-Faktor 1.6 z.B. an der 7D sehen würde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2014 21:17:41 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.04.2014 20:10:52 GMT+02:00]
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