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Customer Review

on January 16, 2003
Auf einem Gartenfest kündigt eine junge Frau der jungen Rechtsanwältin Maria Kallio an, etwas mit ihr bereden zu müssen. Als sich die beiden tags darauf treffen wollen, findet Maria die junge Frau tot in ihrem Garten. Der Freund der Toten wird als Tatverdächtiger verhaftet und bittet Maria um ihren Rechtsbeistand. Bald schon stellt sich der Verdacht ein, dass in der feinen Gesellschaft des Espooer Vororts Tapiola jemand ein dunkles Geheimnis birgt, denn auch der augenscheinliche Selbstmord der Schwester des Verhafteten vor mehr als einem Jahr scheint ein paar Merkwürdigkeiten aufzuweisen.
Der dritte bei rororo erschienene Lehtolainen-Krimi ist chronologisch gesehen nach „Alle singen im Chor" eigentlich der zweite Fall der jungen Rechtsanwältin Maria Kallio. Auch im Vorgänger-Roman konnte man bereits deutlich die Vorbilder Lehtolainens erkennen. Die Ankündigung einer Enthüllung, ein fester potentieller Täterkreis (Partygäste) und der Zusammenhang mit einem Verbrechen, das eigentlich weit vor der eigentlichen Handlung des Romans liegt. All dies lässt Parallelen zu den Ermittlern einer Agatha Christie schließen. Es kommt sogar vor, dass sich Kallio nach den grauen Zellen eines belgischen Detektivs sehnt und als Maria Marple bezeichnet wird.
Der Mordfall ist gut konstruiert, der Lokalkolorit wirkt authentisch und der Charakter der Maria Kallio sehr gut gezeichnet, zumal man eine klare Entwicklung in ihrer Persönlichkeit erkennen kann. Nur leider macht das alleine noch keinen guten Krimi aus. Kallio radelt die meiste Zeit von einem Gespräch zum nächsten, hat es mit einem widerborstigen und unkooperativen Kommissar und ansonsten auskunftswilligen Familienmitgliedern zu tun. Die Gespräche erscheinen mitunter fad und sobald Lehtolainen Action und Spannung einbauen will, scheint sie an ihre schriftstellerischen Grenzen gekommen zu sein. Viel zu plump begibt sich Kallio auch bei diesem Roman gegen Ende in Gefahr und überführt den wahren Täter. Die anderen bislang in Deutschland erschienenen Krimis von Lehtolainen gefielen mir besser.
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