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Kundenrezension

am 7. September 2006
Calming Signals gibt es - keine Frage, ihre Existenz ist wissenschaftlich von u.a. Feddersen-Petersen belegt. Die Autorin stellt sich mit Recht gegen die immer noch gängige, überwiegende Erziehung mittels negativer Konditionierung - ist ihr hoch anzurechnen, auch keine Frage.
Vorab: Calming heißt NICHT Beschwichtigung, sondern Beruhigung! Peinlich!
Des Weiteren: Es gibt sowohl, wie erstmalig Konrad Lorenz feststellte, Beruhigungs- als auch Beschwichtigungssignale, die aber in genau entgegengesetzer Hierarchiesituation eingesetzt und die in diesem Buch einfach zusammengeschmissen werden. Während Erstere nur von Rang- bzw. hierarchisch Höheren gegenüber Rangniedrigeren gezeigt werden, ist es bei Letzteren genau umgekehrt! Aber macht ja nichts, ist auch irgendwie dasselbe, nich' wahr?
Ferner: Das Buch bzw. die Autorin unterstellt Beschwichtigungssignale die nicht nur jeden wissenschaftlichen Nachweis (Methodik?) vermissen lassen und ferner bereits jeder Caniden-Logik bezüglich des Ausdrucksverhaltens entbehren und schließlich sind die wesentlichen Beschwichtigungssignale, die über die in der Verhaltensforschung bewiesenen hinausgehen, einfach mittlerweile durch wissenschaftliche Arbeiten widerlegt. Weshalb wird dieses Buch also gefeiert und beschützt wie eine heilige Kuh? Weil gefährliches Halbwissen, welches zudem auch noch in Deutschland keiner substantiierten Prüfung unterzogen wird - von Günther Bloch, Udo Ganßloßer, etc. einmal abgesehen - und blind gefeiert wird und auch noch Verhaltensweisen vermeintlich zu erklären vermag, die bisher nicht interpretiert werden konnten, den Charme des Einfachen für sich verbuchen kann. Aber ist es nicht höchst zweifelhaft, Verhaltensweisen, die nicht zwischen zwei Interakteuren ablaufen, vielmehr nur ein Hund alleine zeigt, als Beschwichtigungssignal zu interpretieren, obwohl eine Beschwichtigung, schon von der inneren Logik her, einen Gegenüber voraussetzt, der beschwichtigt werden kann? Natürlich, werden Sie sagen, sind zwei Individuen dafür notwendig, natürlich, natürlich...Warum wird bspw. auch ein bloßes Sitzen als Calming Signal gewertet? Ich stelle mir nur den Dackel vor dem Kaninchenbau vor, der sitzend und wedelnd auf seine Beute wartet, natürlich beschwichtigt er die Beute, völlig logisch oder will er diese vielleicht einfach nur erlegen? Mal überlegen...
Zum Schluss: In welcher Zeile, liebe Kritiker der methodisch und verhaltensbiologisch astreinen Arbeit von Mira Meyer, bestreitet sie die Existenz von Beschwichtigungssignalen? Vielmehr bestätigt sie einige Signale, Pföteln, Sich-Klein-Machen und "Licking Intentions", lehnt andere, wie das Gähnen, als "Beschwichtigungssignale" ab - auf lupenreiner wissenschaftlicher Basis! Dass diese zufällig von der Autorin eines bekannten und zu unrecht geheiligten Buches stammt, macht doch im wissenschaftlichen Sinne die Arbeit nicht schlecht, sondern vielmehr gerade so wertvoll. Die Leute, die Mira Meyer fehlende Sachlichkeit vorwerfen, sollten sich Folgenden Umstand vor Augen führen: Warum sind Turid Rugaas und Clarissa v. Rheinhardt auf Nachfrage von Günther Bloch nicht bereit, eine sachliche Diskussion über die Thematik zu führen? Antwort: Weil dann die ganze (Hundeerziehungs-)Welt von animal-learn wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen würde, die im Wesentlichen auf dem "Beschwichtigungswahn" basiert!!!
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