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Kundenrezension

am 27. August 2013
Ich möchte bei meiner Rezension nicht auf die Qualität der Romane eingehen. Das tun andere schon zur Genüge. Ich möchte viel mehr auf etwas aufmerksam machen, was viele Leute übersehen. Teilweise auch weil das Cover des Buches einen gewissen Etikettenschwindel betreibt.
Denn die The Walking Dead Romane sind NICHT Romane zur Fernsehserie, sondern Romane zum COMIC. Letzteres aber auch nicht wirklich und das obwohl Robert Kirkman selbst die Geschichte hierzu entworfen hat, sich aber wohl in seinem eigenen Universum nicht mehr so recht zurecht findet. Aber eins nach dem anderen.

Warum sollen diese Romane nicht zur TV-Serie gehören? Nun merkte man es dem ersten Roman noch nicht auf dem ersten Blick an, so finden sich spätestens im zweiten Band allerlei Dinge, die nicht zur Fernsehadaption von The Walking Dead passen.
Hierfür muss ich leider einige winzige Details aus Serie, Romanreihe und Videospiel spoilen. Aber keine Bange - nichts davon ist wirklich wichtig.

Dabei sehe ich es nicht einmal als größtes Problem an, dass die Protagonistin des zweiten Romans -Lilly Caul- in der TV-Adaption nicht vorkommt. Dies mag zwar bereits ein Indikator sein, gleichzeitig jedoch bricht dieses Detail dem Ganzen nicht das Genick.
Spätestens wenn jedoch einer der Hauptcharaktere -Bob Stookey- als älterer (weißer) Mann mit Trinkproblemen, der früher beim Militär war und in dem der Governor sogar eine Art Vaterfigur sieht im Roman auftaucht, sollten bei allen Leuten die bereits die Trailer zur 4. Staffel der Serie gesehen haben, die Alarmglocken losgehen. Denn dieser Charakter taucht in dieser Form in der 4. Staffel gar nicht auf. In der TV-Serie The Walking Dead ist Bob Stookey nämlich ein Afroamerikaner Ende 30 (gespielt vom großartigen Lawrence Gilliard Jr.), der wohl so gar keine Vaterfigur für den guten Governor abgeben kann und dessen Hintergrundgeschichte in der TV-Serie somit wohl auch mit den Ereignissen hier im Buch nicht so recht übereinstimmen wird.

Wer also glaubt, sich mit den Romanen schon einmal in Stimmung für die 4. Staffel zu begeben, kann sich das getrost schenken. Denn auch wenn auf dem Roman munter Aufdrücke und Sticker ihn als perfekte Ergänzung zur TV-Serie beschreiben, so ist der Roman leider nicht in diesem Universum angesiedelt und steht stellenweise sogar in Widerspruch hierzu.
Tja passt der Roman dann wenigstens als Vorgeschichte zum Comic? Die Antwort ist ein Jein.

Zum eigentlichen Comic mag der Roman ganz gut passen, jedoch wurde das Comicuniversum mittlerweile u.a. um die großartigen Telltale-Episodenspiele um eine großartige Vorgeschichte ergänzt. Und wer die kennt, merkt, dass sich spätestens hier wieder die Katze in den Schwanz beißt.
Denn Lilly Caul ist ein wichtiger Charakter in dem Videogame-Prequel. Sie ist stark, selbstbewusst und vor allem mit ihrem Vater zusammen der -Achtung Spoiler- innerhalb der Episoden ein recht dramatisches Ende findet -Spoiler Ende-.
Wenn nun Lilly im Roman als naiv, wenig willensstark und emotional ziemlich schwächlich dargestellt wird, mag das dem geneigten Videogamer schon irritieren. Spätestens jedoch wenn sie davon erzählt, wie ihr Vater von einer Meute Zombies vor einem Bus zerfleischt wurde, um sie zu retten, stellt sich das Buch in krassen Widerspruch zur Vorgeschichte der Comics durch die Telltale-Videospiele und katapultiert sich damit in Richtung Non-Canon.

Ich könnte noch einige Dinge mehr aufzählen, die mir beim Lesen aufgefallen sind, aber ich denke, was ich oben aufgeführt habe, reicht aus, um zu zeigen, wo das Problem mit diesen Büchern liegt. Sie passen, leider nirgendwo so richtig rein und versuchen das teilweise vor dem Leser zu verbergen.
Nun kann jeder am Ende für sich selbst entscheiden, ob ihn das alles stört oder nicht. Jedoch wurden sie nun wenigstens einmal darauf hingewiesen liebe Kunden.
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