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Kundenrezension

am 27. Juni 2007
In ihrem Reisebericht erzählt Sylvia Deuse von ihren Erlebnissen als Radpilgerin. 798 km fährt sie mit ihrem Partner auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela. Auf ihrer Reise macht sie viele interessante Erfahrungen. Da ist zum Beispiel dieser Hans, der sich ihnen gleich am ersten Tag anschließt. Von Anfang an gibt es kleine Sticheleien zwischen Hans und Deuses Partner, der ebenfalls Hans heißt. Nach längerer gemeinsamer Fahrt ist Hans 2 eines Morgens nicht mehr da. Er wird sich wohl alleine auf den Weg gemacht haben, um schneller fahren zu können und sich nicht jede Sehenswürdigkeit ansehen zu müssen.

Deuse lernt auch die Freundlichkeit der Einheimischen kennen, die einem bei jeder Gelegenheit weiterhelfen. So sind Reiseführer meist gar nicht nötig. Sehr gewöhnungsbedürftig sind hingegen die spanischen Essenszeiten. Um 19.00 Uhr findet man so gut wie kein Restaurant, in dem man zu Abend essen könnte, um 22.00 Uhr hingegen, wenn man nach einer anstrengenden Radtour am liebsten ins Bett gehen würde, öffnen die Restaurants. So müssen sich Deuse und ihr Partner fast jeden Abend auf die Suche nach einem Restaurant mit "Ausnahmeöffnungszeiten" begeben.

Ein weiteres Negativerlebnis ist die Nationalstraße. Abseits der großen Straßen gibt es häufiger dschungelartige Wege, die man nur als Fußpilger noch bewandern könnte. Deshalb ist die Nationalstraße manchmal die einzige Alternative, um nach Santiago de Compostela zu kommen. Der Lärm, den die LKWs verursachen, ist dabei unerträglich und man muss aufpassen, dass man nicht von unaufmerksamen Autofahrern überfahren wird. Die Landschaft entlang der Küstenroute ist aber wunderschön. Von kleinen malerischen Dörfern und wunderschönen Stränden bis zu grandiosen Blicken aufs Meer, ist alles dabei, was man sich nur erträumen kann.

Im zweiten Teil des Buches berichtet Deuse von ihren Erlebnissen, die sie ein paar Jahre zuvor als alleinreisende Radpilgerin gemacht hat.

Sylvia Deuse hat einen sehr interessanten Reisebericht geschrieben, dem es nicht an Humor fehlt. Das Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen, und nachdem ich es gelesen hatte, beschloss ich, auch einmal auf dem Jakobsweg zu pilgern - mit dem Fahrrad natürlich! Da es mit zahlreichen Bildern gespickt ist, ist das Buch auch sehr anschaulich. Diese zeigen die wunderschöne Landschaft und unterstreichen Deuses Erzählungen. Informativ sind auch die beiden Tabellen am Ende des Buches, an denen man ablesen kann, von wo bis wo Deuse gefahren ist, wie viele Kilometer sie an einem Tag zurückgelegt hat und wie teuer die Übernachtungen in den jeweiligen Herbergen sind. Etwas überflüssig finde ich den Kurzbericht am Ende des Buches, der noch einmal von den Erlebnissen berichtet, die Deuse hatte, als sie alleine unterwegs war. Da die Erlebnisse sich nicht sonderlich von dem "ersten" Reisebericht unterscheiden, hätte man diesen Bericht guten Gewissens weg lassen können.
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