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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 29. Dezember 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Samsung ATIV Book 9 als Ultrabook kommt in 13" mit der unglaublich hohen Auflösung von 3200 x 1800, was ohne Anpassung in der Skalierung von Windows zu mikroskopisch kleinen Schriften und Symbolen führt und einem Brillenträger mit über 40 Jahren wie mir erheblich zu klein ist. Das Gerät wird mit Windows 8 ausgeliefert, das im Vergleich mit Windows 8.1 weniger Optionen in der Skalierung aufweist und so hat sich Samsung dazu entschieden zur Auslieferung die Auflösung auf 1920 zu stellen. Das ist bei diesem Display eigentlich eine Untat, aber anders war es wohl nicht zu machen.

Nach dem Erhalt habe ich das Gerät deshalb recht schnell auf Windows 8.1 geupdatet. Und die Auflösung auf den hohen Wert von 3200x1800 eingestellt, die wohl für viele ein Kaufkriterium darstellen dürfte. Bis auf die Farbe Gelb (ähnelt mehr einem Senf-Grün, auch nach einem automatisch vorgeschagenen Firmware-Update des Bildschirms) ist die Darstellung wirklich beeindruckend bunt, hat hervorrangende Winkel-Eigenschaften (man kann von jeder Position aus alles gut erkennen) und natürlich knackig scharf.

Leider wird der tolle erste Eindruck spätestens dann getrübt, wenn man ältere und nicht auf diese hohe Auflösung angepasste Anwendungen startet. Windows 8.1 erkennt diesen Fakt nämlich und zoomt die jeweilige Anwendung dann einfach etwas größer. Da das flächig passiert, sieht ein solches Programm dann entsprechend fransig und häßlich aus, aber immerhin ist sie dann ohne Lupe nutzbar.
Auch einige der mitgelieferten Anwendungen von Samsung selbst sind noch nicht auf die hohe Auflösung angepasst und wer schon immer mal eine Briefmarkengroße Meldung in einem Tray-Fenster lesen wollte, die leider irgendwie nicht automatisch hochgerechnet werden, der ist hier richtig!

In einem Vergleichsvideo auf Youtube konnte ich sehen, daß das direkte Konkurrenz-Produkt von Apple solche Skalierungsprobleme nicht aufweist.

Ein Sonderfall ist auch noch die Verwendung der originalen Remote Desktop Anwendung von Microsoft. Diese selbst ist natürlich von Microsoft an die hohe Auflösung angepasst, aber leider ist sie nicht in der Lage den dargestellten Desktop entsprechend zu zoomen. Das führt dazu, daß ein eigentlich 1920x1080 Pixel großer Desktop eines ferngesteuerten Rechners in Viertelgröße in einem Fenster mit winzigen Symbolen angezeigt wird (sofern man die Auflösung des Remote Desktops festgelegt hat, sonst hat man einen verdammt großen Remote Desktop mit winzigen Symbolen, was für die normale Handhabung unbrauchbar ist, es sei denn man versucht auf dem Remote Desktop die Skalierung ebenfalls zu erhöhen, was wohl nur wenige ernsthaft in Erwägung ziehen werden).
Abhilfe habe ich bisher nur bei TS Royal gefunden. Dieses Remote Destop Programm ist glücklicherweise in der Lage auch kleinere Remote Bildschirme auf die native Auflösung des ATIV zu zoomen und ermöglicht so die korrekte Bedienung.

Das Gehäuse besteht im Deckel und Unterkörper aus Aluminium (der Boden ist wohl aus Kunststoff) und bleibt auch bei längerer Betriebszeit immer schön kühl. Durch die schmale Bauart sind nur die USB 3.0 Buchsen als Standard ausführt. Für VGA benötigt man einen Adapter (nicht mitgeliefert) und für Ethnernet ebenfalls (mitgeliefert), HDMI ist als MicroHDMI wie bei einigen Tablets ausgeführt.

Der Lüfter nervt auch bei voller Auslastnug nicht, ist aber im Vergleich zu meinem T530 doch gut hörbar. Die Tastatur ist beleuchtet (in Schritten dimmbar) und hat einen extrem kurzen Hubweg, aber durchaus brauchbar, wenn man sich erst mal mit dem kleinen Tasten-Abstand vertraucht gemacht hat. Das Touchpad ist eine einzige Fläche, die linke und rechte Maustaste wird durch eine Kippelbewegung ausgelöst. Da die Touchoberfläche am Rand aber keinen tauben Punkt hat, kommt es oft vor, daß man beim Benutzen gerade der rechten Maustaste den Cursor weiter bewegt und vielleicht nicht mehr mit dem Cursor auf der gewünschten Stelle steht.

Das Display löst nicht nur extrem hoch auf, sondern ist ein vollwertiger Touchscreen, was mit Windows 8(.1) inzwischen Sinn macht und bei angepassten Anwendungen und der Metro-Oberfläche auch eine ansprechend intuitive Bedienung ermöglicht. Dabei ist es aber auch spiegelglatt, was bedeutet, daß bei der Nutzung in hellen Büroumgebungen auf volle Leuchtstärke gestellt werden muss (das reduziert aber auch die Laufzeit der Akkuladung erheblich), damit man noch etwas erkennen kann; Deckenlampen sind leider sehr gut sichtbar; Personen die sich von hinten nähern aber auch, denn das Ding spiegelt wirklich höllisch, was es für mich und für gelegentliche Mitnahme zur Arbeit und anderen Gelegenheiten recht untauglich macht. Auf dem Sofa daheim, mit gedimmter Beleuchtung hat es aber durchaus seine Daseinsberechtigung.

Die wenigen älteren Spiele, die ich ausprobiert habe, funktionierten in fast keinem Fall, scheinbar führt das so hoch auflösende Display dort zu erheblichen Problemen. Der Klang der Lautsprecher ist für ein so schmales und leichtgewichtiges Gerät allerdings eine Wucht. Da haben die Soundmechaniker ganze Arbeit geleistet.

In Summe kann ich dieses Ultrabook nur Personen empfehlen, die sich entweder mit den aus der hohen Auflösung resultierenden Problemen arrangieren können oder die nur die 'normale' Auflösung von 1920x1080 verwenden wollen. Dann aber dürfte sich schnell etwas günstigeres finden, vor allem, weil die Ausstattung mit der kleinen SSD (nur 128 GB, das ist schnell aufgebraucht), relativ wenig Arbeitsspeicher (4 GB) und dem Ethernet-Adapter sich gegenüber den Mitbewerbern doch recht dünn ausmacht.

Wenn man die durch die hohe Auflösung und das spiegelnde Display bedingten Probleme in Betracht zieht bleibt unter dem Strich leider nicht viel von dem Ultra des Notebooks über. Denn die eigentlich begrüßenswerte Mobilität wird durch die extrem spiegelnde Oberfläche ad absurdum geführt. Und so kann ich das Gerät eigentlich nur für das Sofa im abgedunkelten Wohnzimmer zum Surfen, Youtube-Video und Mails anschauen empfehlen.

Aber dafür ist es eigentlich zu teuer und die genannten Aufgaben kann man mit einem Tablet fast genau so gut lösen. Mit Windows, iOS oder Android.
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