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Kundenrezension

am 20. April 2007
Für besinnliche Stunden ist "On the Way to Wonderland" nur bedingt geeignet -- das Album enthält 15 Songs mit geradlinigem, solidem Gitarrenrock ohne Firlefanz, ohne nervige ausufernde Soli, aber mit viel Rhythmus, klaren Melodien und der Grundbedingung für gute Musik: dem Instinkt dafür, wie ein guter Song klingen muss. Und auch die Texte überzeugen insgesamt.

Mein Gesamteindruck nach dem ersten und zweiten Hören: Das wird noch ein drittes (viertes, fünftes...) Mal am Stück gehört; die Jungs von "Sunrise Avenue" können was! Die Musik hat viel Drive, das ganze Album hat keinen Durchhänger, das ist solide Ware.

Allerdings -- einen echten Abräumer enthält "On the Way to Wonderland" leider auch nicht. Einige Tracks ragen trotzdem heraus: "Fairytale Gone Bad" natürlich -- einer der dynamischsten Songs der CD, was aber nicht heißen soll, dass der Rest Schlafmützenmusik wäre. Aber diese Geschichte einer kaputten Beziehung ist einfach perfekt umgesetzt. Auch "Choose to Be Me" hat was -- melodischer Rock mit typischem Punk-Rhythmus unterlegt; stellenweise erinnert's an Green Day. Das macht Laune... Eine gute Wahl für den CD-Auftakt!

Weitere Empfehlungen: "Heal Me" hat besonders viel von diesem gewissen düsteren Etwas, das Sunrise Avenue vom 08/15-Mainstream unterscheidet. Den Gegenpol bietet "Destiny", das eigenwilligste Stück der CD -- und gewiss nicht das schlechteste. Country-Einflüsse kann ich hier zwar nicht heraushören, aber gekonnte Anleihen beim 60er-Jahre-Sound à la Beach Boys durchaus. Dass Sunrise Avenue bei allem lockeren Westküsten-Sound dennoch Rockmusik machen, schmälert den Genuss keineswegs... Etwas schwächer (aber wirklich nur *etwas* schwächer) ist "Fight 'til Dying".

"Only" und "Into the Blue" wiederum sind schöne stimmungsvolle Balladen; vor allem "Into the Blue" gehört zu den Highlights der CD. Hier zeigen Sunrise Avenue, dass sie auch die ruhigen Töne draufhaben. Und dass Samu Haber singen kann, hat man ja schon längst bemerkt.

Ein vielversprechendes Debüt also, das auf viele weitere gute Alben hoffen lässt. Wenn sich Sunrise Avenue noch ein wenig mehr Ecken und Kanten zulegen, noch ein wenig bissiger werden, dann könnte der CD-Titel eines nicht allzu fernen Tages Programm werden.
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