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Kundenrezension

am 22. November 2011
Diese Produktion entstand 1961 bei der Decca als Stereo-Remake der missratenen Erede-Einspielung von 1954. Zur Verfügung stand einmal mehr das Orchester der Accademia Santa Cecilia in Rom und Haussänger der Mailänder Scala. Wie schon unter Erede macht der großartige Cesare Siepi den Auftragsmörder Sparafucile zur heimlichen Hauptfigur des Stücks. Seine tiefschwarze, samtige Baßstimme gewinnt dem eigentlich etwas flachen Charakter eine unerhörte und spannungsvolle Tiefenschärfe ab, die einzigartig ist und bleibt. Nicht einmal der große Nicolai Ghiaurov reicht (unter Giulini) an dieses Porträt heran.

Die Hauptrollen sind gut besetzt: Joan Sutherland gibt eine vokal lupenreine und sichere Gilda, die zwar ein wenig langweilig bleibt (im Vergleich zu Callas, Scotto oder Cotrubas), aber das biedere Wiener Mädel Hilde Güden in Technik und Gestaltung weit überragt.
Auch Renato Cioni erweist sich seinem Vorgänger (Mario del Monaco) haushoch überlegen: Zwar ist sein Herzog im Vergleich zu den ganz großen Kollegen Bergonzi, Pavarotti, Björling, Tucker und di Stefano ein wenig weichgezeichnet, aber er singt sicher und geschmeidig, vor allem aber idiomatisch. Das heldentenorale, stumpfsinnige Gebrüll del Monacos werden in dieser Rolle wohl die wenigsten vermissen.
Cornell MacNeill ist kein Gobbi, Warren oder Merrill. Doch ich finde ihn ausgesprochen überzeugend, im Vergleich zum derb-rauhen Protti geradezu überragend. Seine Interpretation besticht durch Prägnanz, gute Technik und Artikulation.
Die Nebenrollen sind sehr gut besetzt (Corena als Monterone, Stefani Malagù als Maddalena).

Sanzogno dirigiert zwar manchmal etwas eindimensional, gibt aber eine kompetente Leitung seines Ensembles. Der Klang der Produktion ist klar und reich - mehr kann man von einer 50 Jahre alten Aufnahme nicht erwarten.

Eine klare Kaufempfehlung und gute Ergänzung zu Serafin, Solti und Giulini.
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