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Customer Review

on May 9, 2012
Als Schulze anfing Musik zu machen, war ein Synthesizer noch etwas elitäres und ungewöhnliches. Elektronische Musik gab es so gut wie gar nicht. Sie wurde erst später durch Künstler wie Jean-Michel Jarre, Tangerine Dream oder Kraftwerk langsam salonfähig.

Die "Berliner Schule" der Elektronik (Lange Stücke mit großen schwebende Klangteppichen und großangelegten Sequenzerläufen) hatte in ihrem Ursprung etwas mystisches. Solche "Musik", solche Klänge hatte man bis dato noch nicht gehört.

Heute ist man durch alle möglichen Medien an elektronische Klänge oder auch Geräusche gewöhnt. Ein synthetischer Klang, ein elektronsicher Rhytmus, eine Vocoder-Stimme haut heute keinen mehr so einfach vom Hocker.

Diese Musik ist nach wie vor (und insbesondere in der heutigen hektischen und schnellebigen Zeit) etwas für eine Minderheit, die sich zum Musikhören noch Zeit nimmt und das akustische Ereignis zum Träumen oder Entspannen nimmt.
Kein Trallala für den Hintergrund, kein Popsong zum Mitklatschen, kein Gestampfe fürs Auto, kein künstlich gecasteter Step-Bär (den in ein paar Wochen keiner mehr kennt), keine Bohlensche Gewinnorientierung ...
Musik zum Zuhören ... Das kennen nur noch wenige. Musik als Genuss.

Klaus Schulzes Stil hat sich mal mehr, mal weniger geändert: mal mehr experimentel, mal mehr mit herkömmlichen Instrumenten gepaart, mal exotisch, mal harmonisch, mal mehr rhytmisch etc.
Die Grundrichtung ist aber geblieben.

Hier gibt er ein Paradebeispiel seines langen Oeuvres ab: lange Stücke, kraftvolle Klänge und Harmonien, stilvolle Sequenzerläufe, elektronische Percussion.
Das ganze dann noch mit der unheimlichen Stimme von Lisa Gerrard gepaart. Das hat er zwar auf der Studio-CD "Farscape" schon getan, aber mit diesem Live-Konzert von 2008 setzt er noch einen drauf.

Noch schönere Klangflächen und eine noch fulminantere Lisa Gerrard. Was diese Frau mit ihrer Stimme veranstaltet ist schon herausragend.
Wenn man das ganze dann noch über eine Surround-Prozessor abhört, bekommt eine noch beindruckendere Atmosphäre.

Von mir (mittlerweile 47 und seit über 30 Jahren der elektronischen Musik zugetan) ganz klare 5 Sterne für eine richtig gute CD mit elektronischer Musik der alten Schule.
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