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Kundenrezension

am 14. Juni 2010
War "Ritchie Blackmore's Rainbow" noch von sehr vielen ruhigen und progressiven Nummern und einer gewissen Verspielheit geprägt, so sollte "Rising" deutlich härter klingen. Man sieht bereits am Coverartwork einen Unterschied: Auf dem Erstling sieht man einen Regenbogen über einem Schloss in den Wolken - könnte auch das Plakat einer Hörspiel CD für Kinder sein. Das Cover von "Rising" dagegen zeigt eine zerklüftete Klippenlandschaft und eine gigantische Faust die nach einem Regenbogen greift.

Die Tracks im Einzelnen

Tarot Woman - 5:58
Ein Synthesizer eröffnet das Album mit einer zunächst ruhigen und mystischen Melodie. Zum Ende hin bäumt sich der Synhesizer auf (ähnlich einer anschwellenden Orgel), ehe der monotone Stakkato Riff von Blackmore das Stück eröffnet. Das gleichmäßige, stoßartige Anschlagen der gleichen Gitarren-Seite in Verbindung mit dem Synthesizer-Klangteppich und dem nach vorne peitschendem Schlagzeug schaffen einen drückennden Rhytmus, auf dem sich Sänger Dio richtig austoben kann. Mit beschwörendem, beinahe überschlagenden Gesang erzählt er über eine Kartenleserin. Das Highlight des Tracks wird dann das ineinanderlaufende Solo von Gitarre und Keyboard und die letzte Strophe, in dem das Stück noch mal richtig Fahrt aufnimmt.
5/5 Sternen

Run with the wolf - 3:40
Etwas gemählicher wird es dann mit dem zweiten Stück, dass man am ehsten als Mid-Tempo-Stampfer bezeichnen könnte. Schlagzeug und Bass spielen einen wiederkehrenden Rhytmus, während im Hintergrund ein Keyboard-Klangteppich wabert. Auch hier ist das Solo - dieses Mal sehr getragen - das Highlight. Neben der Gesangleistung von Dio versteht sich.
4/5 Sternen

Starstruck - 4:05
Nach zwei eher ernsten und auch dramatischen Nummern, geht "Starstruck" einen ganz anderen Weg. Eine leichtfüßige Rocknummer, in welchem Sänger Dio von seinem üblichen Text-Schema (In Fantasy-Lyrik gekleidete Metaphern) abweicht. Hier singt er über eine - sagen wir mal - nervende Dame. Ein herrlicher Text, der zum Schmunzeln einlädt: If I'm high on a hill, She will still be looking down at me (...) I could fly to the moon, But she'd soon find a way to be there. I never knew for a while, That a smile made 'em really care. She wants a souvenir
To everyone it's clear. She's hooked, one look. She wants a photograph, And everybody laughs, But not me, 'cause I see, She's creeping like a hungry cat, Seen it before and I know it can mean that.
Musikalisch eine knackige Rocknummer, dass durch Cozy Powell's Arbeit am Schlagzeug eine besondere Dynamik gewinnt.
5/5 Sternen

Do you close your eyes - 2:58
Jedes Meilenstein-Album hat irgendwo einen Song, der nicht ganz die große Klasse anderer Titel auf dem Album halten kann. Diese kurze Rock n Roll Nummer mit leichtem Glam-Einschlag ist diese Nummer auf "Rising". Nett, gefällig und nicht negativ auffallend - aber eben mit den übrigen 5 Songs nicht zu vergleichen.
4/5 Sternen

Stargazer - 8:26
Das Epos der Platte. Ein rasantes Schlagzeug-Intro geht in einen drückenden Rock Stampfer über. Das überlange Stück begeistert nicht nur durch die hypnotische Melodie, sondern vor allem durch sein Arrangement. Bass, Schlagzeug und Gitarre feuern drückende Riffs in die Magengegend des Hörers, während im Hintergrund Keyboard und ein Streicherensemble praktisch gegen die klassische Rockband eine hypnotische, klassisch anmutende Melodie spielen. Hier zeigt sich einmal, welches Glück Rainbow mit Dio hatten: Nur eine kräftige, mehrere Oktaven umfassende Stimme kann mit so einer Klangwand arbeiten. Mit Inbrunst hält er seine Stimme standfest, wenn sich die Instrumente immer dramatischer hochspielen.
Eigentlich mehr als 5 Punkte - eines der besten Rock Stücke, die je geschrieben wurden.

A Light in the black - 8:11
Rainbow werden heute öfters mal als die Ahnen der Metal Musik gepriesen. Auch wenn sich Rainbow wohl eher als Rock Band sahen, so wird ihre Bedeutung für die Metal Musik auf diesem Album v.a. beim epischen "Stargazer" und dem abschließenden "A Light in the black" deutlich. Der rasante Rock Track liefert mit donnerndem Rhytmus, dem eingängigen Riff und dem "Umeinander-Gekreise" von Gitarre und Keyboard im ausgedehnten Solo die Grundlage für spätere Großtaten anderer Metal Legenden. Ein würdiger Abschluss eines rundum überzeugenden Albums .
5/5 Sternen

Fazit
Nur bei wenigen Alben stimmt alles - Songwriting, Produktion, Coverartwork, Instrumentalisten/Gesang. Doch "Rising" gehört zu diesen wenigen Alben. Einer der besten Gitaristen des Rocks und einer der besten Sänger im Rock befinden sich hier auf ihrer kreativsten und stärksten Phase - unterstützt von einer starken Backing Band. "Rising" ist einfach ein musikalisches Meistwerk und für mich das beste Werk, das Dio je mit seiner Stimme veredelt hat (und wie wir wissen hat er einige starke Alben veredelt).
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