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Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter des Sleaze-Rock, 5. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Appetite for Destruction (Audio CD)
Ich würde sagen dass mit diesem Album die Sleaze-Szene erst so richtig begann, jedenfalls habe ich erst bei diesem Album verstanden was mit dem Wort "Sleaze" in Bezug auf Rock-Musik gemeint war. Und ich muss wirklich sagen dass mindestens 10 Songs dieses Albums wahre Perlen sind, "Anything Goes" und "You`re Crazy" sind nur guter Durchschnitt. Aber Songs wie das göttliche "Paradise City",das süchtig machende "Sweet Child o mine",das rotzig punkige "Its so easy" und den rebellischen Hammer-Opener "Welcome to the Jungle" sind wirklich Kracher vor dem Herrn, aber auch der Rest steht dem im Grunde nicht viel nach - man hätte so gut wie jeden Song als Single auskoppeln können, meine 2 Lieblings-Album-Songs sind zum Beispiel "Outta get me" und "My Michelle". Ein unglaublich professionelles Debutalbum, das hart rockt, aber auch gleichzeitig durch seine unheimliche Eingängigkeit den Mainstream zufrieden stellte. Zu recht das meistverkaufte Debut-Album einer Band bis heute. Die prägnanten und prägenden Riffs, die Slash aus seinem Handgelenk schüttelt, kommen unheimlich locker und gleichzeitig virtuos daher, die hohe helle dreckige eigenständige Stimme von Sänger Axl Rose vermag dem Album den restlichen Stempel aufzudrücken. Übrigens konnte Axl Rose live stimmlich mich noch nie überzeugen, da hört er sich immer wie das quäken eines bösen kleinen Ferkels an und trifft selten den richtigen Ton, für mich live leider ein echt mieser Sänger, der sein fehlendes Talent mit einer extravaganten Bühnenshow zu vertuschen versucht - hat jetzt aber mit dem Album nichts zu tun, das ist zurecht ein Glanzstück und sollte in keiner Rock-Sammlung fehlen.

Ich möchte nochmal auf Nachfolge-Alben Use your Illusions 1+2 eingehen:

Merkt eigentlich keiner, ausser mir, dass dort plötzlich ein ganz anderer Musikstil gespielt wird, bei den dortigen insgesamt 30 Songs wird experimentiert was das Zeug hält. Ich finde auch, dass dort gar kein richtiger Sleaze-Hardrock mehr gespielt wird, nur die wenigsten Songs empfinde ich dort noch als solches. "November Rain", "Dont Cry","Estranged" und viele andere sind zwar tolle Balladen ,und die Cover "Knockin on Heavens Door" und "Live and let Die" sind auch gut gelungen, aber das ist doch alles irgendwie für die Mainstream-Masse produziert - alleine schon die Instrumentierung mit Bläsern, Saxophon, Orchester, Keyboards, Klavier, Mundharmonika, Akkustik-Gitarren, Backround-Sängerinnen - das sind doch alles keine typischen Hardrock-Instrumente. Für mich besteht eine Hardrockband aus einer oder mehrerer Gitarren, 1 Bass, 1 Schlagzeug, 1 Sänger, und wenn es unbedingt sein muss, einem Keyboard als Sound-Teppich. Aber dass was Guns n Roses da auffahren hat meines erachtens nichts mehr mit Hardrock zu tun, da sind Welten zwischen dem echten Hardrock-Album Appetite for Destruction und den experimentellen Indie-Rockalben Use your Illusions-Alben. Ich wollte das einfach mal loswerden - denn die Alben gefallen mir überhaupt nicht, und schon gar nicht wie man versucht unter dem Namen Guns n Roses und dem daraus resultierenden Hype plötzlich mit Genrefremder Pseudo-künstlerisch-hochwertiger Musik Kapital zu schlagen, was auf mich nur wir aufgebauschter billiger Mainstream-Kitsch rüberkommt. Guns n Roses können ja tun was sie für richtig halten, und der Mega-Erfolg gab ihnen ja auch recht, aber ich als echter Hardrocker war damals schon sehr enttäuscht von diesen seltsamen Use your Illusions-Alben, und das plötzlich jedermann Guns n Roses gehört hat, egal ob Hausfrauen oder irgendwelche uncoolen Banker-Typen, die dachten wenn man Guns n Roses hört wäre man cool. Die Alben waren doch plötzlich übersät mit Balladen, das hatte doch zum grossteil gar nichts mehr zu tun mit dem Debut-Album. Wenn ich mir hier immer die Rezensionen der anderen durchlese, die irgendwie alle Guns n Roses-Werke in einen Topf schmeissen und als Meisterwerke bezeichnen, denke ich immer - das Debut klar, aber diese Use your Illusion-Hausfrauen-Kacke ??? - Nee, wirklich nicht.
Am allerhärtesten sind aber diejenigen, die aus Nostalgie-Gründen sogar Chinese Democracy noch 5 Sterne abgewinnen können und sich das Album zwanghaft künstlich schönhören wollen. Ein Album dass stilistisch im übrigen wieder nicht viel mit seinen Vorgängern gemeinsam hat. Ich finde diese göttliche Verehrung von dieser Band eh für stark übertrieben, zumindest live waren Guns n Roses oft ziemlich neben der Spur. Jetzt wollen mir wieder Viele was von musikalischer Weiterentwicklung und meinem engstirnigen Denken mit Scheuklappen erzählen wollen, aber wenn ich halt nun mal eine Platte mag, dann gehe ich normalerweise davon aus, dass sich die nächtste auch wieder ähnlich anhört, denn deswegen kaufe ich mir ja den Nachfolger. Und zu musikalischer Weiterentwicklung nenne ich nur 3 Bands - Scorpions - Metallica - Bon Jovi !!! - Sonst noch Fragen ?
Klar wenn man will lässt sich alles schönhören, aber wir wollen doch hier eigentlich objektive Tipps geben und nicht versuchen irgendwelche Gruppen zu hypen, bekommen ja kein Geld dafür!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.08.2013 01:37:59 GMT+02:00
Rednaxela meint:
Den Appetite for Destruction Teil würde ich so unterschreiben, obwohl ich "Anything Goes" und "Youre Crazy" ebenfalls saugut finde.
Und definitiv klingt das Illusion - Doppelalbum um einiges anders. Ich kenne privat eigentlich niemanden, dem das nicht auffällt.
die 1988er "Lies" hat ja schon angedeutet, in welche Richtung es gehen sollte (also die B-Seite davon).
Die aufpolierte Version "versaut" auch son bischen die Rohheit, die ne Menge der Stücke doch eigentlich haben würden...
(Bsp.: You Could Be Mine, Back Off Bitch, Right Next Door..., Shotgun Blues, Garden Of Eden, Coma, Perfect Crime...)
Trotzdem finde ich die Alben sehr gelungen. Gefallen dir die UYI Platten überhaupt garnicht???
Ich meine, Kapital hätten sie auch mit einer Appetite for Destruction 2.0 erschlagen können, so wie das über die Theke ging... Hatten se (Axl...) wohl kein Bock drauf.
"Chinese Democracy" jetzt damit zu vergleichen, wäre übertrieben. Alleine dass dort kein Slash spielt, lässt "Vergleiche" ja schon verfallen... Wie gut man das Album aber findet, ist letztlich ja Geschmackssache... nen paar Songs fand ich auch garnicht so verkehrt^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2013 22:15:47 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Es gibt bei den Use your Illusions-Scheiben schon etliche brauchbare Sachen, aber eben auch sehr viel experimentellen Mist. Ich vertrete eigentlich auch die hier schon oft geäusserte Meinung, dass man besser ein gescheites Album gemacht hätte, und dass ohne Cover-Versionen und mit einem Hang zu den rockigen Titeln.
Aber insgesamt gesehen, ist das nicht mehr meine Musik - dafür sind auch zu viel Nicht-Hardrock-Instrumente mit dabei, wie Klavier, Mundharmonika, Bläser, Backroundsängerinnen usw.
Das hat irgendwie plötzlich so was gross angelegtes Queen-artiges.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2014 06:25:06 GMT+02:00
Muss mal ne Lanze für Chinese Democracy brechen. Ja, ich bin GNR-Fan (mag die raue Appetite-Seite, die pompösen Illusions, das akustische Lies) und besonderer Axl-Fan. Ich finde seine Stimme genial (selbst heute, wenn er sich zusammen reißt), ich könnte allerdings auch ohne sein Organ leben.
Nun ist die Band nun mal auseinandergebrochen und ich kann Leute verstehen, die sich auf ein Fan-Lager stellen und dort einseitig Stellung beziehen, wie es ja die meisten tun. Ich kann auch Leute wie dich verstehen, für die Democracy nichts mehr mit Appetite stilistisch (unter dem großen Hard-Rock-Mantel) zu tun hat. Und da hast du ja völlig recht.

Allerdings sollte man so fair sein, die Musik mal ohne Hintergründe zu betrachten, ob sie denn auch gut ist. Und da muss ich sagen: Chinese Democracy trifft voll meinen Nerv (noch mehr als die genialen, aber etwas zu gestreckten Illusions). Die Produktion ist überladen, aber trotzdem treffend arrangiert. Die "Wall of Sound" tut ihr übriges und alle Gitarristen sind wirklich genial. Anderer Stil als Slash, aber definitiv ebenso genial. Axl's Stimme ist im Studio durchgängig da. Die Balladen funktionieren, und die Rocker gehen ziemlich geil ab. Ich mag sogar die Industrial-Elemente.
Wer also aufgeschlossen und nicht allzu enttäuscht von der Band-Trennung ist, sollte definitiv allen Alben eine Chance geben. Man muss ja nicht immer so geradlinig ihre Linie fahren wie eben AC/DC.
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